
Endorphine sind körpereigene, in der Hypophyse und im Hypothalamus
von Wirbeltieren produzierte Opioidpeptide, die Empfindungen wie
Schmerz und Hunger regeln und in Verbindung mit der Produktion von Sexualhormonen für die Entstehung von Euphorie verantwortlich sind..Aus medizinischer Sicht ist das biblische Gleichnis der samuelischen
Totenbeschwörerin von Endor ein biochemischer Prozess, der seit der
Entstehung des ersten Wirbeltieres, das vor 500 Millionen Jahren als
Fisch geboren wurde, um sich vom Dionosaurierzu jenem Gott zu
entwickeln, der Adam, der vermutlich Ähnlichkeit mit George Dabbelyou
Bush hatte, nach seinem Ebenbild schuf. Die Worte stammen nicht von mir,
sondern von meinem vorübergehenden Jerusalem Syndrom, Everest-Erstbesteigerin Hillary Rodman alias Clinton, die mir nach Gustl Mollaths Entlassung zu verstehen gab, dass in meinem Hypotemenos
genügend Raum für drei wäre: Hillary, Diana and
Ei. "Wir sind zu Dritt?", staunte mein Jerusalem-Ego und wollte sogleich
wissen, ob mit Diana die gleichnamige Princess of Wales gemeint sei,
die an meinem 9. Hochzeitstag postum Großmutter geworden ist. Die
Everest-Erstbesteigerin und Ex-US-Außenministerin schüttelte den Kopf:
"Sorry my dear, Dajeeen ist das Pseudonym von Condoleezza Rice, die,
dafür lege ich meine Hand ins Feuer, mit verbundenen Augen ins Schwarze
trifft.
"Einspruch", rief ich erschrocken, denn wer holt sich freiwillig eine Bushistin ins Haus, die marziale Sprüche wie "wir brauchen einen gemeinsamen Feind um uns zu vereinen" klopft, doch es war zu spät, jedenfalls erging es mir diesbezüglich wie Goethes Zauberlehrling, welchem die Geister, die er rief, ein paar Nummern zu groß wurden, doch bevor ich hätte "Piep" sagen könnte, schneite die Standford-Professorin zur Tür herein: "My name is Condoleezza, but my friends called me Liz.", überrumpelte mich diese mit einer Direktheit, als hätte ich mit ihr meine kurdischen Flitterwochen in Südfrankreich verbracht und nicht mit Liz Schreck, die sich in ihrer Sturm&Drang-Zeit vermutlich alle Cinderella-Zehen abgehackt hätte, um First Lady zu werden. Dass die Ex-US-Minister of foreign affairs in der gleichen Tonlage wie Lady Fright (Schreck) sprach, ließ im Zusammenhang mit Condoleezzas bushistischer Vergangenheit sämtliche Alarmsirenen aufheulen. Frei nach dem Motto "Vorsicht ist die Mutter einer Nymphenburger Porezellanfigur" gab ich Hillary zu verstehen, dass ich diesbezüglich weder auf ein Dreiecksverhältnis noch auf eine Dreierbeziehung scharf sei, zumal ich mit Emanzen, die auf den Namen LIZ hören, persönliche Erfahrungen gemacht hätte, auf die ich in meinem Berufs-/Privatleben verzichten kann. "Darling, we need a common enemy to unite us", versuchte mich die Kontrahentin von Barack Obama zu beschwichtigen, die sich ihren Gatten u. a. mit Monika L. teilen musste. "Is that really necessary?" "Yes it is", reagierte Liz II., die sich mit geschlossenen Augen wie Liz I., die Schreckliche anhörte, welche im Gegensatz zu Miss Rice mit bayerischem Akzent sprach. Bevor wir mit der peinlichen Befragung beginnen, musst du noch den Amtseid leisten: "Ich, Susanne R. Haußmann schwöre, dass ich das Amt getreulich ausführen und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften wahren, schützen und verteidigen werde." Bei der Tastenkombination "LIZ" auf Denkfallen, die mich Kopf und Kragen kosten können, programmiert, hakte ich sogleich nach, wer oder was mit Vereinigten Staaten gemeint sei. Condoleezza LIZ II. lächelte ein Lächeln, das mich an das Filmplakat "JAWS" erinnerte: "Wie der Name bereits sagt vereinen sich in dem Begriff alle 193 Staaten die Mitglied der Vereinten Nationen sind, sowie weitere 13 Territorien, bei denen entweder die Staatseigenschaft umstritten ist oder sie sich in freier Assoziierung zu anderen Staaten befinden. "Wie zum Beispiel Palästina?" "Exactly! Dawlat Filastin bzw. Palestine befindet sich in freier Assoziierung zum Staat Israel."
"Ach", rief ich erstaunt und holte zum Big-Mac-Gegenschlag aus: "Ist es richtig, dass es in Middle East & Afrika nur 14 MC-Fastfoot-Territorien gibt, die da wären: Bahrain, Cyprus, Egypt, Israel, Jordan, Kuwait, Lebanon, Morocco, Oman, Qatar, Saudi Arabia, South Afrika, Turkey, United Arab Emirates." "Where..." "Direkt vom Erzeuger frisch aus der Mikrowelle", grinste ich wie ein MC-Clown bei der Kindergeburtstagsparty und hielt den beiden Ladies mein Galaxy VII unter die Nase www.aboutmcdonaldscountry.html: "Nix Ghana, nix Kongo, nix Elfenbeinküste, nix Palestine trotz "freier" Assoziierung zu Israel, das seinen MC-Kunden koschere Fishmac verscherbelt." Hillarys Mimik signalisierte mir, dass sie gerade dabei war, eine MC-Spar-Menü samt Verpackung und Tablett hinunterzuwürgen, anders LIZ II., die mir zu verstehen gab, dass ihre Vorfahren aus einem Country stammen würden, in dem es kein Dick&Mac-Restaurant geben würde. "Dann sitzen wir diesbezüglich im selben Boot, da das "Goldene M" auch in Serbien keinen Umsatz macht", erwiderte ich, um mich im Gegenzug nach Condoleezza Wurzeln zu erkundigen: "Nigeria, Hispaniola, Nordamerika." "Und du?" "Holland, Südafrika, Nordamerika!", nuschelte Hillary, die noch immer auf dem roten MC-Tablett mit der gelben Aufschrift E=mc² herumkaute. "Na wenigsten eine Dreifaltige die beim MC-Ranking mit AAA bewertet wird". "What cup size do you wear?" "DDD - in default", reagierte ich und warf ganz unverbindlich einen kostenlosen Blick in den Schneewittchenspiegel, um mich bei meinem Anblick fast zu Tode zu erschrecken: Knallroter Mund, schwarz geschminkte Augen, weiß gepudertes Gesicht, rote Lockenperücke, rot-weiß-gestreifter Overall XXL, goldene Angler-Weste mit weißem Kragen, goldene Handschuhe und rote Springerstiefel Größe 50 mit gelben Schnürsenkeln und schwarzen Sohlen. Jetzt war das Maß voll: "Schluss, aus Amen, ich mach' mich doch für euch nicht zum Hanswurschten", knurrte ich wütend und zerrte bis über die Schmerzgrenze an der roten Lockenmähne. "Andere würden sich glücklich schätzen, immerhin war Superstar Ronaldo mit der Nationalfußballerin Milene Domingues vermählt. Das brasilianische Unterwäsche-Model ist derzeit mit dem Spanier David Aganzo Méndez verheiratet, welcher in der griechischen Super Leage für Ari..." "Aris Saloniki?". Liz II., die im Gegensatz zu mir nicht wie ein Trottel aussah, nickte zustimmend. "Jealous?" Ich schüttelte meinen weißgepuderten Kopf, dass es nur so staubte: "Eifersüchtig, dass ich nicht lache; a) bin ich eingefleischte Anhängerin der Roten, die in der Saison 2012/13 das Triple holten, b) geht mir Ex-Lover Kosta Johannidis aus Aridea, ein fanantischer Aris-Hooligan, der sich für Dortmund begeistern konnte, komplett am Arsch vorbei." "But why are you wearing his name?" "Leidet ihr unter Empfangsstörungen?: Besagter Johannidis heißt nicht sondern stammt aus ARIDEA, einem griechischen Kaff in der Präfektur Pella (Geburtsort von Alexander) an der Grenze zu Mazedonien, in dem es im Gegensatz zu Μακεδονία weder EU- noch MC-Bürger gibt. "There is no more Aridea!" "Wurde es vom Nordwind (griechisch: boreas) weggefegt oder in Artemis umbenannt", scherzte ich ohne zu ahnen, dass Aridea vor 1922 Sabotsko hieß, das bis 2010 selbständige Gemeinde ein Gemeindebezirk von Almopia ist. Diesbezüglich auf dem jüngsten Stand konnte ich mich der aufkeimenden Schadenfreude nicht erwehren, dass der gottverlassene slawische Grenzort, in dem nach der "Großen Katastrophe" griechische Flüchtlinge aus Pontus einquartiert wurden, im Zuge der Finanzkrise seine Autonomie einbüßen musste. Bis Mitte der 90er unbekannt, rückte die osmanische, an Georgien grenzende Schwarzmeerregion fast ein Jahrzehnt in meinem Lebensmittelpunkt, um anschließend in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. "Ronaldo, do you know, dass Pontus (wörtlich: Meer) ein skandinavischer Vorname ist". Der aufkeimende Zorn färbte meine bleichen Wangen rosarot: "Punkt 1), nennt mich nie mehr Ronaldo, Punkt 2) ich dachte nicht an Ikea sondern eher an Pontius Pilatus oder den Pontifex." Hillary kicherte: "Wenn wir das Rot gegen Blau austauschen würden und ein Elchgeweih...". "Nice idea!" "Stopp", brüllte ich wie ein röhrender Platzhirsch, "das grenzt ja schon an Sabotage!" "Kennst du gleichnamige Album von Black Sabbat?" "Wenn ich nur an Realty-TV "The Osbourne" denke wird mir kotzübel. Apropos: Wisst ihr schon, dass Ben Affleck der neue Batman wird?" "War der nicht zuletzt im Film ARGO zu sehen?" "Ar...", tönte ich und schluckte das "go" hinunter, da ich nach der ariden Sabotage Null Bock hatte, mir das Goldene Vlies über die Ohren...Intuitiv warf ich einen Blick in den Spiegel, explizid auf die Anglerweste mit dem weißen Kragen:, aus der bei über 30° im Schatten goldene Haare wuchsen . "Wollt ihr mich in den Wahnsinn treiben?" "Im Gegenteil Schätzchen, der mit drei Oscars ausgezeichnete authentische Polit-Thriller pontifixiert uns eine Brücke zur Iran-Contra-Affäre, die du dir zum spirituellen Schwerpunkt des "Shit Happens-Posts" auserkoren hast.

"Argo" themanisiert nicht das Schicksal der Medea, die als Urmutter der Meder das persische Schicksal webt, sondern einen kanadischen Streich im Zusammenhang mit der Geiselnahme von US-Botschaftsangehörigen in Teheran. Im Zuge der Islamischen Revolution stürmten am 4. November 1979 rund 400 Studenten die US-Botschaft, um die Auslieferung des Schah' zu erzwingen. Sechs Diplomaten gelang im herrschenden Chaos die Flucht, die nach einer 6tägigen Odyssee in der Kanadischen Botschaft endete, wo die sechs Diplomaten kanadische Pässe und von der CIA gefälschte iranische Visas erhielten. Mit der Fluchtorganisation wurde ein Undercover-Agent namens Tony Mendez eingesetzt, der auf die glorreiche Idee kam die sechs "Kanadier" als Filmteam auf der Suche nach einem geeigneten Drehort für den Science-Fiction-Produktion auszugeben. Als Filmtitel wählte man Argo, das Skript basierte angeblich auf dem Buch Lord of Light von Roger Zelazny. Um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen, wurde in LA eine Scheinfirma der angeblichen Produktionsfirma "Studio Six" eingerichtet, sowie Filmplakate gedruckt. Insgeheim dauerte die Operation Argo fast drei Monate. Am 27. Januar 1980 bestiegen die Argonauten am Teheraner Flughafen eine Swissair..."die nicht wie Swissair-Flug-111 vor der Notlandung in Halifax ins Meer stürzte", unterbrach ich (R)Hillary' cineastischen Monolog, die mich im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der "Herr des Lichts" in der SF-Szcene auch als "Roter Gott" oder R'hllor bekannt sei. "Merkwürdig ist, dass mir eine Woche vor dem Absturz eine Alitalia im Traum erschien, aus dem ich mit dem Gefühl erwachte, dass ein Flugzeugabsturz bevorstand. Das Unglück ereignete sich auf den Tag genau vier Jahre bevor die hölzerne Isarbrücke, die den Englischen Garten mit St. Emmeran verbindet, in der Nacht vom 2/3. September 2002 aus ungeklärten Ursachen abbrannte. Eine Woche vor dem Brückenbrand erhielt ich auf dem Postweg 49 von mir bemalte Orakelkieselsteine mit der Ausschrift "Verdruss kehrt zurück". Absenderin ist/wahr eine kulturschaffende systemische prozessorientierte Essenzentherapeutin lydischer Herkunft, die zu denen zählt, die den Spiegel für ihr Erscheinungsbild verantwortlich machen. Einer inneren Stimme folgend brachte ich die Verdrusssteine zu ihrem Ursprung zurück, wenige Tage später erfuhr ich von einer in der Südsteiermark lebenden Kärntner Tanzpädagogin, dass die Emmeransbrücke abgebrannt sei. Um den Feuerkreis zu schließen, bleibt noch zu erwähnen, dass ich mich nach der missglückten Swissair-111-Notlandung auf den Weg in Madama Al Lydis Reich machte, um mich von Astarte in die Geheimnisse des karantanischen (Kärntner) Schleiertanzes einweihen zu lassen.
Bist du sicher, dass dir im Traum eine Alitalia und keine aria air erschienen ist", orakelte mein duales Jerusalem-Syndrom und hielt mir das schwarzweißkarierte iPhone unter die Nase: "Schah matt": Ich wurde leichenblass: hatte ich beim Anblick der Tricolore vom Sandweibchen täuschen lassen und automatisch an Basilikum, Mozarella und Tomaten gedacht. Beim Anblick des Logos der iranischen Fluggesellschaft, die im Vergleich zu Alitalia (103 Airbusse, 10 Boings) nur zwei holländische Fokker-50-Maschinen besitzt, stellte ich meine totsichere Zeugenaussage in Frage, zumal sich aria durch eine buchstäbliche Kurskorrektur als arida air entpuppt. Der aride Traummann, der mich im Juli 2004 in einer Royal Jordanian (Airbus) über den Jordan lockte, um sich durch unsere Vermählung einen bürgerlichen MC-Status zu sichern, der mir in die Wiege gelegt wurde, vollendete am 4. September 1998 sein 28tes Lebensjahr. Im Gegensatz zu anderen Tagen, die spurlos an mir vorbeigingen, kann ich mich an den Schicksalstag noch gut entsinnen, der damit begann, dass ich vor dem österreichischen Wetterbericht vom ORF-Sprecher in den Frühnachrichten mitgeteilt bekam, dass kanadische Rettungskräfte zwischen den Wrackteilen vergeblich nach Überlebenden suchten. Sofort fiel mir mein Traum ein, der deshalb so außergewöhnlich ist, da ich eine blinde Träumerin bin, die mit geschlossenen Augen nur Stimmen hört. Die Fahrt in die östliche Südsteiermark verlief normal bzw. ohne nennenswerten Ereignisse, doch auf dem Drachenberg schien der Wurm drin zu sein. Die Hausherrin, die sich in ihren südsteierischen Heimatkrimis, die weder an den Jörg Maurer noch an die Kluftingers anstinken können, als "Schwarze Witwe" bezeichnet, zeigte sich aufgrund von Zahnschmerzen derartig übellaunig, dass sie dem nächtlichen Unwetter, dem ein verregneter Samstag folgte, alle Ehre machte. Während ich mit den anderen "Haremsdamen" den Schlangentanz probte, gebar meine damals 20jährige Vorgängerin, Amalarid im Ostjordanland ihren zweiten männlichen Stammhalter, der die großmütterlichen Erwartungen nicht erfüllen und die aride Zwangsehe nicht retten konnte. Unabhängig davon lag auch die multikulturelle, aus dem Pontus stammende multikulturelle Kulturschaffende, die zu diesem Zeitpunkt bei mir aufgrund ihrer griechischen Wurzeln einen riesigen Stein im Brett hatte, den ganzen Samstag (Hexensabbat) in den Wehen, so dass Hauszofe Nina, die im folgenden Jahr mit einer Brandenburgerin durchbrannte, für die therapeutische Geliebte einspringen und zwei Episoden aus Marlo Morgans "Traumfänger" vorlesen musste. Die Passage über die Heilerin, mag sie von "Morgana" erfunden sein oder nicht, empfand ich als eine Art spirituelles Manifest, da mich vier Wochen zuvor die frisch verstorbenen Lassinger, die wie viele Bergleute nie mehr aus der Unterwelt zurückkehrten, in einem Traum erschienen waren, aus dem ich im Drachenberger Isis-Zimmer mit der Erkenntnis erwachte, dass das "Blut der Erde" ein Heilmittel sei, welches zum raffinierten Fluch geworden ist: Marlo Morgans Fantasie-Medizinmann nickte der Heilerin zu, die jetzt das seltsame lange Rohr öffnete, das sie immer bei sich trug..." Am oberen Ende füllten die Frauen des Stammes Blutklumpen aus ihren monatlichen Blutungen ein. "Aus dem unteren Ende des Rohres drückte sie etwas in ihre Hand, das wie schwarzer Teer aussah. Die Substanz war sehr zähflüssig und glänzte. Sie verklebte damit die Hautfetzen der Wunde. Großzügig verschmierte sie die Paste auf dem verletzten Bein und betonierte die Wunde regelrecht zu. Es gab keine Schiene, keinen Verband, keinen Gips, keine Krücken und auch keine Naht..... Am nächsten Morgen stand der Große Steinjäger auf und wanderte mit uns weiter. Es war keine Spur eines Hinkens festzustellen...."
