Montag, 11. November 2013

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Bis Muttertag 2013 ging ich davon aus, dass ICH (Schwarzer Humor) der geometrische Mittelpunkt einer Stadt ist die viele Beinamen trägt: Millionendorf, Landeshauptstadt, Führerstadt, Hauptstadt der Bewegung, Isarmetropole, Weltstadt mit Herz, Monaco di Bavaria, Munich oder München usw., doch seit einem zweistündigen Einblick in die "Heilige Geometrie" weiß ich, dass ein von der Landeshauptstadt gestifteter Pseudo-Gullydeckel, den Kreuzungpunkt zweier Ley-Linien markiert. An diesem Punkt, die sich nicht nur am Boden des 1. Untergeschosses wiederholt, sondern auch im Flucht-/Rettungsplan einer Sanierungsmaßnahme, die offiziell als "Beauty-OP" verharmlost wird, beginne ich in Anlehnung an eine Tradition der Aborigines mit einem Münchner Walkabout, der mich in Gedanken, zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem MVV, alleine, mit meinen Liebsten, jedoch stets in Begleitung meiner digitalen Pentax durch meine Ahngeisterstadt führen wird. Wie der Walking Man von Jonathan Borofsky, der seit 1995 aus der Trojaburg der Munich Retourkutsche flüchtet, führt mich meiner erster Walk weder in die Grenzstadt zwischen Lettland und Estland noch zu Lodenfrey, sondern über die Neuhauser durch das Karlstor in Fahrtrichtung West mit der Geisterstraßenbahnlinie 19 nach Neuhausen, wo die Haußmann Cäcilia geb. Gerg am 19. Dezember 1900 einen strammen Buben auf die Welt brachte, welcher in der 10jährigen katholischen Herz-Jesu-Kirche auf den Namen Franz Haußmann getauft wurde. Taufpate ist/wahr der kreuzfidele ledige Kindsvater Friedrich Gerg, von dem bis auf die Kindsmutter, deren homophiler Gemahl und die Großväter des Stammhalters niemand ahnte, dass er seine Nichte geschwängert hatte. In Folge brannte die HJ-Kirche, in der mein federlicher Schutzengel getauft worden ist zweimal ab, bevor das dreiköpfige Münchner Architekturbüro WAS den Wettbewerb für eine transparente Neuplanung bekam, die nicht nur bei den AnrainerInnen blankes Entsetzen hervorrief. Frei nach dem Motto, wo ein bischöflicher Wille herrscht, wird auf Teufel komm 'raus gebaut, wurde der Münchner Glaspalast, welcher am 6. Juni 1931 im Alten Botanischen Garten abbrannte, an Stelle der abgebrannten HJ-Kirche (**26. November 1994) wiedergeboren und  exakt sechs Jahre nach dem Großbrand eingeweiht.
Elf Jahre nach der umstrittenen Einweihung wurde WATH (deutsch: WAS) mit der Generalsanierung des Bahnhofs Marienplatz beauftragt, die den ahnungslosen BürgerInnen als Schönheits-OP verkauft wird. Schwerpunkt der Generalsanierung ist nicht das Face-Lifting, sondern eine kostspielige Brandschutz-Ertüchtigung, die sich die SteuerzahlerInnen hätten sparen können, wenn man(n) vierzig Jahre zuvor während des Olympia-Baubooms die gesetzlichen Vorschriften der BayBo (Bayerische Bauordnung) eingehalten hätte.  Die Auslegung der Bauvorschriften ist wiederum eine behördliche "Ermessensfrage", die wie bei einem Deutschaufsatz oder einem "anonymen" Architektenwettbewerb von 1 bis 6 bewertet werden kann. Wer sich wie ich seit der feierlichen Eröffnung der Olmpia-Linie U3 in der Baubranche auf die Rente vorbereitet weiß, dass in den Amigo-Gremien, die darüber entscheiden, welcher Anonymos den Auftrag bekommt und wer nicht, die sogenannte Demokratie ebenso eine untergeordnete Rolle spielt wie der Brandschutz, der in erster Linie verhindern soll, dass Menschen  zu schaden kommen. Beim Stichwort Mensch stelle ich mir als Wild-Walking-Weib die schicksalshafte Ermessensfrage ob ich als MVV-Userin von denen, die den Fahrpreis bestimmen, als Duine (gaeilige/irisch: Homo Sapiens) gelte und nicht als XXLeibeigene, die wie im Mittelalter ihren Fronleichnamsdienst zu leisten hat.

Wie's der "Zufall", der beim Walkabout den Dao (Weg) bestimmt, will, erbeutete ich am Herz-Jesu-Fest-2013 (7. Juni) in der Neuhausener Stadtbücherei neben dem Rot-Kreuz-Krankenhaus, in dem ich 1988 eine Kreuzband-OP überlebte, das "Bayerische Jahrtausend", welches am 31. März letzten Jahres auf Bayern 3 zum erstenmal ausgestrahl wurde. Dass ich zwei Neuhausner Architekten kenne, die am 90ten Jahrestag (31. März) ihren Geburtstag feiern ist der sensiblen Regie meiner Ahngeister zu verdanken, die schon zu Lebzeiten überpenibel waren. Die Genesis des BR-Jahrtausends welches in dem Jahrhundert endet, in dem das Tausendjährige Reich 85 Jahre nach Klara Hitlers Geburt (*12. August 1860) untergeht, beginnt mit der Gründung des Erzbistums Bamberg (*1007) das ich als erzbischöfliche Freisingerin trotz der Offenbarung der böhmischen Bayerwaldprophetin "Soboid d' (Bamberga) Reit'a auf's Ros kimmt, is a nimma zum brems'n" nicht auf der Schwarzen Liste hatte. Kaum hatte ich den Play-Knopf des Wiedergabegerätes gedrückt, streute mir das Sandnerweibchen (Frau vom Sandnerwirt Adreas Hofer) eine Prise Schlafstaub in die Augen, sodass meine Amygdala die Bamberger Episode im Alleingang bewältigen musste. Die irdische Zwischenfrage meines Liebsten Bassam Daoud Yousef,  ob ich keinen Hunger hätte, führte nicht zum erhofften Ergebnis, da das Schneewittchen das Dinner for two verpasste und am HJ-Tag 2013 bis 22:30 weiterschnarchte, um nach dem Zähneputzen noch einmal auf play wie Layer zu drücken.
Noch zu Beginn der 90er Jahre wäre der Horizontalschnitt der Bamberger Domina auf eine transparente Papierschicht durchgekupfert worden, bei digitalen Graphikprogrammen wird das Gesamtkonzept auf zahlreichen Schichten (layer) dargestellt, die sich nach Bedarf filtern bzw. ein-/oder ausschalten lassen. Werden alle Layer gefroren sieht die/der BetrachterIn auf dem Bildschirm im Modellbereich schwarz und beim Layout (Druckansicht) weiß, bzw. ein unbeschriebenes Blatt Papier. Im Umkehrfall offenbart sich das Gesamtergebnis der Bauzeichnung, die den Handwerkern offenbart, wie das Ergebnis auszusehen soll. Ähnlich verhält es sich bei den Walkabouts, die mit dem Eisprung beginnend am jüngsten Tag enden, der den Lebenden solange im Traum erscheint, bis eine neue(r) Sterbliche(r) geboren wird. Eine "ausstrahlisches" Ureinwohnerin hätte die Botschaft der Mühlliesl, die dort zur Welt kam, wo die Bernauerin im Namen Gottes ertränkt worden ist, im Schlaf kapiert, ich als domestierter Mensch bin seit Sommersonnwende 1955 auf den Beinen, um wenige Tage nach der Fronleichnamflut 2013 das Sphinxt-Rätsel lösen zu können. "Es ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig. Von allen Geschöpfen wechselt es allein mit der Zahl seiner Füße; aber eben wenn es die meisten Füße bewegt, sind Kraft und Schnelligkeit seiner Glieder ihm am geringsten", lautet die Kreuzworträtselfrage, die der Liudolfinger Heinrich Ödipus lösen musste, bevor er Kaiserin Kunigunde pro forma einen Heiratsantrag machen durfte. Sinn und Zweck dieser jungfräulichen Heiliggeistehe ist/wahr Kunigundes als Witwengut (Wittum) deklarierte Morgengabe einzusacken (einzuhoden), die zur Gründung des Bistums Bamberg benötigt wurde. Allein die Errichtung des Bamberger Dominus (St. Peter/St. Georg), den der in Bad Abbach geborene Sohn des Bayernherzog Heinrich, der Zänker, auf den Grundmauern der Babenburg als Mausoleum errichteten ließ, verschlang zu Beginn des 1000jährigen Reiches Unsummen, die den Leibeigenen vom bischöflichen Fronherr, Gralsritter Eberhard, aus den Rippen gepresst wurden.