Am nächsten "Morgana", die K&K-Regenwolken über dem südsteierischen Feuerland hatten sich ausgeheult, fand mich auf dem erloschenen Vulkan eine Eichelhäherfeder, die ich nach reiflicher Überlegung einer temporären Drachenbergbewohnerin, die um ein junges EH-Küken trauerte, das, ein paar Tage zuvor aus dem Nest gefallen, die menschliche Fürsorge nicht überlebt hatte, als Trostpflaster überließ. Nach meiner Rückkehr "zog" es mich zum hausmännischen Rosenkreuzer-Stein (Würmeiszeit-Findling) in den Wadlhauser Gräben, wo mir mein großväterlicher Steinjäger, der 1943 nicht den millionenfachen Heldentod starb sondern ganz friedlich auf den Wurzeln einer mächtigen Esche den letzten Schnauferer machte, mit 509 monatiger Verspätung eine Garrulusfeder in die Wiege legte. "509", wiederholte Hillary mit einer Stimme, die das Krächzen eines Jay (englisch: Garrulus glandarius/Eichelhäher) nachzuahmen schien und dachte laut darüber nach, ob diesbezüglich beim Tarot-Orakel das "Ass der Federn" oder zwei Crowley-Schwerter in Frage käme. "Ihr kennt euch mit Tarot aus?", rief ich begeistert. Die beiden Ex-Außenministerinnen schüttelten konstaniert den Kopf, bevor Condoleezza in sokratischer Manier der Xantippe die Frage mit einer Gegenfrage beantwortete: "Wie triffst du Entscheidungen?". "Willst du behaupten, dass der 3. Golfkrieg von einer Wahrsagerin ausgelöst wurde nach der Maxime Wir sind im Krieg und unsere Sicherheit als Nation basiert darauf diesen Krieg zu gewinnen" (Zitat: Condoeezza Rice). "Entferne aus dem "wahr" das "h" wie Haußmann und schon befindest du dich auf dem Holzweg", knurrte C. R. bevor sie von mir allen Ernstes wissen wollte, wann 9/11 gewesen sei. "Ist das eine entscheidete Frage, um in den Vereinigten Staaten die Hochschulreife zu erlangen", reagierte ich barsch. "Wann fand die Schlussfeier der olympischen Sommerspiele 1972 statt?" Ursprünglich auf den 10. September geplant, fand der traurige Akt wegen der tragischen "The-games-must-go-on-Ereignisse einen Tag später bzw. am 9/11..." "Voilà liebe Ron..a, zweifellos steht der 254te Jahrestag (+ 1 Schaltjahr) seit 2001 endgültig unter einem ungünstigen Stern, zumal noch exakt 111 Narrentage bis zum Jahresende verbleiben." "Einspruch werte Mona Lisa: Der germanische Karneval beginnt am 11. 11..."
http://de.wikipedia.org/wiki/11._September
Es war nicht das erste Mal, dass mir die Spucke wegblieb als mich mein duales J-Syndrom simultan darauf aufmerksam machte, dass der Grundstein für das "Pentagon" am 11. September 1941 gelegt worden ist. "Momentmal", murmelte ich nachdem sich die Totenstarre gelegt hatte und ergoogelte mir die Liste der US-Verteidigungsminister, um erneut die Luft anzuhalten. "Wie bitte, es gibt es erst seit 1947/9/17 einen Defence Minister, der als Marineminister den US-Endsieg erringen konnte?". Im Anschluss strickte James V. Forrestal solange am National Security Act (*26. Juli 47) bis ihn Truman zum Pentagon-König kürte. Es heißt, dass das NSA das wichtigste Gesetz in der US-Nachkriegsgeschichte sei und die Basis für die heutige globale militärische (Cyber)Weltmacht der USA bildet. Als ehemaliger Marineflieger war Forrestal "Moses" Gump dieser Zunft besonders zugetan und genehmigte der Navy den Bau des Supercarrier-Flugzeugträgers USS United States (CVA-58), das, und das ist kein Faschingsscherz, fünf Tage nach Kiellegung wieder verschrottet wurde. Condoleezza nickte ab und übernahm das Insider-Wort: Der Bau der Supercarrier begann am 18. April 1949, five days later, 23. April 1949, wurde das 190 Millionen-Dollar-Projekt wegen militärpolitischer Differnzen, die den "Aufstand der USAdmirale" zur Folge hatte, for ever auf Eis gelegt. Vier Wochen später stürzte sich der zurückgetretene erste US-Verteidigungsminister in Betheseda (Maryland) aus dem Fenster einer Nervenklinik". "Vielleicht glaubte er ein NSA-Starfighter zu sein", erwiderte ich und erklärte den beiden Ex-Außenministerinnen, dass an Georgi 49 (23. April) die oberbayerische Gemeinde Yantsing, in der sich meine hausmännischen Gerggeister zu Beginn des 20. Jahrhunderts, besser gesagt in einer Phase, in der sich mein "Haimaatdorf" im historischen Dornröschenschlaf befand, ein baufälliges ca. 200jähriges Bauernhaus gekauft hatten, ihr 837tes chronisches Lebensjahr vollendet hat. "That is why your name is Rosalia and not Ron..a". Bevor ich den Damen erklärte, wieso ich mit Zweitnamen Rosalia heiße, warf ich einen heimlichen Blick in den Spiegel. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, jedenfalls passte das Ronja-Räuber-Tochter-Outfit, das mich mit zerzausten Haaren angrinste, zu meiner märchenhaften Vita wie die schwedische Astarte zu Pippi Lindgren.
"Es
verhält sich so, meine Damen, - die Anzinger, sorry, Yantsinger Chronik
weist zwischen dem Jahr 1886, das vom mysteriösen Untergang des
Märchenkönigs (**13. Juno) überschattet wurde, und 1950 eine 64 Lücke
auf, die Junggeselle Friedrich Gerg, ein
Königlich-Bayerischer-Lokomotivführer a. D nutzte, um sich mit dem Kauf
eines leerstehenden Anwesens einen Lebenstraum zu erfüllen, den er nicht
der Kirche sondern seinem selbst gezeugten "Lieblingsneffen" Franz
Haußmann (Junior) vermachte. Der verzichtete im Gegenzug zugunsten der
Lieblingsschwester seines gleichnamigen Vaters, dem der eheliche
Stammhalter in einer Epoche, in der Homosexualität mit Zuchthaus
bestraft wurde, ein heterosexuelles Alibi verschafft hatte, auf das
Kempfenhausener Jagdhaus, das der Haußmann-Opa für sich und seine
jüngste Schwester Rosalia Haußmann, meine künftige Taufpatin, hat bauen
lassen. "Repeat", unterbrach mich Hillary, "der Bruder deiner
Patentante ist besagter Steinjäger, der dir 509 Monate nach deiner
Geburt die Garrulusfeder in den Schoß...". "Schoß wäre für einen
"gekauften" Großvater, der Null Bock auf weibliche Erotik verspürte,
etwas übertrieben, jedenfalls lag die Feder auf einer schwedischen
Möbelhausdecke (Astrid Lindgren lässt grüßen), die mich bei jener Siesta
vom Waldboden oberhalb des Rosenkreuzer-Steins abschirmte."
"Rosenkreuzer...?". "Es gibt keinen familiären Hinweis, dass Franz
Haußmann Senior einem Geheimbund angehörte, aber ich kann mir durchaus
vorstellen, dass "Baba Jaga",
die/der ihre/seine androgynen Emotionen aufgrund § 175 StGB
lebenslänglich verstecken musste, mit dem Heiland auf dem
Rosenkreuz-Findling der Nachwelt eine rhetorische Figur schuf"..."die im
Voodookult mit Baron Samedi in Verbindung gebracht wird", funkte
Condoleezza dazwischen. "Spinnst du? Der Haußmann-Opa war ein
zölibatärer Katholik, der von diesem Hokuspokus keine Ahnung hatte".
"Woher willst du wissen, wo das Niemandsland beginnt und wo es aufführt.
Der Bruder deiner Patentante ist u. a. ein Zeitgenosse von Aleister
Crowley, der überall AnhängerInnen hatte. Auf der Rückseite der
Crowley-Tarotkarten befindet sich das Symbol der Rosenkreuzer, die sich
nach der rethorischen "Figur" Christian Rosenkreutz benennen. Der
Ordensname tauchte zum ersten Mal um 1614 in "Allgemeine und General Reformation, der gantzen weiten Welt. Beneben
der Fama Fraternitatis, dess Löblichen Ordens des Rosencreutzes, an alle
Gelehrte und Häupter Europae geschrieben" in Kassel auf. Noch auschlussreicher ist die "Chymische Hochzeit",
die zwei Jahre vor dem Prager Fenstersturz (23. Mai 1618), welcher den
30jährigen Krieg auslöste, vom selben anonymen Autor verfasst,
publiziert wurde. Die Geschichte der "Biochemischen Hochzeit", die
man(n) heutzutage Klonen
nennt, kann jede(r) im Internet nachlesen." An dieser Stelle machte
Condoleezza eine Sendepause, um sich einen Joint zu drehen. "Du kiffst".
"Schon mal was von den Kyffhäusern gehört?" Ich nickte artig. "Im
Zusammenhang mit der Barbarossa-Legende". "Schon mal in Kassel gewesen?"
"4mal mit dem ICE passiert, nie ausgestiegen!". "Kassel befindet sich
exakt 111 Airline-Kilometer westlich der Reichsburg Kyffhausen". "Ach",
staunte ich und ergoogelte mir in Windeseile den Landgraf Moritz von
Kassel (**1632), der den Beinamen der Gelehrte bekam. "Weißt du dass Wilhelm I., welcher den Wittelsbacher den Kaisertitel wegschnappte, auf den Decknamen "Barbabianca"
hörte. "Passt", knurrte ich und dachte sogleich an Baba Anka, die, wenn
ihr jemand in die Suppe spuckte, ziemlich barbarisch werden konnte,
bevor ich den gelehrten Landgraf Moritz, der durch seine Ehefrauen
reformiert wurde, in alle Einzelteile zerlegte: Er war umfassend
gebildet, seine Erziehung auf Reformer ausgerichtet. Moritz soll acht
Sprachen gesprochen, naturwissenschaftlich interessiert gewesen sein und
alchemistische
Experimente unternommen haben. Er liebte prunkvolle Aufzüge,
Ritterspiele und Allegorien und ließ den ersten eigenständigen
Theaterbau im deutschsprachigen Raum, das Ottoneum
in Kassel, errichten. Zweitgemahlin Juliane von Nassau-Dillenburg gebar
dem calvinistischen Landgrafen vor und nach dem Erscheinen der
Chymischen Rosenkreutz-Hochzeit sieben Knaben und sieben Mägdelein, die
von den hessischen Gebrüdern Grimm als jene sieben Zwerge verewigt
wurden, die dem Schneewittchen nach dem stiefmütterlichen Mordanschlag
Asyl gewährten. Nach seiner Abdankung (1627) zog sich Ex-Landgraf Moritz
aus dem Politik zurück um bis zu seinem Lebensende den Stein der Weisen zu suchen.