Von Oktober 2012 bis Januar 2013 war die im Kloster Reichenau verfasste Bamburger Apokalypse ohne mein Interessse zu wecken in der Hypo-Kunsthalle neben der erzbischöflichen Residenz in München ausgestellt, stattdessen schenkte ich meinem im Emirat Kuhweid geborenen palästinensischen Gemahl anlässlich seiner 42. Genesis (4. September 1970) eine Bayernticket-Odyssee nach Bamberg, die beinah wegen Fronarbeiten am DB-Streckennetz im Fürther Hbf verendet wäre, wenn wir nicht Dank meiner germanischen Sprachkenntnisse den Standort des Schienenersatzbusses in Erfahrung gebracht hätten, der uns über Land zum Bahnhof Forchheim schaukelte, von wo aus die letzte Etappe mit dem Sonneberg-Zug weiterging. Mit ca. zweistündiger Verspätung am Ziel angekommen, hätte ich um ein Haar den unscheinbaren Bamberger Reiter übersehen, da ich a) proportional an die witigonischen Reiterskulpturen in München dachte, welche u. a. den Wittelsbacher Platz vor der energetischen Siemens-Hochburg sowie das Vorfeld zwischen dem Bayerischen Innen- und Finanzministerium beherrschen und b) keinen von einem Greenman getragenen gotischen Säulenheiligen auf der Rechnung hatte. Der entpuppt sich im Wikipedia-Rückblick als keltischer Handelsgott Esus (Hermes/Merkur) dem zu Ehren Opfer an einen Baum gehängt wurden, bis sich das fettige Feoil  (gaeilig: Fleisch/Feenöl) wie beim Kesselfleischsud von den Knochen (iberisch: hueso) löste. Wer bei Esus an (J)esus denkt, gewinnt ebenso die Millionenfrage wie die Kandidaten, denen die Wildsäue (biologisch: sus) von Asterix, dem Obelisken in den Sinn kommen, welcher, als Kind in den Weihenstephaner Kupfersudkessel gefallen, fortan am liebsten Menschenfleisch eucharistierte. Der "Grüne Mann", welcher als "Shiva Neptun" getarnt einst die kriegsentscheidende Außenpolitik der wiedervereinten Germanen repräsentierte, steht für einen "Kopfkult", welcher beim Corpsregiment "Skull & Bones" der Bush-Elite-University "lux et veritas" (Licht & Wahrheit) in Yale ebenso hoch im Kurs steht, wie der Bamberger Ritter. Der Seiltänzer ohne Nabelschur ist durchaus mit der Pallastina-Göttin Athene gleichzusetzen, von der Humanisten behaupten, dass sie eine mythische Kopf- bzw. Haupt- oder Hausgeburt des Zeus sei, der, wenn Not am Mann war, im Gegensatz zum Holy Spirit die Eigent(h)ora selber schießen bzw. das Ei des Columbus (griechisch: Taube) selbst ausbrüten konnte. Dass die Bush-Zwillinge keine Leuchten sind, weiß jeder grüne Sponti, dass ich an einem 22. März geboren bin, könnte Joseph G. Fisherman, welcher in 5. Ehe mit einer Indianerin - sorry - Iranerin verheiratet ist, nur dann wissen, wenn über mich in Wikipedia folgender Absatz stehen würde: Bis 1975 war die Arid Mitglied der linksradikalen und militanten Gruppe Revolutionärer Kampf. Er beteiligte sich an mehreren Straßenschlachten mit der Polizei (Putzgruppe), in denen Dutzende von Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden. Ein Foto vom 7. April 