"Nachdem der Groschen gefallen ist, musst du dich zwischen dem As der Münzen, die ein Geschenk oder eine Erbschaft ankündigt oder..." Die Entscheidung fiel mir nicht schwer. "Ich nehme das oder", unterbrach ich Hillary mit dem Argument, dass ich auf Nachlässe und Katzenhaare allergisch bin und lenkte die Aufmerksamkeit auf John Dee' dessen Monas-Glyphe dem Münchner Kindl nicht unähnlich ist. "Und mich erinnert das Strichmännchen an Kindergarten", kicherte Condoleezza und pustete mir ungeniert den Marijuana-Smoke ins Gesicht: "breathe deeply!" Der Unverschämtheit zum Trotz ließ ich nicht locker: "Dieser John Dee. wurde von "Bloody Mary", der Thronfolgerin von Blaubartkönig Heinrich Nr. 8, der Schwarzmagie und Zauberei angeklagt. Nach deren Tod übernahm Stiefschwester Elisabeth I. das Zepter, die den Ketzer zum Hofastrologen und königlichen Berater (Spin-Doctor) kürte. "Bleib auf dem roten Teppich: Johnny Depp ist'n Schauspieler!". "Im Gegensatz zu euch kann ich Hollywood von History unterscheiden!" "Das glaubst du!", erwiderte Hillery bevor sie mich belehrte, dass Queen Elisabeth kein britisches Kreuzfahrtschiff sondern die Widersacherin der Mary Stuart, die nicht viel von ehelicher Treue hielt. Die Schottenkönigin ist wiederum Schwiegertochter der intreganten Medici, die den Hugenotten in der Bartholomäushochzeitsnacht den Krieg erklärte. Anno 1682 begegnete Hans D. wie Dalet (hebräisch: Tür/Zahl 4 wie vir) dem Alchemisten, Apotheker und Spiritisten Edward Kelley, der Elisabeths Hofastrologen, besser gesagt dessen Gemahlin derart verzauberte , dass ihm das Paar aufs europäische Festland folgte. Die magische Odyssee führte nach Prag. Dort tauchte nicht der Golem, sondern Erzengel Uriel beim alchemistischen Nebenbuhler auf, um diesem einen Frauentausch schmackhaft zu machen. Daraufhin kehrte der Holastrologe wieder nach England zurück. Kelley blieb mit Erzengel "Ariel" in Prag, um im Auftrag der Rosenberger nach dem Stein der Weisen zu suchen. "Ach", sagte ich und übernahm selbst das Wort, da ich die bayerische Geschichte ungern einer "Zuagroast'n überlasse. "Die rosigen Auftraggeber gehen aus dem Geschlecht der Witigonen hervor, die buchstäblich mit den Wittelsbachern verwandt sind, deren Herkunft, wie bei Raubrittern üblich, historisch im Dunklen liegt. Die Rosenberger verzweigten sich wiederum mit den Neuhausern, aus denen die Gemahlin des Wilhelm Slavata hervorging, welcher zu jenen Pechvögeln zählte, die beim Prager Fensterstürz Glück im Unglück hatten. Zur Entschädigung wurde der böhmische Diplomaat (Deckoffizier) im Dienste der Habsburger in den "Orden des Goldenen Vlieses" aufgenommen, welches u. a. die Spiegelfassade der St. Michaelskirche in der Neuhauser (Münchner Fußgängerzone) ziert. In der SM-Wittelsbacher-Gruft befindet sich der Sarkopharg des Märchenkönigs, welcher am 13. Juni 1886 im Duett mit Nervenarzt Prof. Gudden im Würmsee unterging. Ob sich die sterblichen Überreste der geheimnisvollen Wasserleiche in der Ordenskirche zum Goldenen Vlies befinden, wissen nicht mal die Guglmänner, denen, das weiß ich von meiner God (bayerisch: Patin), ihr Lieblingsbruder sehr nahe stand. "Your Rosencross-Opa was a Google-man", platzte die bekiffte Hillary dazwischen. "Yahoo", brummte ich und setzte, ohne mich zu verzetteln, mit der Ford-Bildung fort. "Die Herzen (Seelen) der Wittelsbacher, deren märchenhafte Hinterlassenschaft Millionen TouristInnen aus der ganzen Welt anlockt, werden, getrennt von den anderen Überresten (Skull&Bones), in serperaten Urnen in der Altöttinger Gnadenkapelle aufbewahrt. "Knabenkapelle?" "Ladies, eine Gnadenkapelle ist not a musikalische Boy-Combo sondern ein segensreicher Ort, an dem der gläubige Katholik postum und zu Lebzeiten Gnade bzw. grace empfängt. "Oh Grace Kelly is beautyful". "Stopp, wir sind in Monaco di Bavaria und nicht bei den Grimaldis, die, soweit mir bekannt ist, nicht von den Witigonen sondern von Genueser Seeräubern abstammen". "Very intereesting", unterbrach mich Condoleezza, und versuchte mir mit der Frage, warum das Grimaldi-Logo kein weißblaues, sondern rotweißes Rautenmuster ziert, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Um weiter auf Kurs bleiben zu können, musste ich in die Trickkiste greifen und alles auf eine Karte setzen, die man(n) im Casino von Bad Wiessee "Joker" nennt. "Die Raute symbolisiert jenen Diamanten, welcher im Sanskrit "vajra" heißt. Das bhuddistische Ritualinstrument ist eine Art Zepter mit Doppelkrone, das sich von der Form durchaus mit Nord&Südamerika vergleichen lässt. "Amerika wurde, wie der Name schon sagt, im Namen der spanischen Krone von Christus Columbus entdeckt, welcher bekanntlich in Genua geboren ist. In der griechischen Globetrottersprache verwandelt sich der "Vajra" in Bajra. Folglich haben die Bajuwaren, die aus den Awaren hergingen, nicht nur Monaco gegründet sondern auch auf dem Seeweg zum Hindus die USA entdeckt. Die rotweißen Diamanten im Wappen der Grimaldis sind ein heraldischer Hinweis darauf, dass deren Reichtum auf Blood Diamonds basiert. Der "Blaue Wittelsbacher" ist ein großer naturblauer Diamant mit einer Reinheit von VS2, der die österreichischen und bis 1918 der bayerischen Kronjuwelen zierte. Sieben Jahre nach 9/11 wurde er von einem britischen Juwelier und Edelsteinhändler erworben, der ihn umschleifen ließ und zu Ehren von Barilla-Nudelkönigin Steffi, die mit dem iranischen Olympiasieger A. Agassi verheiratet ist, in "The Wittelsbach-Graff Diamond" umbenannte. 1722 kam der blaue Diamant als Habsburger Mitgift an das Haus Wittelsbach Kurfürst Maximilian III. Joseph, ließ den Blauen Wittelsbachers in ein Ordenszeichen des Ordens vom Goldenen Vlies einarbeiten. Als Kurfürst Max Joseph durch Napoleons Gnaden 1806 zum ersten König von Bayern erhoben wurde, krönte er seine "Vajra" mit dem GV-Stein, dessen Wert so hoch geschätzt wurde, wie alle anderen königlichen Schmuckstücke zusammen". An dieser Stelle machte ich eine kleine Sendepause, um vergeblich auf eine Reaktion zu warten. "Gell do schaugt's, mia Bajuwaren san schon Hund - dog, du you now", sagte ich nach der Schweigeminute, bevor ich den beiden US-VIP' von der "Black Virgin" berichtete, die in der Gnadenkapelle, in der u. a. Gräfin Lucie Otilie Slavata geb. von Neuhaus begraben sein soll, ein "Blaues Wunder" nach dem anderen bewirkt. "That's wonderful!" Vor allem für sudetendeutsche Flüchtlinge, die 7 Jahre nach dem Anschluss ans Dritte Reich ihre böhmische Heimat verloren haben. Die liegen Alten Göttin besonders am Herzen, jedenfalls hat sie der heimatvertriebenen Dantler-Family zu einem sagenhaften Wirtschaftswunder verholfen."
Ohne auf historische Zusammenhänge, die das Fundament der heutigen Gesellschaft bilden, näher einzugehen, teilte mir mein zugedröhntes Jerusalem-Syndrom beim Stichwort "Wirtschaftswunder" mit, dass drei männliche Begleiter einer Black Virgin aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Münchner Altstadt einen Gastwirt verprügelt hätten, weil sie zu lange auf's Essen warten mussten. Ich musste grinsen. Die Vorstellung wie sich drei Dubaier auf das bayerische Gourmet-Aushängeschild stürzen, gefiel mir recht gut, andererseits steht der nur dann persönlich vor'm Herd, wenn die Kameras auf ihn gerichtet sind. "That's not funny". "Ich weiß, dass das Opfer nicht der Fonse war, das wäre auch zu schön, um wahr zu sein", antwortete ich sichtlich beschwingt, bevor sich Condoleezza einmischte und mir zu verstehen gab, dass die Botschaft des "Blauen Wittelsbacher zweifellos geistige Klarheit und Eins-Sein lauten würde. "Questionmark?" Noch verblüffter war ich als sie aus dem Stegreif das "As der Federn" aus dem Tarot-Orakel von Margarete Petersen zitierte. "Die Pfauenfeder zeigt die schillernde Beschaffenheit deiner Gedanken. Sie ist Symbol für Unsterblichkeit, Königswürde und Wachsamkeit. Ein gedachter, in Wirklichkeit nicht vorhandener Kreisausschnitt wurde mit dem scharfen Schwert deines Intellekts gezogen. Der Geist spiegelt die vielfältigen Eigenschaften der gedanklichen Welt. Scharfe, kristalline, analytische und feine, hochsensible Gedankenschwingungen. Lenke die Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen und nimm wahr, dass die Begrenzungen deines Ichs keine real existierenden Gegebenheiten sind. Nimm wahr, wie du eins wirst mit dem unendlichen Raum".
"What does it tell us?" "US offenbar nix, aber mir jede Menge", erwiderte ich und zog eine Trumphkarte aus dem Ärmel, die aus meiner Sicht zum frisch geschliffenen englischen "The Wittelsbach-Graff Diamond" passte: VI. Der Teufel (Tarot: Margarete Petersen): Verwirrung in der leidenschaftlichen Flamme - Ängste und Begierden. Immer dieselben Fragen und keine Antworten bezüglich der Schatten im Spiegel - Rückspulen von Erinnerungen und Emotionen - Fesselung der Fantasie. Nur die Stimme des Hungers und des Durstes kann gehört werden. Denken wird unpersönlich - mechanisch - voraussagbar - Missbrauchte Schönheit - Trennung von uns selbst. Im geschärften Blick, da, wo der Punkt der Brillanz ist, öffnen sich neue Perspektiven. In dem Zusammenhang musste ich an die 6-spännige, von schwarzen Pferden gzogene Kutsche denken, die am 113ten Todestag (13. Juni 1999) des würdigen Märchenkönigs, von Wangen kommend, auf der Forststraße unterhalb des Rosenkreuzer-Steins Richtung Kempfenhausener Schloss gefahren ist. Ob der karge Starkoch Alfons I. in der Kutsche saß, kann ich nicht bezeugen, ich weiß nur, dass der Spuk bei meiner Augenzeugin Martha von Chiemgauer eine derartige Übelkeit auslöste, dass wir bei der Heimfahrt auf den geplanten Abstecher zur Votivkapelle verzichten und auf direktem Weg nach München zurückkehren mussten."Ward ihr mit den Steppenwölfen unterwegs..." Ich schüttelte den Kopf: "Mit meinem ferrariroten Ex-Cinquecento Sporting, 60 PS, Sportlenkrad, Niederquerschnittsreifen MAX 630". "Wieso nicht 666". "Weil mir bei der Schlussrechnung exakt 36 DM fehlten. Unabhängig davon ergeben alle drei Zahlen die Quersumme 9 und da mein treuer Gefährte ein feuriger polnischer Italiener war, lautet die Botschaft: von MPetersen diesmal 9 der Flammen: Das Feuer der Heilung und Reife. Die neun Flammen machen dir das ganze Spektrum des Feuers bewusst. Das Feuer des Wachsens, der Zerstörung, der Wut, der Leidenschaft, der Begierden, der Wärme, der Nähe, der Lust, der Berührung und der Inspiration. Das Feuer des Körpers und das Feuer des Geistes. Durch Erfahrungen und Erleben hast du gelernt, mit diesen Kräften umzugehen. Du kannst es entfachen und lenken. (Quelle Tarot Margarete Petersen)
"Einspruch", rief ich erschrocken, denn wer holt sich freiwillig eine Bushistin ins Haus, die marziale Sprüche wie "wir brauchen einen gemeinsamen Feind um uns zu vereinen" klopft, doch es war zu spät, jedenfalls erging es mir diesbezüglich wie Goethes Zauberlehrling, welchem die Geister, die er rief, ein paar Nummern zu groß wurden, doch bevor ich hätte "Piep" sagen könnte, schneite die Standford-Professorin zur Tür herein: "My name is Condoleezza, but my friends called me Liz.", überrumpelte mich diese mit einer Direktheit, als hätte ich mit ihr meine kurdischen Flitterwochen in Südfrankreich verbracht und nicht mit Liz Schreck, die sich in ihrer Sturm&Drang-Zeit vermutlich alle Cinderella-Zehen abgehackt hätte, um First Lady zu werden. Dass die Ex-US-Minister of foreign affairs in der gleichen Tonlage wie Lady Fright (Schreck) sprach, ließ im Zusammenhang mit Condoleezzas bushistischer Vergangenheit sämtliche Alarmsirenen aufheulen. Frei nach dem Motto "Vorsicht ist die Mutter einer Nymphenburger Porezellanfigur" gab ich Hillary zu verstehen, dass ich diesbezüglich weder auf ein Dreiecksverhältnis noch auf eine Dreierbeziehung scharf sei, zumal ich mit Emanzen, die auf den Namen LIZ hören, persönliche Erfahrungen gemacht hätte, auf die ich in meinem Berufs-/Privatleben verzichten kann. "Darling, we need a common enemy to unite us", versuchte mich die Kontrahentin von Barack Obama zu beschwichtigen, die sich ihren Gatten u. a. mit Monika L. teilen musste. "Is that really necessary?" "Yes it is", reagierte Liz II., die sich mit geschlossenen Augen wie Liz I., die Schreckliche anhörte, welche im Gegensatz zu Miss Rice mit bayerischem Akzent sprach. Bevor wir mit der peinlichen Befragung beginnen, musst du noch den Amtseid leisten: "Ich, Susanne R. Haußmann schwöre, dass ich das Amt getreulich ausführen und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften wahren, schützen und verteidigen werde." Bei der Tastenkombination "LIZ" auf Denkfallen, die mich Kopf und Kragen kosten können, programmiert, hakte ich sogleich nach, wer oder was mit Vereinigten Staaten gemeint sei. Condoleezza LIZ II. lächelte ein Lächeln, das mich an das Filmplakat "JAWS" erinnerte: "Wie der Name bereits sagt vereinen sich in dem Begriff alle 193 Staaten die Mitglied der Vereinten Nationen sind, sowie weitere 13 Territorien, bei denen entweder die Staatseigenschaft umstritten ist oder sie sich in freier Assoziierung zu anderen Staaten befinden. "Wie zum Beispiel Palästina?" "Exactly! Dawlat Filastin bzw. Palestine befindet sich in freier Assoziierung zum Staat Israel."
"Ach", rief ich erstaunt und holte zum Big-Mac-Gegenschlag aus: "Ist es richtig, dass es in Middle East & Afrika nur 14 MC-Fastfoot-Territorien gibt, die da wären: Bahrain, Cyprus, Egypt, Israel, Jordan, Kuwait, Lebanon, Morocco, Oman, Qatar, Saudi Arabia, South Afrika, Turkey, United Arab Emirates." "Where..." "Direkt vom Erzeuger frisch aus der Mikrowelle", grinste ich wie ein MC-Clown bei der Kindergeburtstagsparty und hielt den beiden Ladies mein Galaxy VII unter die Nase www.aboutmcdonaldscountry.html: "Nix Ghana, nix Kongo, nix Elfenbeinküste, nix Palestine trotz "freier" Assoziierung zu Israel, das seinen MC-Kunden koschere Fishmac verscherbelt." Hillarys Mimik signalisierte mir, dass sie gerade dabei war, eine MC-Spar-Menü samt Verpackung und Tablett hinunterzuwürgen, anders LIZ II., die mir zu verstehen gab, dass ihre Vorfahren aus einem Country stammen würden, in dem es kein Dick&Mac-Restaurant geben würde. "Dann sitzen wir diesbezüglich im selben Boot, da das "Goldene M" auch in Serbien keinen Umsatz macht", erwiderte ich, um mich im Gegenzug nach Condoleezza Wurzeln zu erkundigen: "Nigeria, Hispaniola, Nordamerika." "Und du?" "Holland, Südafrika, Nordamerika!", nuschelte Hillary, die noch immer auf dem roten MC-Tablett mit der gelben Aufschrift E=mc² herumkaute. "Na wenigsten eine Dreifaltige die beim MC-Ranking mit AAA bewertet wird". "What cup size do you wear?" "DDD - in default", reagierte ich und warf ganz unverbindlich einen kostenlosen Blick in den Schneewittchenspiegel, um mich bei meinem Anblick fast zu Tode zu erschrecken: Knallroter Mund, schwarz geschminkte Augen, weiß gepudertes Gesicht, rote Lockenperücke, rot-weiß-gestreifter Overall XXL, goldene Angler-Weste mit weißem Kragen, goldene Handschuhe und rote Springerstiefel Größe 50 mit gelben Schnürsenkeln und schwarzen Sohlen. Jetzt war das Maß voll: "Schluss, aus Amen, ich mach' mich doch für euch nicht zum Hanswurschten", knurrte ich wütend und zerrte bis über die Schmerzgrenze an der roten Lockenmähne. "Andere würden sich glücklich schätzen, immerhin war Superstar Ronaldo mit der Nationalfußballerin Milene Domingues vermählt. Das brasilianische Unterwäsche-Model ist derzeit mit dem Spanier David Aganzo Méndez verheiratet, welcher in der griechischen Super Leage für Ari..." "Aris Saloniki?". Liz II., die im Gegensatz zu mir nicht wie ein Trottel aussah, nickte zustimmend. "Jealous?" Ich schüttelte meinen weißgepuderten Kopf, dass es nur so staubte: "Eifersüchtig, dass ich nicht lache; a) bin ich eingefleischte Anhängerin der Roten, die in der Saison 2012/13 das Triple holten, b) geht mir Ex-Lover Kosta Johannidis aus Aridea, ein fanantischer Aris-Hooligan, der sich für Dortmund begeistern konnte, komplett am Arsch vorbei." "But why are you wearing his name?" "Leidet ihr unter Empfangsstörungen?: Besagter Johannidis heißt nicht sondern stammt aus ARIDEA, einem griechischen Kaff in der Präfektur Pella (Geburtsort von Alexander) an der Grenze zu Mazedonien, in dem es im Gegensatz zu Μακεδονία weder EU- noch MC-Bürger gibt. "There is no more Aridea!" "Wurde es vom Nordwind (griechisch: boreas) weggefegt oder in Artemis umbenannt", scherzte ich ohne zu ahnen, dass Aridea vor 1922 Sabotsko hieß, das bis 2010 selbständige Gemeinde ein Gemeindebezirk von Almopia ist. Diesbezüglich auf dem jüngsten Stand konnte ich mich der aufkeimenden Schadenfreude nicht erwehren, dass der gottverlassene slawische Grenzort, in dem nach der "Großen Katastrophe" griechische Flüchtlinge aus Pontus einquartiert wurden, im Zuge der Finanzkrise seine Autonomie einbüßen musste. Bis Mitte der 90er unbekannt, rückte die osmanische, an Georgien grenzende Schwarzmeerregion fast ein Jahrzehnt in meinem Lebensmittelpunkt, um anschließend in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. "Ronaldo, do you know, dass Pontus (wörtlich: Meer) ein skandinavischer Vorname ist". Der aufkeimende Zorn färbte meine bleichen Wangen rosarot: "Punkt 1), nennt mich nie mehr Ronaldo, Punkt 2) ich dachte nicht an Ikea sondern eher an Pontius Pilatus oder den Pontifex." Hillary kicherte: "Wenn wir das Rot gegen Blau austauschen würden und ein Elchgeweih...". "Nice idea!" "Stopp", brüllte ich wie ein röhrender Platzhirsch, "das grenzt ja schon an Sabotage!" "Kennst du gleichnamige Album von Black Sabbat?" "Wenn ich nur an Realty-TV "The Osbourne" denke wird mir kotzübel. Apropos: Wisst ihr schon, dass Ben Affleck der neue Batman wird?" "War der nicht zuletzt im Film ARGO zu sehen?" "Ar...", tönte ich und schluckte das "go" hinunter, da ich nach der ariden Sabotage Null Bock hatte, mir das Goldene Vlies über die Ohren...Intuitiv warf ich einen Blick in den Spiegel, explizid auf die Anglerweste mit dem weißen Kragen:, aus der bei über 30° im Schatten goldene Haare wuchsen . "Wollt ihr mich in den Wahnsinn treiben?" "Im Gegenteil Schätzchen, der mit drei Oscars ausgezeichnete authentische Polit-Thriller pontifixiert uns eine Brücke zur Iran-Contra-Affäre, die du dir zum spirituellen Schwerpunkt des "Shit Happens-Posts" auserkoren hast.

"Argo" themanisiert nicht das Schicksal der Medea, die als Urmutter der Meder das persische Schicksal webt, sondern einen kanadischen Streich im Zusammenhang mit der Geiselnahme von US-Botschaftsangehörigen in Teheran. Im Zuge der Islamischen Revolution stürmten am 4. November 1979 rund 400 Studenten die US-Botschaft, um die Auslieferung des Schah' zu erzwingen. Sechs Diplomaten gelang im herrschenden Chaos die Flucht, die nach einer 6tägigen Odyssee in der Kanadischen Botschaft endete, wo die sechs Diplomaten kanadische Pässe und von der CIA gefälschte iranische Visas erhielten. Mit der Fluchtorganisation wurde ein Undercover-Agent namens Tony Mendez eingesetzt, der auf die glorreiche Idee kam die sechs "Kanadier" als Filmteam auf der Suche nach einem geeigneten Drehort für den Science-Fiction-Produktion auszugeben. Als Filmtitel wählte man Argo, das Skript basierte angeblich auf dem Buch Lord of Light von Roger Zelazny. Um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen, wurde in LA eine Scheinfirma der angeblichen Produktionsfirma "Studio Six" eingerichtet, sowie Filmplakate gedruckt. Insgeheim dauerte die Operation Argo fast drei Monate. Am 27. Januar 1980 bestiegen die Argonauten am Teheraner Flughafen eine Swissair..."die nicht wie Swissair-Flug-111 vor der Notlandung in Halifax ins Meer stürzte", unterbrach ich (R)Hillary' cineastischen Monolog, die mich im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der "Herr des Lichts" in der SF-Szcene auch als "Roter Gott" oder R'hllor bekannt sei. "Merkwürdig ist, dass mir eine Woche vor dem Absturz eine Alitalia im Traum erschien, aus dem ich mit dem Gefühl erwachte, dass ein Flugzeugabsturz bevorstand. Das Unglück ereignete sich auf den Tag genau vier Jahre bevor die hölzerne Isarbrücke, die den Englischen Garten mit St. Emmeran verbindet, in der Nacht vom 2/3. September 2002 aus ungeklärten Ursachen abbrannte. Eine Woche vor dem Brückenbrand erhielt ich auf dem Postweg 49 von mir bemalte Orakelkieselsteine mit der Ausschrift "Verdruss kehrt zurück". Absenderin ist/wahr eine kulturschaffende systemische prozessorientierte Essenzentherapeutin lydischer Herkunft, die zu denen zählt, die den Spiegel für ihr Erscheinungsbild verantwortlich machen. Einer inneren Stimme folgend brachte ich die Verdrusssteine zu ihrem Ursprung zurück, wenige Tage später erfuhr ich von einer in der Südsteiermark lebenden Kärntner Tanzpädagogin, dass die Emmeransbrücke abgebrannt sei. Um den Feuerkreis zu schließen, bleibt noch zu erwähnen, dass ich mich nach der missglückten Swissair-111-Notlandung auf den Weg in Madama Al Lydis Reich machte, um mich von Astarte in die Geheimnisse des karantanischen (Kärntner) Schleiertanzes einweihen zu lassen.
Bist du sicher, dass dir im Traum eine Alitalia und keine aria air erschienen ist", orakelte mein duales Jerusalem-Syndrom und hielt mir das schwarzweißkarierte iPhone unter die Nase: "Schah matt": Ich wurde leichenblass: hatte ich beim Anblick der Tricolore vom Sandweibchen täuschen lassen und automatisch an Basilikum, Mozarella und Tomaten gedacht. Beim Anblick des Logos der iranischen Fluggesellschaft, die im Vergleich zu Alitalia (103 Airbusse, 10 Boings) nur zwei holländische Fokker-50-Maschinen besitzt, stellte ich meine totsichere Zeugenaussage in Frage, zumal sich aria durch eine buchstäbliche Kurskorrektur als arida air entpuppt. Der aride Traummann, der mich im Juli 2004 in einer Royal Jordanian (Airbus) über den Jordan lockte, um sich durch unsere Vermählung einen bürgerlichen MC-Status zu sichern, der mir in die Wiege gelegt wurde, vollendete am 4. September 1998 sein 28tes Lebensjahr. Im Gegensatz zu anderen Tagen, die spurlos an mir vorbeigingen, kann ich mich an den Schicksalstag noch gut entsinnen, der damit begann, dass ich vor dem österreichischen Wetterbericht vom ORF-Sprecher in den Frühnachrichten mitgeteilt bekam, dass kanadische Rettungskräfte zwischen den Wrackteilen vergeblich nach Überlebenden suchten. Sofort fiel mir mein Traum ein, der deshalb so außergewöhnlich ist, da ich eine blinde Träumerin bin, die mit geschlossenen Augen nur Stimmen hört. Die Fahrt in die östliche Südsteiermark verlief normal bzw. ohne nennenswerten Ereignisse, doch auf dem Drachenberg schien der Wurm drin zu sein. Die Hausherrin, die sich in ihren südsteierischen Heimatkrimis, die weder an den Jörg Maurer noch an die Kluftingers anstinken können, als "Schwarze Witwe" bezeichnet, zeigte sich aufgrund von Zahnschmerzen derartig übellaunig, dass sie dem nächtlichen Unwetter, dem ein verregneter Samstag folgte, alle Ehre machte. Während ich mit den anderen "Haremsdamen" den Schlangentanz probte, gebar meine damals 20jährige Vorgängerin, Amalarid im Ostjordanland ihren zweiten männlichen Stammhalter, der die großmütterlichen Erwartungen nicht erfüllen und die aride Zwangsehe nicht retten konnte. Unabhängig davon lag auch die multikulturelle, aus dem Pontus stammende multikulturelle Kulturschaffende, die zu diesem Zeitpunkt bei mir aufgrund ihrer griechischen Wurzeln einen riesigen Stein im Brett hatte, den ganzen Samstag (Hexensabbat) in den Wehen, so dass Hauszofe Nina, die im folgenden Jahr mit einer Brandenburgerin durchbrannte, für die therapeutische Geliebte einspringen und zwei Episoden aus Marlo Morgans "Traumfänger" vorlesen musste. Die Passage über die Heilerin, mag sie von "Morgana" erfunden sein oder nicht, empfand ich als eine Art spirituelles Manifest, da mich vier Wochen zuvor die frisch verstorbenen Lassinger, die wie viele Bergleute nie mehr aus der Unterwelt zurückkehrten, in einem Traum erschienen waren, aus dem ich im Drachenberger Isis-Zimmer mit der Erkenntnis erwachte, dass das "Blut der Erde" ein Heilmittel sei, welches zum raffinierten Fluch geworden ist: Marlo Morgans Fantasie-Medizinmann nickte der Heilerin zu, die jetzt das seltsame lange Rohr öffnete, das sie immer bei sich trug..." Am oberen Ende füllten die Frauen des Stammes Blutklumpen aus ihren monatlichen Blutungen ein. "Aus dem unteren Ende des Rohres drückte sie etwas in ihre Hand, das wie schwarzer Teer aussah. Die Substanz war sehr zähflüssig und glänzte. Sie verklebte damit die Hautfetzen der Wunde. Großzügig verschmierte sie die Paste auf dem verletzten Bein und betonierte die Wunde regelrecht zu. Es gab keine Schiene, keinen Verband, keinen Gips, keine Krücken und auch keine Naht..... Am nächsten Morgen stand der Große Steinjäger auf und wanderte mit uns weiter. Es war keine Spur eines Hinkens festzustellen...."
Am nächsten "Morgana", die K&K-Regenwolken über dem südsteierischen Feuerland hatten sich ausgeheult, fand mich auf dem erloschenen Vulkan eine Eichelhäherfeder, die ich nach reiflicher Überlegung einer temporären Drachenbergbewohnerin, die um ein junges EH-Küken trauerte, das, ein paar Tage zuvor aus dem Nest gefallen, die menschliche Fürsorge nicht überlebt hatte, als Trostpflaster überließ. Nach meiner Rückkehr "zog" es mich zum hausmännischen Rosenkreuzer-Stein (Würmeiszeit-Findling) in den Wadlhauser Gräben, wo mir mein großväterlicher Steinjäger, der 1943 nicht den millionenfachen Heldentod starb sondern ganz friedlich auf den Wurzeln einer mächtigen Esche den letzten Schnauferer machte, mit 509 monatiger Verspätung eine Garrulusfeder in die Wiege legte. "509", wiederholte Hillary mit einer Stimme, die das Krächzen eines Jay (englisch: Garrulus glandarius/Eichelhäher) nachzuahmen schien und dachte laut darüber nach, ob diesbezüglich beim Tarot-Orakel das "Ass der Federn" oder zwei Crowley-Schwerter in Frage käme. "Ihr kennt euch mit Tarot aus?", rief ich begeistert. Die beiden Ex-Außenministerinnen schüttelten konstaniert den Kopf, bevor Condoleezza in sokratischer Manier der Xantippe die Frage mit einer Gegenfrage beantwortete: "Wie triffst du Entscheidungen?". "Willst du behaupten, dass der 3. Golfkrieg von einer Wahrsagerin ausgelöst wurde nach der Maxime Wir sind im Krieg und unsere Sicherheit als Nation basiert darauf diesen Krieg zu gewinnen" (Zitat: Condoeezza Rice). "Entferne aus dem "wahr" das "h" wie Haußmann und schon befindest du dich auf dem Holzweg", knurrte C. R. bevor sie von mir allen Ernstes wissen wollte, wann 9/11 gewesen sei. "Ist das eine entscheidete Frage, um in den Vereinigten Staaten die Hochschulreife zu erlangen", reagierte ich barsch. "Wann fand die Schlussfeier der olympischen Sommerspiele 1972 statt?" Ursprünglich auf den 10. September geplant, fand der traurige Akt wegen der tragischen "The-games-must-go-on-Ereignisse einen Tag später bzw. am 9/11..." "Voilà liebe Ron..a, zweifellos steht der 254te Jahrestag (+ 1 Schaltjahr) seit 2001 endgültig unter einem ungünstigen Stern, zumal noch exakt 111 Narrentage bis zum Jahresende verbleiben." "Einspruch werte Mona Lisa: Der germanische Karneval beginnt am 11. 11..."
http://de.wikipedia.org/wiki/11._September Es war nicht das erste Mal, dass mir die Spucke wegblieb als mich mein duales J-Syndrom simultan darauf aufmerksam machte, dass der Grundstein für das "Pentagon" am 11. September 1941 gelegt worden ist. "Momentmal", murmelte ich nachdem sich die Totenstarre gelegt hatte und ergoogelte mir die Liste der US-Verteidigungsminister, um erneut die Luft anzuhalten. "Wie bitte, es gibt es erst seit 1947/9/17 einen Defence Minister, der als Marineminister den US-Endsieg erringen konnte?". Im Anschluss strickte James V. Forrestal solange am National Security Act (*26. Juli 47) bis ihn Truman zum Pentagon-König kürte. Es heißt, dass das NSA das wichtigste Gesetz in der US-Nachkriegsgeschichte sei und die Basis für die heutige globale militärische (Cyber)Weltmacht der USA bildet. Als ehemaliger Marineflieger war Forrestal "Moses" Gump dieser Zunft besonders zugetan und genehmigte der Navy den Bau des Supercarrier-Flugzeugträgers USS United States (CVA-58), das, und das ist kein Faschingsscherz, fünf Tage nach Kiellegung wieder verschrottet wurde. Condoleezza nickte ab und übernahm das Insider-Wort: Der Bau der Supercarrier begann am 18. April 1949, five days later, 23. April 1949, wurde das 190 Millionen-Dollar-Projekt wegen militärpolitischer Differnzen, die den "Aufstand der USAdmirale" zur Folge hatte, for ever auf Eis gelegt. Vier Wochen später stürzte sich der zurückgetretene erste US-Verteidigungsminister in Betheseda (Maryland) aus dem Fenster einer Nervenklinik". "Vielleicht glaubte er ein NSA-Starfighter zu sein", erwiderte ich und erklärte den beiden Ex-Außenministerinnen, dass an Georgi 49 (23. April) die oberbayerische Gemeinde Yantsing, in der sich meine hausmännischen Gerggeister zu Beginn des 20. Jahrhunderts, besser gesagt in einer Phase, in der sich mein "Haimaatdorf" im historischen Dornröschenschlaf befand, ein baufälliges ca. 200jähriges Bauernhaus gekauft hatten, ihr 837tes chronisches Lebensjahr vollendet hat. "That is why your name is Rosalia and not Ron..a". Bevor ich den Damen erklärte, wieso ich mit Zweitnamen Rosalia heiße, warf ich einen heimlichen Blick in den Spiegel. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, jedenfalls passte das Ronja-Räuber-Tochter-Outfit, das mich mit zerzausten Haaren angrinste, zu meiner märchenhaften Vita wie die schwedische Astarte zu Pippi Lindgren.
"Es
verhält sich so, meine Damen, - die Anzinger, sorry, Yantsinger Chronik
weist zwischen dem Jahr 1886, das vom mysteriösen Untergang des
Märchenkönigs (**13. Juno) überschattet wurde, und 1950 eine 64 Lücke
auf, die Junggeselle Friedrich Gerg, ein
Königlich-Bayerischer-Lokomotivführer a. D nutzte, um sich mit dem Kauf
eines leerstehenden Anwesens einen Lebenstraum zu erfüllen, den er nicht
der Kirche sondern seinem selbst gezeugten "Lieblingsneffen" Franz
Haußmann (Junior) vermachte. Der verzichtete im Gegenzug zugunsten der
Lieblingsschwester seines gleichnamigen Vaters, dem der eheliche
Stammhalter in einer Epoche, in der Homosexualität mit Zuchthaus
bestraft wurde, ein heterosexuelles Alibi verschafft hatte, auf das
Kempfenhausener Jagdhaus, das der Haußmann-Opa für sich und seine
jüngste Schwester Rosalia Haußmann, meine künftige Taufpatin, hat bauen
lassen. "Repeat", unterbrach mich Hillary, "der Bruder deiner
Patentante ist besagter Steinjäger, der dir 509 Monate nach deiner
Geburt die Garrulusfeder in den Schoß...". "Schoß wäre für einen
"gekauften" Großvater, der Null Bock auf weibliche Erotik verspürte,
etwas übertrieben, jedenfalls lag die Feder auf einer schwedischen
Möbelhausdecke (Astrid Lindgren lässt grüßen), die mich bei jener Siesta
vom Waldboden oberhalb des Rosenkreuzer-Steins abschirmte."