1973 zeigt die mit einem schwarzen Motorradhelm vermummte Arid und Hans-Joachim Klein, Mitglied der Revolutionären Zellen (RZ), wie sie gemeinsam auf einen Polizisten einschlagen. Als Außenministerin gestand Arid ihre damalige Gewalttätigkeit ein, wollte sich aber nicht von ihr distanzieren. Sie beteuerte allerdings, niemals Molotowcocktails geworfen zu haben. Hintergrund war eine vorläufige Festnahme Arids 1976 unter dem Verdacht, einen solchen Brandsatz während einer Demonstration aus Anlaß des Todes Ulrike Meinhofs am 10. Mai 1976, auf ein Polizeifahrzeug geworfen zu haben, wobei der Polizeiobermeister Jürgen Weber lebensgefährlich verletzt und dauerhaft entstellt worden war. Al Arid wurde aus der Haft entlassen, weil sich der Verdacht gegen sie nicht erhärten ließ.
Weshalb sich mein Geburtsdatum auf dem Logo von Skull & Bones befindet, konnte ich mir lange Zeit nicht erklären, schließlich gab es die Burschenschaft der Elite-Universität Yale schon lange bevor die Dachauer "SS-Hochschule Arbeit macht frei" am 22. März 1933 ihre Pforten für jene öffnete, die sich gegen die Endlösung wehrten, doch nach dem jüngsten babylonischen Einmarsch der US-Armee kam mir der scharmanische Gedanke, dass 322 (Quersumme 7) mit "Cowboy" Alexander, der Große in Verbindung steht, welcher plötzlich und unerwartet am 10. Juno 323 in Babylon den goldenen Löffel an 22 (!!!) Diadochen (Nachfolger, Ersatzspieler, 2. Mann, Stellvertreter) abgeben musste, die mangels Internet erst 322 auf der historischen Bildfläche erschienen sind. 22 Stellvertreter + 1 Alexander = XXIII. Die "23" ist wiederum die Kennziffer bzw. die Vorwahl der Illuminaten, die nicht in Bamberg, sondern in der Veste Ingolstadt in einer Epoche auf die Welt kamen, als die schwedischen Wikinger mit der katholischen Inquisition, die im Bamberg einen Scheiterhaufen nach dem anderen entzündete, kurzen Prozess machten. Symbol der aus der Jesuiten-Universität Ingol(d)stadt hervorgegangen Burschenschafts-Elite ist das Totemtier der Göttin Athena (römisch: Minerva), die dem Mythos zufolge nicht natürlich zur Welt kam, sondern von Papa Heuß - sorry - Zeus ausgebrütet wurde. In ihren ersten Lebensjahren hielt sich die Kopfgeburt in der kretischen Trojaburg auf, doch nach der Enthauptung ihrer Mutter Metis Medusa flüchtete sie nach Athena. Athen ist wiederum ein Illuminaten-Pseudonym für die bayerische Landeshauptstadt, die im bayerischen BR-Jahrtausend das Schlusslicht bildet. Eleusis, wie die "Erleuchteten" ihren Geburtsort nennen, repräsentiert das 17. Jahrhundert (Tarot: Stern) das im Begleitheft der 10teiligen BR-Episode wie folgt interpretiert wird: Die in Ingolstadt ausgebildeten Beamten (Illuminaten, Eingeweihte, die im Vorfeld darüber informiert sind, wann die Schlacht beginnt) realisieren die Neuordnung des Finanzwesen und die tiefgreifenden Verwaltungsreformen nach dem Willen eines Wittelsbacher Kurfürsten, auf dessen Seelenkonto die armen Teufel gehen, die während der Regentschaft von Gotteskrieger Maximilian I. abgeschlachtet wurden. "Ihr Korpsgeist", so Tatortkommisar Franz Leitmayr alias Udo Wachtveitl, erleichtert es die Anordnung des kurfürstlichen Stellvertreter Gottes, der als "Kopf der Katholischen Liga" in die Geschichte einging, rascher durchzusetzen.