"Rosenkreuzer...?". "Es gibt keinen familiären Hinweis, dass Franz
Haußmann Senior einem Geheimbund angehörte, aber ich kann mir durchaus
vorstellen, dass "Baba Jaga",
die/der ihre/seine androgynen Emotionen aufgrund § 175 StGB
lebenslänglich verstecken musste, mit dem Heiland auf dem
Rosenkreuz-Findling der Nachwelt eine rhetorische Figur schuf"..."die im
Voodookult mit Baron Samedi in Verbindung gebracht wird", funkte
Condoleezza dazwischen. "Spinnst du? Der Haußmann-Opa war ein
zölibatärer Katholik, der von diesem Hokuspokus keine Ahnung hatte".
"Woher willst du wissen, wo das Niemandsland beginnt und wo es aufführt.
Der Bruder deiner Patentante ist u. a. ein Zeitgenosse von Aleister
Crowley, der überall AnhängerInnen hatte. Auf der Rückseite der
Crowley-Tarotkarten befindet sich das Symbol der Rosenkreuzer, die sich
nach der rethorischen "Figur" Christian Rosenkreutz benennen. Der
Ordensname tauchte zum ersten Mal um 1614 in "Allgemeine und General Reformation, der gantzen weiten Welt. Beneben
der Fama Fraternitatis, dess Löblichen Ordens des Rosencreutzes, an alle
Gelehrte und Häupter Europae geschrieben" in Kassel auf. Noch auschlussreicher ist die "Chymische Hochzeit",
die zwei Jahre vor dem Prager Fenstersturz (23. Mai 1618), welcher den
30jährigen Krieg auslöste, vom selben anonymen Autor verfasst,
publiziert wurde. Die Geschichte der "Biochemischen Hochzeit", die
man(n) heutzutage Klonen
nennt, kann jede(r) im Internet nachlesen." An dieser Stelle machte
Condoleezza eine Sendepause, um sich einen Joint zu drehen. "Du kiffst".
"Schon mal was von den Kyffhäusern gehört?" Ich nickte artig. "Im
Zusammenhang mit der Barbarossa-Legende". "Schon mal in Kassel gewesen?"
"4mal mit dem ICE passiert, nie ausgestiegen!". "Kassel befindet sich
exakt 111 Airline-Kilometer westlich der Reichsburg Kyffhausen". "Ach",
staunte ich und ergoogelte mir in Windeseile den Landgraf Moritz von
Kassel (**1632), der den Beinamen der Gelehrte bekam. "Weißt du dass Wilhelm I., welcher den Wittelsbacher den Kaisertitel wegschnappte, auf den Decknamen "Barbabianca"
hörte. "Passt", knurrte ich und dachte sogleich an Baba Anka, die, wenn
ihr jemand in die Suppe spuckte, ziemlich barbarisch werden konnte,
bevor ich den gelehrten Landgraf Moritz, der durch seine Ehefrauen
reformiert wurde, in alle Einzelteile zerlegte: Er war umfassend
gebildet, seine Erziehung auf Reformer ausgerichtet. Moritz soll acht
Sprachen gesprochen, naturwissenschaftlich interessiert gewesen sein und
alchemistische
Experimente unternommen haben. Er liebte prunkvolle Aufzüge,
Ritterspiele und Allegorien und ließ den ersten eigenständigen
Theaterbau im deutschsprachigen Raum, das Ottoneum
in Kassel, errichten. Zweitgemahlin Juliane von Nassau-Dillenburg gebar
dem calvinistischen Landgrafen vor und nach dem Erscheinen der
Chymischen Rosenkreutz-Hochzeit sieben Knaben und sieben Mägdelein, die
von den hessischen Gebrüdern Grimm als jene sieben Zwerge verewigt
wurden, die dem Schneewittchen nach dem stiefmütterlichen Mordanschlag
Asyl gewährten. Nach seiner Abdankung (1627) zog sich Ex-Landgraf Moritz
aus dem Politik zurück um bis zu seinem Lebensende den Stein der Weisen zu suchen. 


"Nachdem der Groschen gefallen ist, musst du dich zwischen dem As der Münzen, die ein Geschenk oder eine Erbschaft ankündigt oder..." Die Entscheidung fiel mir nicht schwer. "Ich nehme das oder", unterbrach ich Hillary mit dem Argument, dass ich auf Nachlässe und Katzenhaare allergisch bin und lenkte die Aufmerksamkeit auf John Dee' dessen Monas-Glyphe dem Münchner Kindl nicht unähnlich ist. "Und mich erinnert das Strichmännchen an Kindergarten", kicherte Condoleezza und pustete mir ungeniert den Marijuana-Smoke ins Gesicht: "breathe deeply!" Der Unverschämtheit zum Trotz ließ ich nicht locker: "Dieser John Dee. wurde von "Bloody Mary", der Thronfolgerin von Blaubartkönig Heinrich Nr. 8, der Schwarzmagie und Zauberei angeklagt. Nach deren Tod übernahm Stiefschwester Elisabeth I. das Zepter, die den Ketzer zum Hofastrologen und königlichen Berater (Spin-Doctor) kürte. "Bleib auf dem roten Teppich: Johnny Depp ist'n Schauspieler!". "Im Gegensatz zu euch kann ich Hollywood von History unterscheiden!" "Das glaubst du!", erwiderte Hillery bevor sie mich belehrte, dass Queen Elisabeth kein britisches Kreuzfahrtschiff sondern die Widersacherin der Mary Stuart, die nicht viel von ehelicher Treue hielt. Die Schottenkönigin ist wiederum Schwiegertochter der intreganten Medici, die den Hugenotten in der Bartholomäushochzeitsnacht den Krieg erklärte. Anno 1682 begegnete Hans D. wie Dalet (hebräisch: Tür/Zahl 4 wie vir) dem Alchemisten, Apotheker und Spiritisten Edward Kelley, der Elisabeths Hofastrologen, besser gesagt dessen Gemahlin derart verzauberte , dass ihm das Paar aufs europäische Festland folgte. Die magische Odyssee führte nach Prag. Dort tauchte nicht der Golem, sondern Erzengel Uriel beim alchemistischen Nebenbuhler auf, um diesem einen Frauentausch schmackhaft zu machen. Daraufhin kehrte der Holastrologe wieder nach England zurück. Kelley blieb mit Erzengel "Ariel" in Prag, um im Auftrag der Rosenberger nach dem Stein der Weisen zu suchen. "Ach", sagte ich und übernahm selbst das Wort, da ich die bayerische Geschichte ungern einer "Zuagroast'n überlasse. "Die rosigen Auftraggeber gehen aus dem Geschlecht der Witigonen hervor, die buchstäblich mit den Wittelsbachern verwandt sind, deren Herkunft, wie bei Raubrittern üblich, historisch im Dunklen liegt. Die Rosenberger verzweigten sich wiederum mit den Neuhausern, aus denen die Gemahlin des Wilhelm Slavata hervorging, welcher zu jenen Pechvögeln zählte, die beim Prager Fensterstürz Glück im Unglück hatten. Zur Entschädigung wurde der böhmische Diplomaat (Deckoffizier) im Dienste der Habsburger in den "Orden des Goldenen Vlieses" aufgenommen, welches u. a. die Spiegelfassade der St. Michaelskirche in der Neuhauser (Münchner Fußgängerzone) ziert. In der SM-Wittelsbacher-Gruft befindet sich der Sarkopharg des Märchenkönigs, welcher am 13. Juni 1886 im Duett mit Nervenarzt Prof. Gudden im Würmsee unterging. Ob sich die sterblichen Überreste der geheimnisvollen Wasserleiche in der Ordenskirche zum Goldenen Vlies befinden, wissen nicht mal die Guglmänner, denen, das weiß ich von meiner God (bayerisch: Patin), ihr Lieblingsbruder sehr nahe stand. "Your Rosencross-Opa was a Google-man", platzte die bekiffte Hillary dazwischen. "Yahoo", brummte ich und setzte, ohne mich zu verzetteln, mit der Ford-Bildung fort. "Die Herzen (Seelen) der Wittelsbacher, deren märchenhafte Hinterlassenschaft Millionen TouristInnen aus der ganzen Welt anlockt, werden, getrennt von den anderen Überresten (Skull&Bones), in serperaten Urnen in der Altöttinger Gnadenkapelle aufbewahrt. "Knabenkapelle?" "Ladies, eine Gnadenkapelle ist not a musikalische Boy-Combo sondern ein segensreicher Ort, an dem der gläubige Katholik postum und zu Lebzeiten Gnade bzw. grace empfängt. "Oh Grace Kelly is beautyful". "Stopp, wir sind in Monaco di Bavaria und nicht bei den Grimaldis, die, soweit mir bekannt ist, nicht von den Witigonen sondern von Genueser Seeräubern abstammen". "Very intereesting", unterbrach mich Condoleezza, und versuchte mir mit der Frage, warum das Grimaldi-Logo kein weißblaues, sondern rotweißes Rautenmuster ziert, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Um weiter auf Kurs bleiben zu können, musste ich in die Trickkiste greifen und alles auf eine Karte setzen, die man(n) im Casino von Bad Wiessee "Joker" nennt. "Die Raute symbolisiert jenen Diamanten, welcher im Sanskrit "vajra" heißt. Das bhuddistische Ritualinstrument ist eine Art Zepter mit Doppelkrone, das sich von der Form durchaus mit Nord&Südamerika vergleichen lässt. "Amerika wurde, wie der Name schon sagt, im Namen der spanischen Krone von Christus Columbus entdeckt, welcher bekanntlich in Genua geboren ist. In der griechischen Globetrottersprache verwandelt sich der "Vajra" in Bajra. Folglich haben die Bajuwaren, die aus den Awaren hergingen, nicht nur Monaco gegründet sondern auch auf dem Seeweg zum Hindus die USA entdeckt. Die rotweißen Diamanten im Wappen der Grimaldis sind ein heraldischer Hinweis darauf, dass deren Reichtum auf Blood Diamonds basiert. Der "Blaue Wittelsbacher" ist ein großer naturblauer Diamant mit einer Reinheit von VS2, der die österreichischen und bis 1918 der bayerischen Kronjuwelen zierte. Sieben Jahre nach 9/11 wurde er von einem britischen Juwelier und Edelsteinhändler erworben, der ihn umschleifen ließ und zu Ehren von Barilla-Nudelkönigin Steffi, die mit dem iranischen Olympiasieger A. Agassi verheiratet ist, in "The Wittelsbach-Graff Diamond" umbenannte. 1722 kam der blaue Diamant als Habsburger Mitgift an das Haus Wittelsbach Kurfürst Maximilian III. Joseph, ließ den Blauen Wittelsbachers in ein Ordenszeichen des Ordens vom Goldenen Vlies einarbeiten. Als Kurfürst Max Joseph durch Napoleons Gnaden 1806 zum ersten König von Bayern erhoben wurde, krönte er seine "Vajra" mit dem GV-Stein, dessen Wert so hoch geschätzt wurde, wie alle anderen königlichen Schmuckstücke zusammen". An dieser Stelle machte ich eine kleine Sendepause, um vergeblich auf eine Reaktion zu warten. "Gell do schaugt's, mia Bajuwaren san schon Hund - dog, du you now", sagte ich nach der Schweigeminute, bevor ich den beiden US-VIP' von der "Black Virgin" berichtete, die in der Gnadenkapelle, in der u. a. Gräfin Lucie Otilie Slavata geb. von Neuhaus begraben sein soll, ein "Blaues Wunder" nach dem anderen bewirkt. "That's wonderful!" Vor allem für sudetendeutsche Flüchtlinge, die 7 Jahre nach dem Anschluss ans Dritte Reich ihre böhmische Heimat verloren haben. Die liegen Alten Göttin besonders am Herzen, jedenfalls hat sie der heimatvertriebenen Dantler-Family zu einem sagenhaften Wirtschaftswunder verholfen."
Ohne auf historische Zusammenhänge, die das Fundament der heutigen Gesellschaft bilden, näher einzugehen, teilte mir mein zugedröhntes Jerusalem-Syndrom beim Stichwort "Wirtschaftswunder" mit, dass drei männliche Begleiter einer Black Virgin aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Münchner Altstadt einen Gastwirt verprügelt hätten, weil sie zu lange auf's Essen warten mussten. Ich musste grinsen. Die Vorstellung wie sich drei Dubaier auf das bayerische Gourmet-Aushängeschild stürzen, gefiel mir recht gut, andererseits steht der nur dann persönlich vor'm Herd, wenn die Kameras auf ihn gerichtet sind. "That's not funny". "Ich weiß, dass das Opfer nicht der Fonse war, das wäre auch zu schön, um wahr zu sein", antwortete ich sichtlich beschwingt, bevor sich Condoleezza einmischte und mir zu verstehen gab, dass die Botschaft des "Blauen Wittelsbacher zweifellos geistige Klarheit und Eins-Sein lauten würde. "Questionmark?" Noch verblüffter war ich als sie aus dem Stegreif das "As der Federn" aus dem Tarot-Orakel von Margarete Petersen zitierte. "Die Pfauenfeder zeigt die schillernde Beschaffenheit deiner Gedanken. Sie ist Symbol für Unsterblichkeit, Königswürde und Wachsamkeit. Ein gedachter, in Wirklichkeit nicht vorhandener Kreisausschnitt wurde mit dem scharfen Schwert deines Intellekts gezogen. Der Geist spiegelt die vielfältigen Eigenschaften der gedanklichen Welt. Scharfe, kristalline, analytische und feine, hochsensible Gedankenschwingungen. Lenke die Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen und nimm wahr, dass die Begrenzungen deines Ichs keine real existierenden Gegebenheiten sind. Nimm wahr, wie du eins wirst mit dem unendlichen Raum".
"What does it tell us?" "US offenbar nix, aber mir jede Menge", erwiderte ich und zog eine Trumphkarte aus dem Ärmel, die aus meiner Sicht zum frisch geschliffenen englischen "The Wittelsbach-Graff Diamond" passte: VI. Der Teufel (Tarot: Margarete Petersen): Verwirrung in der leidenschaftlichen Flamme - Ängste und Begierden. Immer dieselben Fragen und keine Antworten bezüglich der Schatten im Spiegel - Rückspulen von Erinnerungen und Emotionen - Fesselung der Fantasie. Nur die Stimme des Hungers und des Durstes kann gehört werden. Denken wird unpersönlich - mechanisch - voraussagbar - Missbrauchte Schönheit - Trennung von uns selbst. Im geschärften Blick, da, wo der Punkt der Brillanz ist, öffnen sich neue Perspektiven. In dem Zusammenhang musste ich an die 6-spännige, von schwarzen Pferden gzogene Kutsche denken, die am 113ten Todestag (13. Juni 1999) des würdigen Märchenkönigs, von Wangen kommend, auf der Forststraße unterhalb des Rosenkreuzer-Steins Richtung Kempfenhausener Schloss gefahren ist. Ob der karge Starkoch Alfons I. in der Kutsche saß, kann ich nicht bezeugen, ich weiß nur, dass der Spuk bei meiner Augenzeugin Martha von Chiemgauer eine derartige Übelkeit auslöste, dass wir bei der Heimfahrt auf den geplanten Abstecher zur Votivkapelle verzichten und auf direktem Weg nach München zurückkehren mussten."Ward ihr mit den Steppenwölfen unterwegs..." Ich schüttelte den Kopf: "Mit meinem ferrariroten Ex-Cinquecento Sporting, 60 PS, Sportlenkrad, Niederquerschnittsreifen MAX 630". "Wieso nicht 666". "Weil mir bei der Schlussrechnung exakt 36 DM fehlten. Unabhängig davon ergeben alle drei Zahlen die Quersumme 9 und da mein treuer Gefährte ein feuriger polnischer Italiener war, lautet die Botschaft: von MPetersen diesmal 9 der Flammen: Das Feuer der Heilung und Reife. Die neun Flammen machen dir das ganze Spektrum des Feuers bewusst. Das Feuer des Wachsens, der Zerstörung, der Wut, der Leidenschaft, der Begierden, der Wärme, der Nähe, der Lust, der Berührung und der Inspiration. Das Feuer des Körpers und das Feuer des Geistes. Durch Erfahrungen und Erleben hast du gelernt, mit diesen Kräften umzugehen. Du kannst es entfachen und lenken. (Quelle Tarot Margarete Petersen)
Bei
Feuer musste ich a) an die "Diamantenbestattung" b) an die abgebrannte
Isarbrücke und c) an "Brandstifterin" Al Lydi denken, deren brilliantes
Liebesglück in einem Zeitraum zerbrach, als Martha und mir in Begleitung
von Spiridon Delphidis besagte Geisterkutsche am Rosenkreuzer-Hügel
erschien. Die amoröse Lunte auf dem Drachenberg muss bei der Ankunft
einer jungen Magdeburgerin Feuer gefangen haben, die gegen Kost &
Logis die Zofe bei der sommerlichen Gartenarbeit unterstützte. Der
heimliche Schwellbrand führte nach der Herbstgleiche 99...(für einen
Moment hielt ich inne und gedachte der brandgefährlichen 49
Macht&Magie-Orakelsteine, die ich am "Erntedank-Scheunenfest 99" dem
vermeintlichen Drachenbergduo als Geschenk mitgebracht hatte)...zu
besagter atomarer Kettenreaktion, die bis nach München ausstrahlte. Den
Planungsauftrag für den Wiederaufbau bekam ein Traunsteiner
Tragwerksarchitekt, der in diesem Jahrzehnt in Mode war, jedens ist er
auch der Urvater der befahrbaren Thalkirchner Holzbrücke, die ich
gedanklich (spirtuell) mit Münchner Tierpark Hellabrunn (*1. August
1911) und Pfauenfeder verküpfe. Der Blaue Pfau baut mir eine Gedankenbrücke zur Rosenwörth- bzw. Rosmerta-Insel
im Würmsee, die aus archäologischer Sicht um 3740 (minus) von
Münchshöfer bzw. Lengyeler kultiviert wurde..."deren magyalische
Nachfahren bei Staatsbesuchen eine quergestreifte italienische Tricolori
hissen", funkte mein dunkles J-Syndrom dazwischen, um mir bei einer
tranzendenten Überfahrt zur Roseninsel unter die Nase reiben zu können,
dass es im Gegensatz zum serbischen Beograd im ungarischen Buda&Pest
feurige MC-Bürger geben würde. "Forget it", giftete ich zurück: Auf
Rose Island gibt's ned a moi a Pepsi, dafüar vui Weihwasser (ich zeigte
auf die dicke Regenwolke, aus der es in Strömen goss) patschnasse
Ros'nstöck sowia an b'suffenen Pfaugockl, der se bei dem Sauweda ned aus
da Residenz traut. Der Pavo Christatus (zoologisch: Blauer Pfau)
erinnert mich nicht an die Stephanskrone, sondern an den Pfauenthron (Tacht-e Tavus), den die turkmenischen Afschariden eine Generation vor der Französischen Revolte den Mogulen
raubten. Die mit Blattgold überzogene Bundeslade, sorry, der
verschollene aride Affenthronsessel soll mit 26.733 Edelsteinen verziert
gewesen sein, die eine Quersumme von XXI bzw. 3 Stones ergeben. In diesem Fall lautet die Botschaft: Kreisend
am äußersten Rand - zerbrechliche Muster des Lebens - sich auflösend im
flackernden Licht. Innerer Rhythmus von langsamen Wellen, die sich im
Himmel brechen. An keine Ordnung gebunden, erfüllt vom Geist des Windes -
erscheint eine Gestalt unverhüllt tanzend ins Zentrum zum Punkt, das
letzte Zeichen vor dem Nichts...
(Quelle: Tarot Margarete Petersen, XXI, Die Welt)

"Endstation", rief Fährmann Pollux und reichte mir die Hand. "Wo san de andern zwoa", rief ich erstaunt. "Was für andere?", antwortete der Tutzinger mit elegant eingefärbtem Würmsee-Akzent. "Vermutlich ist mein duales J-Syndrom bei Normalsterblichen unsichtbar", überlegte ich und sprang schwungvoll an Land. Zum Glück, so glaubte ich, waren wir bei dem Sauwetter mutterseelenallein auf dem Eiland, so dass ich, ohne für verrückt gehalten zu werden, nach den abtrünnigen blinden Passagieren rufen konnte. "Hillaryyyy...Lizaaaaaaaaaaa!" "Rufen sie nach ihren Hunden?" Erschrocken drehte ich mich um. Vor mir stand eine schwarz gekleidete spindeldürre Dame mit Hut, hauchdünnem Schleier und Sonnenbrille. "Nein", stotterte ich verlegen, "ich übe Jod'ln". "Jodeln?", wiederholte das Echo erstaunt, das, so nahm ich an, aus Hannover stammen musste, da ich keinerlei Dialekt heraushören konnte. "Na ja, sie wissen schon, diesen bajuwarischen Urgesang, mit denen sich z. B alpenländische SennerInnen Nachrichten austauschten. Einer meiner Lieblingsjodler ist der vom Kaserweibl, den ich ihnen leider nicht vorsingen kann, da ich mich erst in der Anfangsphase befinde. Um jeglichen Verdacht, dass ich nicht alle Tassen im Schrank haben könnte im Keim zu ersticken, klärte ich die Roseninselbesucherin auf, dass das Kaserweibl keine Kaiserin, sondern ein weiblicher Senngeist sei, der im Kaisergebirge, das die alpine Grenze zwischen Bayern und Tirol markiert, sein Unwesen treibt nach der Devise: Und wannst Di gleim hinhucktst und des Gsicht umabiagst, dann kann da passiern, das'd an Hexenschuss kriagst. Ja, und den kriagst nimmer weg, das kannst tuan, was Du magst, wann Du net an Skalpuli unterm Leiberl drein tragst. Bei olle besen Weiber und besen Geister und solch an Zeug was ummadumlaft, verschon uns in Ewigkeit Amen.
"Hexenschuss", wiederholte die Spindeldürre und ließ ein zerschlissenes Buch fallen, das mir so vertraut war, wie die Münchner Twin-Towers. "Ach", rief ich entzückt und bückte mich automatisch um es aufzuheben, doch kaum hatte ich den Umschlag berührt, fuhr mir "Die kleine Hexe" ins Kreuz, so dass ich mich nicht mehr aufrichten konnte. "Die Jodlerin trägt offenbar kein Skapulier unter Leiberl", hörte ich die..."Schwa' Witwe?" "Madame Al Lydi?" "Bei olle besen Weiber und besen Geister und solch an Zeug was ummadumlaft, verschon uns in Ewigkeit", erwiderte daraufhin die niedersächsische Erscheinung, als hätte sie eine Maria-Hellwig-Schallplatte verschluckt. "Lui...? Nein, die hätte ich gleich an der Stimme erkannt, außerdem bevorzugt die Salamandra wie meine Huosi-Ahngeister das Ambacher Ostufer..."Annamirl...?" "Einen Joker hast du noch, andernfalls wird dich die Lumpago eine Ewigkeit plagen." Sogleich fiel mir das Märchen vom Rumpelstilzchen ein, das sich in zwei Stücke riss, als die schöne Müllertochter, die vor der Hochzeitsnacht ihre Mitgift vergolden musste, den Braugeist "soheißichnicht" beim richtigen Namen nannte. Noch immer in einer Haltung vor meiner Peinigerin stehend, die im Yoga Parsvottanasana (Pyramide) heißt, musste ich an meine Leibhaftige denken, die bei ihrem genetischen Vater, von dem sie vor der Einschulung adoptiert wurde, auf dem Koasaberg aufgewachsen ist. "Si...". Die Silbenwiederholung schenkte ich mir vorsichtshalber, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass die österreichische Kaiserin... "Oder doch?". Sogleich verwarf ich den frisch geborenen Gedanken, da ich an deren Stelle lieber auf Korfu herumspuken würde, Sisi' Trauminsel, auf der sie sich zu Lebzeiten einen Palast zu Ehren des Amazonenköniginmörders Achilleus errichten hat lassen. Beim Stichwort "Amazone" kam mir die Situation "spanisch" vor, da ich mit esoterischen Feministinnen, die einen Fabel für Espaniola und Lateinamerika haben, überdurchschnittlich negative Erfahrungen gemacht habe. Während ich an die drogenabhängige Anästhestistin dachte, die ich zu "Lebzeiten" Kore (griechisch: Tochter) nannte, weil sie mich optisch an meine Leibhaftige erinnerte, kam mir die tablettenabhängige "Möchtegerndiva" Liz I, in den Sinn, die mich nicht nur auf meiner kurdischen Hochzeitsreise nach Südfrankreich, sondern auf meiner Jungferfahrt zum Drachenberg begleitete. Die spielte solange den sterbenden Schwan, bis die femenistische Sexbombe aus Schäftlarn, die mit eiserner Disziplin andere für ihr selbstgestricktes Schicksal verantwortlich macht, einen positiven Frührentenbescheid bekam. Jetzt hospitiert die vitale "Vox-Auswanderin" in Marbella, wo sie ihre bescheidene Pension mit der Vermietung eines Pseudo-Luxus-Ferienhauses aufbessert. "Neidisch?" "Warum sollte ich auf eine Trickserin neidisch sein, die sich selbst nur mit Antidepressiva erträgt?" Für einen Moment schweifte ich ab, indem ich an die Synchronität zwischen meiner jungfräulichen GroßMama und der im Sternzeichen Fische geborenen "Pflegemutter" Liz dachte. Beide Ebenbildern hatte Liebesgöttin Aphrodite mit außergewöhnlicher Schönheit gesegnet, beide träumten von einem Leben als Diven, denen die Männerwelt zu Füßen liegt. Alterssbedingt nahm sich Baba Anka, die in jungen Jahren Ähnlichkeit mit Leni Riefenstahl hatte, Greta Garbo als Vorbild, Nachkriegsmodell Liz Shamrock geb. Schreck konzentrierte sich auf Gina Lollobrigida, die sie in der Blüte ihres Lebens, die bei Frauen mit 30 und bei Männern auf dem Sterbebett endete, durchaus hätte doubeln können. Da das Schicksal beiden "Hauptdarstellerinnen" die Schauspielkarriere vermasselte, verwirklichten sie ihren Lebenstraum in der Realität, die sich von Hollywoodfilmen dadurch unterscheidet, dass die Drehbücher postum geschrieben werden...
"Am Ufer des Schwanensees, in der Nähe des Schlosses, erscheint im Mondlicht, aus dem Wasser tretend, das wunderschöne Schwanenmädchen. Der Prinz kommt hinzu und will schon seine Armbrust anlegen, als das Schwanenmädchen als Schwanenkönigin vor ihn tritt. Die Königin erzählt Siegfried, sie sei Prinzessin Odette, die vom Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt worden sei. Von diesem Zauber könne sie nur derjenige erlösen, der ihr ewige Liebe schwört. Siegfried, von ihrem Liebreiz überwältigt, schwört ihr ewige Liebe und Treue", hörte ich die Unbekannte sagen. von der ich aufgrund meiner ischiasbedingten Pyramidenhaltung nur die Netzstrümpfe im Spinnwebenlook wahrnehmen konnte, die nicht zum eleganten Erscheinungsbild passten. "Kennst du Schwanensee?" "Nicht als Primaballerina, nicht als Zuschauerin, da ich weder Ballett noch Springreiten leiden kann", knurrte ich gereizt, da ich die Frage aus meiner Sicht ziemlich provokant empfand. Kaum hatte ich Dampf abgelassen, fiel mir der Thriller "Black Swan" ein, welcher sich auf Tschaikowskis Meisterwerk bezieht. Dort findet im 3. Akt wie bei Aschenputtel im Schloss ein Ball statt, zu dem die künftige Schwiegermutter, die nicht ahnt, dass ihr Prinz frisch verliebt ist, alle heiratsfähigen Kandidatinnen geladen hat. Völlig unerwartet taucht ein fremder Gast auf, der sich nicht als Kaiser Barbarossa sondern Baron Friedrich Rotbart zu erkennen gibt. Er ist in Begleitung von Odette, die im Gegensatz zum Vortag kein weißes, sondern verführerisches schwarzes Walkürenkostüm trägt. "Und wenn sie nicht gestorben sind...", hörte ich die schwarzen Netzstrümpfe sagen, die offenbar meine Gedanken lesen konnten.
"Sind sie schon gestorben?" "Machen wir jetzt heiteres Beruferaten und wenn ja, ich bin nicht Dr. Marianne K., der die - verdammt wie hieß die BR-Nachrichtensprecherin noch mal, deren Tochter am 21. Juni 2001 von einem lebensmüden Geist..." "Schürmann, 15. September 1933", antwortete ich wie in Trance und sah mich im Geiste als Kind an der Seite meiner Patentante, die uns an der Bushaltestelle erwartete, den Milchberg passieren, der am Kempfenhausener Sanatorium und am Schürmann-Bungalow vorbeiführte. "Woher kennst du Hildegard Petra Susanna Schürmanns Geburtstag?", reagierten die Netzstrumpfträgerin erstaunt "Ganz einfach, meine Mutter, die in Wirklichkeit meine Großmutter ist, wurde laut deutscher Einbürgerungsurkunde am 15. September 1913 geboren, obwohl sie gemäß serbischer Geburtsurkunde fünf Tage früher das Licht einer Welt erblickte. Bevor Ihnen einfällt, dass die österreichische Kaiserin Elisabeth, die eine Passion für ungarische Grafen verspürte, am 10. September 1898 in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet wurde, möchte ich Sie, wer immer sie sind, darauf aufmerksam machen, dass Sie bei mir an der falschen Adresse sind. Ich mag zwar mit Zweitnamen Rosalie heißen, aber das bedeutet nicht, dass Rose Island mir gehört. Falls Sie meine Prinzessin adoptieren wollen, muss ich Sie ebenfalls enttäuschen, da in diesem Fall nicht ich, sondern deren Adoptivmutter Rosemarie die geeignete Ansprechpartnerin ist. Die residiert seit ihrer Traumhochzeit auf dem Kaiserberg und kann, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, im Gegensatz zu mir, Stroh zu Gold spinnen:
Oba des is no garn nix, in Oberndorf drom,
da huckt a klans Gankerl ganz gleim drunt im Graben.
A ganz a klanes Löterl mit kohlschwarze Augen
Da siagst bald den Himmel, bald die Höll ausaschaugn.
Da Ruas und der Hexenschuss, ja des war nu a leichts,
hat die des in de Kralln, ja dann hüft da nix gweichts.