Dass sich Schutzengel Franz Haußmann, der mir als ehemaliger Reichsbahnbeamter Namen, Halbwaisenrente und den Pflichtteil eines Grundstückes vererbte, das heute Millionen wert ist, auf dem Umweg bemerkbar macht ist nicht außergewöhnlich, schließlich bekäme ich garantiert einen Herzinfarkt, wenn sich Colombia Eurynome, die vor unserem herzoglichen Jagdschloss auf dem WC-Badezimmergesims residiert, sich aus heiterem Himmel zu Wort melden würde um mich darüber zu informieren, dass die Skull&Bones-Beamten in ihrer Gruft u. a. den Totenschädel eines charismatischen Schamanen namens Gooyale konservieren, welcher seinen Toth-Feinden solange postum im weißen Oberhaus herumspu(c)kte, bis diese nach dem 4. Eigentor in Pennsylvania den Babylonier den Krieg erklärten. Wem jetzt bei meinem Walkaobouting der Durchblick fehlt sollte wissen, dass dort jenes Passagierflugzeug zu Boden ging, welches am 11. September 2001 unplanmäßig wie ein Meteorit vom Himmel stürzte, ohne das Ziel erreicht zu haben. Pennsylvenia, von europäischen SiedlerInnen gegründet, die auf ihrer Mission u. a. den Stamm der Susquehannock vernichteten, zählt zu den 13 US-Gründerstaaten, der den Beinamen Keystone (Schluss/Schlüsselstein) trägt. Silvanus ist kein "Silberschlossschmied" sondern eine römische Waldgottheit, der den Goldwäschern das nötige Kleinholz für die Goldbarrenherstellung liefert. Dem mythologischen Steckbrief zufolge ist Silvanus nicht nur mit dem teuflischen Pan (Penner) verwandt, sondern mit jenem "Grünen Mann" identisch, dessen Haupt bzw. Säulenstammbaum den Ba(u)mberger Reiter trägt. Dessen Pferd flankiert das Siegel von Pennsylvenia, auf dem ein Weißkopfseeadler über den Worten Virtue, Liberty and Independence“ (Tugend, Freiheit und Unabhängigkeit) landet. Ab der Landung des Weißkopfseeadlers ( 13. Juno 1907) blieben dem Schamanenhäuptling Goyaale, auf dessen Ahnheiligtum die Elite-Universität Yale (*1701/New Heaven) errichtet wurde, exakt noch 613 Tage, um seinen Nachlass zu regeln, bevor er am 17. Februar 1909 in die "Ewigen Jagdgründe" einging. Zu dem Zeitpunkt zählte man(n) in Nordamerika noch 23 Indianerbüffel. Aus den restlichen 30 Millionen Bisons hatten adelige Weißkopfjäger u. a. Soldatenstiefel für Napoleons Truppen herstellen lassen.