In diesem Moment entlud sich über der Roseninsel ein orkanartiges Unwetter, das den Anschein erweckte, die Welt gehe unter. Da mir der Blick in den Himmel versperrt war, konzentrierte sich meine Weltanschauung auf Miss Rumpelstilz schwarze Netzstrümpfe, die offenbar nicht wasserfest waren. Das Nebelhorn, das aus der Ferne ertönte, brachte die rettende Idee. "Gell, wir beide hocken im selben Boot, du bekommst den schwarzen Ruß und ich mein Hexenschuss ned los?" Der einzige, der sich zu Wort meldete, war Otto, der Blaue Pfau, der mit einem Gärtner die Roseninsel bewohnt , welche seit 1978 nicht den Oligarchen sondern dem Freistaat Bavaria gehört. "Schweigen ist Gold, zumal der Sonnenvogel einen wichtigen Hinweis für des Rätsels Lösung gab", triumphierte meine innere Sauhündin trotz Hexenschuss und überlegte, ob sie mit der Tür ins Schloss fallen und alles auf eine Karte setzen sollte. Frei nach dem Motto "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" entschied mich für das oder, griff in meine Handtasche die an meinem Hals hängend dem Gesetz der Schwerkraft folgte, entsicherte meine wasserdichte Pentax und drückte ab:

"Soraya, Prinzessin Esfandiary - Bekhtiary". Bevor ich den komplizierten Namen ausgesprochen hatte, lösten sich Unwetter und Hexenschuss in Wohlgefallen auf. Im ersten Moment war ich verwirrt, da ich mich auf der Roseninsel wähnte, doch dann bemerkte ich anhand des Olympiaturmes, dass ich mich auf der Gerner Toteninsel neben dem Dantebad befand. "Was ist das für ein Gefühl, vor dem eigenen Grab zu stehen", fragte ich die ehemalige persische Zarin, die ihre makelose Fugur durch ein schwarzes Kostüm betonte, das ihr Karl Lagerfeld vermutlich persönlich auf den Leib geschneidert hatte. "Ach wissen Sie, Frau Maußhammer, ich finde keine Ruhe, der Lärm der Autobahn... und diese Nachbarin" - der linke schwarze Handschuh der Prinzessin zeigte auf den Grabstein von Trude Paris - die Paris schnarcht an Neumond in einer Lautstärke, das eine normale Untote kein Auge zubekommt". "Verzeihung, ich bin nicht Frau Maußhammer, sondern eine geborene Haußma..." "Pardon, dann habe ich sie nach dieser schlaflosen Mondfinsternis mit Frau Braun...". "Stopp, bevor noch weitere Irrtümer entstehen, möchte ich betonen, dass mein Mädchenname nicht Maußhammer sondern Haußmann ist. Ehrlichkeitshalber sei erwähnt, dass ich mit einer falschen Identität aufgewachsen bin und in Wahrheit eine geborene Hilger bin". "Hilger, Hilger, den Namen habe ich schon irgendwo..." "Bis vor drei Jahren befand sich das Denkmal meiner Großtante...". Jetzt fällt es mir wieder ein Hildegard und Maria Hilger. Ein schönes Mädchen ihre Mutter!" "Die Hilde ist meine Tante, meine Matrix, Heidemarie Paletti geb. Hilger ist noch am Leben, insofern Pflegestufe III noch als solches bezeichnet werden kann." "Ist ihr Vater romanischer Herkunft?" Ich schüttelte den Kopf. "Nein Serbe, als sie den Paletti heiratete, ging ich schon in die Schule." "Wenn ihr Vater ihre schwangere Mutter geheiratet..." "Was tut das zur Sache, Heidi war erst 14...!!!" "In Persien heirateten viele Frauen in dem Alter..." "Wie alt waren Sie bei der Eheschließung, auch 14 oder noch ein bißchen jünger?", knurrte ich in einer Tonlage, die GrenzüberschreiterInnen die Möglichkeit zum Rückzug signalisiert. "Am 22. Juni 1932 in Esfahan – nesf-e dschahan geboren, war ich bei meiner Hochzeit am 12. Februar 1951 wie alt?" "Noch nicht volljährig", erwiderte ich, bevor ich mich nach der geografischen Lage von Sorayas Geburtsort erkundigte. "Esfahan – nesf-e dschahan ist ein persisches Sprichwort und bedeutet Isfahan ist die Mitte der Welt. Die Griechen nannten den zentralpersischen Namen der Welt Gabai wie Gabriel und die Osmanen al-Yahūdiyya was soviel wie Judenstadt heißt". "Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass Sie Protestantin sind". Dann gehe ich wohl richtig in der Annahme, dass die Familie Esfandiary jüdischen Ursprungs ist?" "Sind wir das nicht alle", erwiderte die Diplomatentochter und fragte erneut nach dem Namen meines Vaters: "Aleksander, Nachname Rosenwitch!" "Der Ehemann von Eva Esther Hartzmann?" Der Schlag saß. "Sie kennen Tante Evitaaa?", röchelte ich nach einer gefühlten Ewigkeit. "Evas Großmutter mütterlicherseits ist eine geborene Bekhtiary, die nicht in Esfahan sondern Agram geboren ist. Vermutlich hätten wir über den Zweig unserer Familie nie etwas erfahren, wenn dem Münchner US-Konsul Edwin A. Lightner, welcher mit meinem Vater eng befreundet war, nicht die verblüffende Ähnlichkeit zwischen mir und der jungen Übersetzerin Eva Hartzmann aufgefallen wäre. Da es mir, wie Sie sicherlich aus den Medien wissen, nicht vergönnt war, einen Thronfolger zu gebären, kam die pragmatische Karl-Omama auf die Idee, mit meiner Doppelgängerin einen "Teufelspakt" zu schließen und dem Schah einen paradiesischen Thronfolger unterzujubeln". "Tante Evita sollte den iranischen Thronfolger zur Welt bringen", stöhnte ich wie im 10. Monat schwanger. "Die Karl-Omama redete mit Engelszungen auf sie ein und versprach ihr einen Märchenprinzen einschließlich Schloss und Chaffeur, doch Eva schwärmte zu dieser Zeit für einen protestantischen Pastor, der mit einem Studenten aus Teheran befreundet war, der mit Amiat Edschtemai negative Erfahrungen gemacht hatte. Folglich lehnte deine Tante die verlockende Offerte ab. "Wer ist Amiat..Edsch...?" "Eine mit der Gestapo vergleichbaren politische Polizei, die sich im Iran "Gesellschaftsschutz" und später SAVAK (Sazeman-e Ettela’at va Amniat-e Keshvar) nannte, was soviel wie Organisation zur Information und zum Schutz des Landes heißt. "Verstehe, Leihmutter Eva "Hartzmann" Bakhtiary hätte die göttliche Geburt aus Gründen des arischen Gesellschaftsschutzes nicht überlebt". Ein intensiver Geruch nach Chanel Nr. 5 veriet mir, dass die "Berlinerin auf dem Pfauenthron" ziemlich schwitze. "Nach der Scheidung haben wir uns persönlich kennengelernt. Azika...!" Ich zuckte zusammen. Dass Soraya Evitas ehemännlichen Kosenamen kannte, machte sie zu einer engen Vertrauten. "Waren Sie zu Lebzeiten mit Evita Rosenwitch befreundet?" "Befreundet ist übertrieben, eher seelenverwandt". "Haben Sie auch Seelenverwandte, - Psychaki?" Ich erstarrte zur Steinsäule, jedenfalls hatte ich das Gefühl ein Grabstein zu sein, auf dem jemand Name und Todestag tätowiert: Medea Kolchis **6. August 2013. "Haben Sie auch Seelenverwandte in Volos oder wie kommen Sie darauf mich Psychaki zu nennen?" "Stammen wir nicht alle von Eva ab", entgegnete Soraya und gab mir zu verstehen, dass ihr Name in Farsi soviel wie Siebengestirn heißt. Kaum hatte ich das Wort "Plejaden?" hervorgewürgt, verwandelte sich das schwarze Lagerfeld-Modell in eine Krähe, die sich hinter der Buchenhecke, die den Bekhtiary' Rückendeckung gibt, auf einem nach Norden ausgerichtetem Eisenkreuz niederließ, dessen Inschrift ich vielleicht hätte lesen können, wenn mir die jugendliche Weitsicht optisch nicht abhanden gekommen wäre.

"Ach so, jetzt kapiere ich warum Sie die Haußmänner mit den Maußhammers verwechselt haben, zumal Eva, die Schwester meiner Gebärmutter, weder Prinz, Fürst noch Stein sondern Braun heißt", rief ich nach dem Aha-Effekt und erklärte dem Gespenst, dass der Mann meiner Tante, nicht mit jener Eva verwandt ist, die den Führer in der Hochzeitsnacht mit seiner Pistole erschoss". "There is Eva Hilger, but there is also Eva Hitler...", krächzte die Krähe und gab sich mit der biologischen Frage, ob ich noch diese fabalhaften Schmetterlingsblütler vorrätig hätte, als jene Mitbewohnerin zu erkennen, die auf meine Peanuts scharf war. Da ich mir schon als kleine Hexe einen sprechenden Raben gewünscht hatte, der statt Mutti die Vormundschaft übernimmt, versprach ich ich der Krähe eine ganze Tüte frisch gerösteter Aschanti-Nüsse, falls Hillary & Condoleezza sich nicht während meiner Abwesenheit über die Erdnüsse hergemacht hätten. "Hillary Clinton & Condoleezza Rice?", kreischte "Soraxa" und setzte zum Sturzflug an. "Tempo, Tempo, ich lenke, du trittst in die Pedale", schrie das geflügelte Gespenst und scheuchte mich den olympischen Würmkanal entlang, als müssten wir die Tour de France gewinnen.
"How was it", begrüßte mich mein duales Jerusalem-Syndrom im Duett, als ich vollkommen verschwitzt und ausgepowert aus der Münchner Unterwelt zurückkehrte. "Very nice", schnaufte ich und ließ mich erschöpft auf den Winksessel plumpsen. Um die beiden Ladies noch ein wenig auf die Folter zu spannen, teilte ich ihnen mit, dass ich in der Nymphenburger Stadtbücherei doch tatsächlich einen "Inspector Barnaby Volume 7" entdeckt hätte, bei dem ich noch nicht eingeschlafen sei: Die tote Königin, Der Krieg der Witwen, Die Spur führt ins Meer, Erst Morden, dann Heiraten. "Zum Teufel mit diesem Barnaby, wir wollen wissen wie der Besuch bei den Bakhtiarys ablief". "Also,...zuerst war ich in der gruseligen Urnengruft unter der Aussegnungshalle und anschließend notgedrungen im Damen-WC neben dem Aufbewahrungsflur. Wahrlich, ich sage euch, hätte mich diese heimtückische Diarrhoe am Soraya-Grab heimgesucht, wäre ich aus Scham im Erdboden versunken, doch zum Glück überstand ich das fäkale Coming Out ohne Blamage. Auf dem Weg von der Westfriedhofstoilette, die ich so wie es auf dem 3sprachigen Zettel stand, so sauber verließ, wie ich sie vorgefunden hatte, ins Diplomatenviertel, machte ich einen Abstecher in die Sektion 200, um vergeblich nach dem Grab von Kriminalassistent "Fröschl" (Maxl Graf) Ausschau zu halten, der mich als digitales Speichermedium zu den Esfandiarys in die Sektiom 143 begleitete. Dort ist mir...", an der Stelle machte ich eine Sprechpause, um die Spannung zu erhöhen, "dort ist mir..." "Published a spirit?" Ich schüttelte den Kopf und starrte wie Condoleezza auf den Englischen Sekretär, der bis vor einem Jahr noch im Traumzimmer stand. "Sammelst du ausgestopfte Vögel?" Ich spürte wie mir das Blut zu Kopf stieg. "Da...da...das ist ein großväterliches Erbstück, da gab es noch einen Auerhahn und einen in Öl gemalten Fuchs, der richtig lebendig aussah wie diese präparierte Cr..." "Komm auf den Punkt der teuflischen Allianz die neue Perspektiven öffnet, oder hattest du eine Begegnung mit einer Außerirdischen?" "Sozusagen", erwiderte ich noch immer den Schreck in den Gliedern und zauberte meine wasserdichte Pentax aus der schwarzen Neopren-Tasche: "Voila: Trude Paris".