Der korsische Weltherrscher, der bei der Französischen Revoluion wie Phönix aus der Asche stieg, um sich nach einer militärischen Blitzkarriere eigenhändig zum Kaiser zu krönen, kam am 6. Oktober 1806 in die französische Garnisonstadt Bamberg, um Preußen und Russland den Krieg zu erklären. Während seines strategischen Aufenthaltes besuchte Bonaparte 100% inkognito den Bamberger Reiter, der von seinem erhöhten Stammplatz aus, dem korsischen Piraten zur mitternächtlichen Stunde eine Privataudienz gewährte. Zwei Tage nach dem secularem Zwiegespräch galoppierte der neue Hoffnungsträger der Löwen über die thüringsche Grenze, um, vom fulminanten Blitzkrieg geblendet,  wie die deutsche Wehrmacht in die russische Bärenfalle zu tappen. 15 Tage vor der napoleonischen Schicksalschlacht bei Water(k)loo, die St. Helena mühelos für sich entscheiden konnte, brach sich ein französischer Marschall, welcher auf Wunsch Napoleons einer Nichte des ersten bayerischen Königs das Ja-Wort gegeben hatte, beim Bamberger Fenstersturz unter mysteriösen Umständen das Genick. Es ist gut möglich, dass die Wittelsbacher Witwe, Marie Elisabeth von Bayern, ihre Hände mit ihm Spiel hatte, schließlich zählte sie einst zu den Hochzeitskandidatinnen des letzten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, der sich aus diplomatischen Gründen für zwei andere Fortpflanzungsbräute entschieden hätte.
Ob die in Landshut geborene Wittelsbacherin, die ein Jahr nach der Abdankung ihres Vetters, der wie so manchner Ritter an einer Sex-Affaire scheiterte, am 34. Todestag des Marschalls (1. Juni 1815/1849) vom Dressurpferd stürzte, kann ich nicht sagen, historisch ist, dass die vom Märchenkönig verschmähte Sophie von Bayern (**22. Februar 1847), die ihrer jüngeren Schwester, Kaiserin Elisabeth (Sisi) nicht das Wasser reichen konnte, nach zahlreichen ruchbar gewordenen Liebesskandalen, am 4. Mai 1897 bei einer Pariser Wohltätigkeitsveranstaltung verbrannte. Zuletzt war die Schwester der Kaiserin elf Jahre vor ihrem Tod in die Schlagzeilen geraten, als sie nach einem Techtelmechtel mit einem verheirateten Münchner Gynäkologen in das Sanatorium Mariagrün auf dem Grazer Rosenberg eingewiesen wurde, wo sie von einem Nervenarzt in Empfang genommen wurde, der sich wie Sigmund Freud auf sexuelle Abartigkeiten kastrierter Weibsbilder spezialisiert hatte, die sich ihrer Minderwertigkeit nicht bewusst waren. Die eheliche Zwangseinweisung erfolgte auf Empfehlung von Sophies Bruder, Dr, Carl Theodor Herzog in Bayern (**30. November 1909 in Wildbad Kreuth), der, in München als "höfischer" Augenarzt praktizierend, sich keinen weiblichen Skandal leisten konnste, der seinem und dem Leumund (Löwenmaul) der Asklepius-Bruderschaft hätte schaden können. Zu den fragwürdigen "Heilmethoden" des namhaften Grazer Irrenarztes Richard Fridolin Joseph Freiherr Krafft von Festenberg auf Frohnberg, genannt von Ebing (**22. Dezember 1902) gehörten u. a. das Übergießen mit Eiswasser, das Einreiben des kahlgeschorenen Kopfes mit Zugsalbe oder das Abfeuern von Pistolenschüssen, das die/den Abartigen zu Tode erschrecken sollte. Gelegentlich ging etwas schief, wie im Fall "Ludwig", der mir am 13. Juni 2013  am Würmkanal zwiscben Belgrad und Leopold als grüne Mermaid  in Begleitung meiner Hollerkreisch (*10. Mai 1886) erschienen ist, um sich an dessen 127ten TT (**13. Juni 1886) zu outen:



Im 19. Jahrhundert galten sexuelle Übersättigung und degenerierte Erbanlagen (Dekadenztheorie) als eine der Hauptursachen für Homosexualität, die u. a. in England und Preußen mit harten Gefängnisstrafen geahndet (z. B.  Oscar Wilde) wurde. Hingegen war sie in Bayern und in allen Ländern, in denen der napoleonische Code Civil (*21. März 1804) Rechtsgültigkeit hatte, nicht gesetzwidrig. Der als Irrenarzt und Gerichtsmediziner tätige Krafft-Ebing kam aufgrund von Kriminalfällen und psychiatrischen Forschungen zur zweifelhaften Erkenntnis, dass Homosexuelle erblich belastet pervers sind, jedoch für ihre angeborene Umkehrung des Sexualtriebes nicht verantwortlich seien und folglich nicht in die Hände eines Strafrichters, sondern in die Obhut von Nervenärzten gehören, die, wie der aktuelle Fall Mollath ans Tageslicht bringt, jede/jeden Gemeingefährlichen in Schutzhaft nehmen, die/der nicht ins puritanische Weltbild passt. Ein schwuler Märchenkönig, der Traumschlösser statt Kasernen erichten ließ, widersprach dem militanten, kleinkarierten Weltbild eines preussischen Reichskanzlers, dem zu Ehr in der "Gründerzeit" von der Studentenschaft sage & schreibe 240, ich wiederhole, zweihundertvierzig Bismarck-Türme bzw. Feuersäulen Modell "Götterdämmerung" errichtet wurden. So gesehen würde es mich nicht wundern, wenn Irrenarzt Dr. Gudden beim abendlichen Spaziergang mit der "Krafft Schocktherapie" begonnen hätte, schließlich wäre ich als frisch entmündigter, unter Schock stehender entkrönter Herrscher auch im ersten Moment zur Salzsäule erstarrt, wenn mich mein Begleiter aus heiterem Himmel ins kalte Wasser gestoßen hätte. Nach der Schrecksekunde hätte ich mich wutendbrannt auf den Angreifer gestürzt, der noch ein weiteres therapeutisches Ass im Ärmel hatte: Das Abfeuern von Pistolenschüssen. Dass 12 von 13 namhaften Ärzten anhand einer pathologischen Untersuchung die mittels Ferndiagnose erstellten Gutachten der Irrenärzte postum befürworten konnten, auf denen Ludwigs Entmündigung basiert, passt in die Histologie des bevorstehenden 20. Jahrhunderts, das im Gegensatz zu anderen nur 88 Jahre zählt, wie der Meineid des Hippokrates der besagt: Gut und übel sind eins. Quälen doch die Ärzte ihre Kranken mit allerei Schneiden und Brennen und fordern noch Lohn, den sie nicht verdienen, den sie wirken doch nur wieder ein und dasselbe (Herakleia von Ephesos)
Der einzige von den 13 "Feen", der nach dem letzten Abendmahl aus dem Rahmen fiel, war der Leibarzt der drei bayerischen Könige Ludwig I., Maximilian II., und Ludwig II. Max Joseph Schleiß von Löwenfeld, ein Münchner Chirurg und Augenarzt, zählte zu einem kleinen Mitarbeiterstab, der den König, häufig sogar mitsamt ihren Familien überallhin begleitete. Während der Sommermonate, die der Märchenkönig in den 70er Jahren Schloss Berg überlebte, vertrieb sich Schleiß von Löwenfeld gemäß Luise von Kobells Aufzeichnungen die chirurgischen Mußestunden mit Fischen und Jagen. Die Tochter von Franz von Kobell,  der u. a. den "Brandner Kasper" zu Papier bracht, beschrieb Löwenfeld als Jägertypus: männliches Gesicht, großer Vollbart, Hut und Joppe verwettert...". Dr. Schleiß von Löwenfeld, dessen Beschreibung auf den Hofer Anderl oder den Binladen Osama passt, kannte den gleichnamigen Enkel von Ludwig I. von Kindesbeinen an und deshalb ist es auf den ersten Blick nicht verwunderlich, dass er einen Tag nach der offiziellen Entmündigung des Königs, an die Allgemeine Zeitung in München folgenden Widerruf telegraphierte: "Von der Existenz eines schweren Leidens welches seine Majestät, Ludwig II. an der Ausübung der Regierung dauernd verhindert, ist durchaus nicht überzeugt Dr. Schleiß von Löwenfeld, Leibchirurg Seiner Majestät." Auf den zweiten Blick sieht die Geschichte anders aus, jedenfalls hätte ich an Dr. Guddens Stelle für ein Gutachten, das zur Entmündigung eines homosexuellen Königs führen sollte, den Rat jenes königlichen Leibarztes gesucht, der bereits die "Geschlechtskrankheit" von Ludwigs  Großpapa unter den perversen Teppich gekehrt hatte. Eine königliche Mätresse im Stile der Madame de Pompadour hätte nicht zur Abdankung geführt, aber die Affäre mit der androgynen Drug Queen Lola Montez, brachte den "lieberalen" Münchner Oktoberfest zum Überlaufen.
Der Schock saß so tief, dass Thronfolger Maximilian II. dem väterlichen Schönheitskönig untersagte, zur Beerdigung seiner Mutter, Therese von Sachsen, zu erscheinen, die sechs Jahre nach dem Skandal an Cholera starb. Diese Epidemie überlebte Dr. von Löwenfeld (*7. Juni 1809), ebenso wie die Wundrose von Ludwigs heimatverbundenen Vater, dem der Jüngste Tag im 54ten Lebensjahr aufgesetzed war. Übergangslos wurde Ludwigs Enkel, ein 18jähriger feinsinniger Schöngeist, den seine Gouvernante, die Hofschauspielerin Marie Hausmann, schon früh mit ihrer Theaterleidenschaft infizierte, in eine Rolle gedrängt, die er als 30jähriger abgelehnt hätte. Nicht er wollte "Königin" bleiben, sondern die schöne Witwe Marie Friedericke von Preußen, die den dritten Sterbetag ihres (S)Thrones nur knapp (**17. Mai 1889) verfehlte. Rückendeckung bekam Bergfex' Marie vom preußischen Gipfelstürmer Otto von Bismarck, der zur Wahrung eigener politischen Interessen mit einer Operettenkönigin und deren minderjährigem Thronfolger leichteres Spiel hatte, wie mit dem künftigen Prinzregenten (*12. März 1821), der erst dann das Zepter in die Hand bekam, als der finanzielle Ruin und die Vormundschaft über Bayern längst besiegelt war. Fortan regierte der Geldadel eine Narrenfreihandelszone nach der Devise: Gott mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe Seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben seines Himmels, weiß und blau! Gott mit dir, dem Bayernvolke, dass wir, uns’rer Väter wert, fest in Eintracht und in Frieden bauen uns’res Glückes Herd! Dass mit Deutschlands Bruderstämmen einig uns ein jeder schau und den alten Ruhm bewähre unser Banner, weiß und blau!
Die Bayernhymne könnte aus der Hahnenfeder meines genetischen Geburtsurkundengroßvaters, Friedrich Gerg alias "Dreikini Fritz" stammen, aber von dem meine lieben Kinder, die in Armut leben müssen, damit die Großkopferten immer plutoniger (plutos/griechisch: reich) werden, erzähl ich euch bei meinem nächsten Walkabout, der, passend zur Sonnwend' (13. Juno) an der bissigen Feuersäule auf dem Münchner Marienplatz beginnt...
Fortsetzung (0) Der Dreikini Fritz

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