"That's all?" Ich schüttelte energisch den Kopf: "Der Begriff Drude geht auf das mittelhochdeutsche Trute oder das gotische Trudan zurück, was soviel wie treten oder stoßen bedeutet. Im Alpenraum wurde deshalb die Druidin nicht Pfarrei sondern Stampfe oder Stampa (italienisch: Briefmarke) genannt. Das bairische Truderer für Zauberer ist ebenfalls mit einer Nachtmahr verwandt, die zur Wilden Jagd gehört wie der Wild Turkey zum Thanksgiving-Day. Truden bzw. Druden können, ähnlich den Alben, verschiedenste Formen annehmen, wie z. B. eine Feder, Rauchwolke, Hummel, Schlange, Kröte (Fröschl) oder Truthenne. Es heißt, dass eine von sieben Schwestern eine Trude ist. Besagte Trude ist wiederum eine Grabnachbarin der Prinzessin Soraya", für einen Moment hielt ich inne und dachte an Hitchcocks Film "Die Vögel", "die in Paris gestorben ist". "Indeed", gähnte Hillary und ergoogelte auf ihrem iPhone eine Schauspielerin namens Trude von Molo, die nicht wie Trude Paris am 30. Oktober 1989 sondern am 25. Oktober 2001 in Paris gestorben ist. Die gebürtige Wienerin stand 1931 in "Der Raub der Mona Lisa" als weibliche Hauptrolle u. a. Willy Forst und Gustav Gründgens vor der Kamera. "Was zum Teufel hat diese Trude Paris mit den Bakhtiarys zu tun", funkte Condoleezza dazwischen, die nach dem Joint, richtig miese Laune hatte. "Brauchst du eine Aspirin?" "I need Spirit und keine Kopfschmerztabletten", knurrte die Ex-Außenministerin und zupfte Abraxsoraya eine Bauchfeder aus, die nicht wie die anderen in Reihe und Glied stand". Ich hielt die Luft an. "Du brauchst deinen Frust nicht an meinem ausgestopften Erbstück auslassen", brüllte ich mit 30 Dezibel, bevor ich nach der Explosion den Rückwärtsgang einlegte: "Kennt ihr den Boulevard Haussmann...?" "Soviel ich weiß starb die Bakhtiary in der Avenue Montaigne 46" "Seit ihr noch immer zugedröhnt, ich sagte nicht Montaigne sondern H.a.u.s.s.m.a.n.n. " "Pardon Madame, da sind Sie hier am Englischen Garten an der falschen Adresse, hier wohnt zwar ein Fräulein Haußmann, doch der gleichnamige Boulevard befindet sich in Paris. Es gibt zwar in der Allacher Lohe eine Hausmannstraße, aber dort gibt es weder Opera noch die Galeries Lafayette, in der sich jede Bürgerin wie Lady Di fühlt", zickte Lady Hillary und zählte in alphabetischer Reihenfolge sämtliche Modelabel auf, die im Lafayette angeboten werden." "Du hast Krauss-Maffei vergessen", unterbrach ich das monotone Haute-Couture-Gebet meines J-Syndroms, um ihm selben Atemzug einen Fauxpas zu begehen, der sich hätte vermeiden lassen, wenn ich "Bild der Frau" lesen würde. "Gehört der Laden Mohamed Al Fayed?" "Täusche ich mich, oder ist dein großväterliches Heirloom soeben zusammengezuckt?", übertönte Condoleezza die Totenstille. "Das war bestimmt der Wind?" "Welcher Wind, draußen regt sich kein Lüftchen!" "Dann waren's die Maden", sagte ich mit einer Unschuldsmine, mit der ich mir durchaus den Oscar für die beste Nebenrolle verdient hätte und hakte nach: "Lavayette wie Al Fayed?" Hillary zuckte mit den Schultern: "Gegründet wurde das Jugendstil-Kaufhaus von Théophile Bader und seinem Cousin Alphonse Kahn, heutzutage gehört die Aktiengesellschaft der Societé Anonyme des Galeries Lafayette SA à Directoire et Conseil de surveillanceau capital de 26.762.290 Euros Siège social: 40, Bld Haussmann- Paris 12ème 542 094 065 RCS Paris. Dem Al Fayed gehört das Kaufhaus Harrods in London, der Fußballclub FC Fulham sowie das Hotel Ritz in Paris, in dem Coco Chanel von 1936 bis zu ihrem Tod residierte oder Marcel Proust und Lady Diana zu Gast war. Gelegentlich dient das Ritz als Filmkulisse, zuletzt für den Thriller "The Da Vinci Code"

Ich hielt die Luft an. Die unheimliche Szene im nächtlichen Louvre in Union mit dem blutigen Venuspentagramm und der Tatsache, dass ich am 14. Juli 2004 (Sturm auf die Bastille/ Französischer Nationalfeiertag) über den Jordan flog, um an Maria Magdalena meine Identität zu wechseln, ging mir beim Lesen des Dan-Brown-Bestsellers (*2003/2004) unter die Haute Couture. Dass Trude von Molo, die in "Raub der Mona Lisa" die Hauptrolle spielte, eine Nacht vor Samhain starb ist kein "Zufall", ebenso das Marcel Proust im Ritz verkehrte. Ich warf einen verstohlenen Blick auf Soraxa, die tatsächlich die Dreistigkeit besaß mir aufmunternd zuzuzwinkern. Um von meinem vermeintlichen Geheimnis abzulenken, öffnete ich die nächste Büchse mit dem Absender "Verdruss kehrt zurück, Gruß Al Pandora". "Mohamed Al Fayete ist überzeugt, dass sein Sohn und Lady Di die Opfer einer Verschwörung sind, an der Prinz Philip und der MI5 beteiligt waren". "Das wäre ich an seiner Stelle auch", knurrte "Bushido" Condoleezza Rice, die in Oliver Stones Komödie "W-Ein missverstandenes Leben" von der britischen Schauspielerin Thandie Newton, Tochter einer Shona-Prinzessin aus Simbabwe, dargestellt wird. Bevor sie Al Fayetes Vita auf den Tisch knallte, schoss "Miss Newton" den Vogel ab, indem sie mir erklärte, dass die Shonas nicht wie die NigerianerInnen Hausa sondern Bantu sprechen würden. Oberster Gott der Shona-Religion sei nicht Jahwe sondern der in den Himmel entrückte Mwari. Um mit ihm in Kontakt zu treten, werden die Ahngeister im Bira-Ritual als Vermittler aufgerufen. "Die arachaische Bier-Rituale kenne ich aus dem Englischen Garten", unterbrach ich Miss Newton, die mich mit einem bösen Blick bestrafte, von dem meine alleinerziehende Großmutter einst behauptete, dass einer dabei der Arsch auf Grundeis gehen würde. Zu Baba Ankas Lebzeiten (**7. April 1991) hatte ich noch keinen blassen Schimmer, dass die unterste Höllenstufe in Dante Alighieris "Divina Commedia", Judecca genannt, kein unterirdisches Flammeninferno, sondern die Arktis ist, die u. a. der Titanic zum Verhängnis wurde. Zu Dantes Lebzeiten (**9/14-1321) steckte Luzifer noch bis zu den Brustwarzen im "Ewigen Eis", im Atomzeitalter hat sich Santa Lucia freigeschwitzt. Dantes Rückweg ins Paradies führt über den Läuterungsberg, ich persönlich greife lieber ins Goldene Vlies des fliegenden Widders, der sich im 66er Zoom als Bienenkönigin entpuppt". Hillarys Applaus galt mir und auch Miss Newton musste zähneknirschend zugeben, dass ich ins Schwarze getroffen hatte. Um die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken, klärte sie uns über "Bira" auf, eine Art Totenkult, die ein Jahr nach dem Begräbnis als ein zweites Totenritual stattfindet, um der ansonsten ruhelos umherstreifenden Seele eine Heimat im Familienkreis zu geben. An diesem Tag begibt sich die Familie mit Essen und traditionell gebrautem Hirsebier zum Grab, um die Ahnenseele zur Heimkehr zu bewegen. Das eigentliche Ritual findet nach Sonnenuntergang statt, wenn ein vorher bestimmtes oder plötzlich unheilbar krank gewordenes Familienmitglied, von dessen Geist ergriffen, in Trance fällt. Dazu werden stundenlange Tänze aufgeführt, die von speziellen Mbira Dza Vadzimu-Musikern begleitet werden.Während des Bira.-Ritual sind alle ist das tragen moderner Gegenstände (Handys, Digitaluhren usw.), die den Geist von der Rückkehr abhalten könnten, verboten. Am nächsten Morgen wird der Rest des Hirsebieres über einen Ochsen geschüttelt. Wackelt dieser mit dem Kopf, war die Rückkehr erfolgreich. Dies ist notwendig, um den Kontakt mit den Ahnen aufrechtzuerhalten, da diese als Vermittler mit dem ansonsten unerreichbaren Himmelsgott Mwari gebraucht werden. Das Ritual kann auch als Mittel benutzt werden, um die gesellschaftliche Moral zu stärken, wenn der Ahn durch das Medium, während es sich in Trance befindet, Missstände oder ein Abweichen von der Tradition anprangert. Eine weitere Kategorie sind die von Fremden abstammenden Mashawe (Shona: Geister), die ruhelos umherstreifen, bis sie sich in einem Lebewesen niederlassen, das daraufhin erkrankt. Verschwindet der Krankmacher nicht von selbst, benötigt der Kranke die Hilfe eines Heilers (Nganga), der keine Medikamente verschreibt sondern ein Mashawe-Besessenheitsritual durchführt. "Ach", murmelte ich und "schwebte" in den Livingroom, um mich bei Flickr einzuloggen:


"Ist das der Rosenkreuzer-Opa, welcher dir die ausgestopfte Krähe vererbte oder Franz Kafka?" Ich schüttelte den Kopf: "Weder noch sondern der iranischen Dramatiker Sadegh Hedayat (** 9. April 1951), der Bassarido und mir postum im Le Cimetière du Père-Lachaise erschienen ist, um uns auf seinen palästinensischen Grabnachbarn aufmerksam zu machen, der nach München 72 bzw. vom Mossad in die Luft gesprengt wurde. Hedayat, der u. a. Kafka und Rilke übersetzte und laut Basler Zeitung, zu den schwärzesten Pessimisten der Weltliteratur zählt, outete sich im Kurzroman "Die Blinde Eule"...(ich würgte den Kloß im Hals unauffällig hinunter)...die im Iran bis Reza Schah' Pahlevis Abdankung zensiert wurde. Der Schatten einer Eule beginnt mit den autobiographisch Satz: "Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren." In Folge beschreibt Hedayat die Wein- und Opiumdelirien eines verstörten Federkastenmalers, der sich nach Zärtlichkeit und Schönheit sehnt, Allah und die Welt des "Pöbels" angeekelt meidet und schließlich seine Frau, die "Dirne", die sich ihm verweigert, aus Liebe bestialisch ermordet. Alle Romanfiguren, so die Kulturredaktion der Basler Zeitung "sind eins im Mythos und doch in der abgründigen Einsamkeit ihrer Existenz dissoziiert." Aus der W-Perspektive nimmt Sadegh Hedayat indirekten Bezug auf das Tibetische Totenbuch (Bardo Thodol), in dem es u. a. praktische Tipps (Rezepte) für die Übergangsphase am Lebensende gibt, in der die/der sterbende Optimist nach dem Goldenen Schuss zur erlösenden Einsicht gelangen kann, wie sich die Psyche (griechisch: Seele) aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) befreien könnte. Nach der Wallstreet-Maxime "Time is Money", verbleiben der obdachlosen Seele nach dem Exodus im Google-Zeitalter exakt 1176 Stunden (49 Tage), um eine neue Bleibe (Adresse) zu finden. Da meine Psyche (griechisch: Soul) zu jenen vogelwilden Spinnerinnen gehört, die nach ihrem eigenen Rhythmus leben, lasse ich mich nicht in ein temporäres Korsett zwängen, sondern nehme mir beim Abseilen den nötigen Freiraum, um dorthin zurückzukehren, wo ich hergekommen bin. Als ich in Anlehnung an Dantes Läuterungsberg jene Stelle passierte, in der mich die "Blinde Eule" auf ihren Grabnachbarn, den PLO-Repräsentanten Dr. Mahmoud Hamshari aufmerksam machte, den die Mossad-Sondereinheit Caesarea am 8. Dezember 1972 in seiner Pariser Wohnung in die Luft gesprengt hat, bekam ich das erste Mal das Gefühl, dass Condoleezza mich ernst nahm. "Hedayat' Ahngeist hat dich auf das Grab von Dr. Hamshari aufmerksam gemacht?" Ich nickte: "Zunächst verlief alles normal. Nichts deutete daraufhin, dass der Mann auf der Parkbank, der uns beobachtete, wie wir die Per-Lachaise-Krähen mit Kirschen fütterten, die ich zuvor auf dem orientalischen Markt..."
"Pardon" murmelte ich und stürzte mich auf die Bücherkiste, in der sich die Werke von Luisa Francia befinden. Die Botschaft lautet, berühre Wega und kehre zur Erde zurück. Al de Baran, bestrahlt das 11. Haus, vor dem ein Kirschbaum steht. Der rote "Aldebaran" leuchtet zwischen den Gorgonensternen, den Hyaden und deren jüngeren Schwestern, den Plejaden im Sternbild Stier, welcher, nach dem Kastrieren mit Hirsebier übergossen, mit dem Kopf wackelt, um die Rückkehr der Ahngeister zu dokumentieren. Der Riesenstern, der 35mal größer wie die Sonne ist, ist eine Arte kosmische Sende- und Empfangsstation für sämtliche Energien (während ich diese Worte abtippe, setzt sich ein Eichelhäher auf den Ahornast aus dem Westfriedhof, der mich an meinem 46ten Geburtstag in Begleitung der Hirsefrau mit einer riesigen Mistel beglückte)...welche mit einem Medium in Kontakt treten. Aldebaran hilft als kosmischer Freund und Gönner die Gesamtheit der Existenz zu rekunstrieren...

"Cat got your tongue?" Zum Glück spuckte die germanische Katze meine Stimme wieder aus, sodass Aldebaran (die letzte Mondfinsternis war am 26. Jänus 1999, die nächste ist am 5. September 2015) wieder zum Vorschein kam: "Ach mir kam nur das Foto in den Sinn, das ich auf dem Wochenmarkt von einer blinden Schaufensterpuppe gemacht habe, die Ähnlichkeit mit Nofretete hat" Condoleezza alias Miss Newton runzelte die Stirn: "Nach dem shooting ist deren Leibwächter total ausgeflippt!" "Woher...?" Bevor ich meine Frage vollenden konnte, fiel mir Hillary ins Wort: "Ganz einfach, die "Schwarze" kennt sich in der Branche aus! Solche Lockvögel sind ein simpler Voodoo-Trick um ahnungslosen Bleichgesichtern, die den Fetisch mit ihrem "Dritten Auge" verewigen, einen Fluch aufhalsen zu können. "Wie bitte?", rief ich vollkommen konsterniert ohne an Kali (Sanskrit: die Schwarze) zu denken "diese Methode ist ja noch perfider wie der Al Lidy-Trick". Die "Schwarze" schüttelte den Kopf: "Das ist kein Trick, sondern Schwarzmagie: Hätte Condoleezza "Kalizauber" gesagt, hätte ich mir den Umweg sparen können, so aber blieb mir nichts anderes übrig als mein Reisegepäck verzollen zu lassen: "Im folgenden Sommer verließ Apollon aus Delphi dein Labyrinth, bald darauf die beiden Katzen, die sich wie Herrchen nach 7jähriger Lebensgemeinschaft ein neues Asyl suchen mussten. Ein Jahr später bist du über den Jordan geflogen, um eine neue Identität anzunehmen. Anlässlich eures 4ten Hochzeitstages seit ihr im TGV nach Paris gerast, um im Père-Lachaise u. a. den Rosenkreuzer-Ahnherrn Baron Haussmann, Jim Morrison, Edith Piaf, Maria Callas, Oskar Wilde, Marcel Proust usw. zu besuchen. Auf dem Friedhof habt ihr die Corneille vom 20. Arrondissement mit jenen Belleville-Kirschen angelockt, die du nach diesem Voodoo-Zwischenfall auf dem Markt gekauft hast." An der Stelle machte Miss Newton, die wie alle Medien auf der Aldebaran-Frequenz funkt, eine kurze Sendepause, um mich zu fragen, ob dieses ominöse Digitalfoto noch existieren würde. "Oui", reagierte ich beflissen und suchte sogleich in meiner Publish-Fotocommunity nach besagtem Corpus Delicti. "Voila...".
"Mon Dieu, which looks like...".In dem Augenblick wäre ich am liebsten im Erdboden versunken. "Surprise, vermaledeite Vogel nicht den Schnabel halten. Natürlich hatte die Puppe eine gewisse Ähnlichkeit mit Condoleezza Rice bzw. Thandie Newton, aber in dieser peinlichen Situation half mir die Erkenntnis auch nicht weiter. Bis auf die Knochen blamiert blieb mir nichts anderes übrig, als das letzte As aus dem Ärmel zu schütteln: "Die Quersumme ist 66". "Welche Quer...!" "Die Gleichung geht auf", dachte ich erleichtert: "Die der Societé Anonyme des Galeries Lafayette SA à Directoire et Conseil de surveillanceau capital de 26.762.290 Euros Siège social: 40, Bld Haussmann- Paris 12ème 542 094 065 RCS Paris. "Quersumme von 66 ist 12, Quersumme von 12 ist III. Aldebaran' Botschaft lautet entweder Kaiserin (Crowley Tarot) oder - drei Margarete-Petersen-Tarot-Federn: Berührung und Schmerz. Ein notwendiger Schnitt, der dich von vergangenen Ängsten und Schuldgefühlen trennt. Erinnerungen, die dich an alte Erfahrungs- und Gedankenmuster binden wollen. Sowie die Bluttropfen der Federn nicht wirklich, sondern nur rote Farbe sind, so sind sich immer wiederholende Erinnerungen an vergangenes Leid blutleer, ohne Wirklichkeit und Substanz. Durch einen Schnitt, eine Trennung wird Neues berührt. Neue Bestimmung und Erweiterung der Denkräume.
"Angriff ist die beste Selbstverteidigung", soufflierte meine innere Sauhündin und zog das Herz-As aus dem Ärmel: "Darf ich vorstellen: Ihre Majestät, Soraya, Prinzessin Esfandiary - Bekhtiary!" Condoleezza strafte mich mit einem zornigen Blick, der sich wie Sodbrennen anfühlte: "Sehr angenehm, ich heiße Bushido" "Das müssen Sie nicht extra betonen", krächzte die Krähe und schwebte elegant ins Badezimmer, um dort, ich kann nicht sagen wie, erneut menschliche Gestalt anzunehmen. Wie in diesen Kreisen üblich hatte sich Prinzessin während ihrer Verwandlung umgezogen und trug statt des schwarzen Kostüms einen khakifarbenen Fliegeroverall der iranische Luftwaffe. "Ihr könnt Zorya, Zorza oder Soraya zu mir sagen. Für alle die es noch nicht wissen, Soraya bedeutet in der persischen Sprache (Farsi) soviel wie "Siebengestirn" in Klammern: (auch Sieben Schwestern, Sieben Mütter, Plejaden, Atlantiaden oder Gluckhenne genannt). Das Stichwort "Plejaden" erweckte erneut meine Aufmerksamkeit, da Madame Al Lydi das 5. Zeichen für Mutterkraftzeichen den Plejaden zugordnet hat, von denen jeweils eine eine Werwölfin oder eine kritische Trude ist. Auf Seite 191 ihrer M&M-Gebrauchsanweisung stellt die Autorin sich im Namen der Leserinnen die Frage wer von den sieben Schwestern die wehrhafte Wolfstrude sein mag. Da ich mich mit Zahlenmagie (bis auf Lotto) selten auf dem Holzweg befinde, tausche ich die "1" von Seite 191 gegen die "9" und siehe da, schon kommt eine Ziffer (911) zum Vorschein, die seit 2001 mit einstürzenden Neubauten in Verbindung gebracht wird. Dass Kiria Ouroboros im Sonnenzeichen "Zwilling" geboren ist, grenzt die Suche nach der ominösen 7. Schwester ein, da die "Schwarze Witwe" auf "meinen" Ahnentopf, den sie mir für 1260 Schillinge verscherbelte, von ihrer Zofe die fettleibige Venus von Lespugue in Acryl malen ließ. Das ca. 25.000 Jahre alte Vorbild wurde aus dem Stoßzahn eines Wollhaarmammuts geschnitzt, das bei den Ausgrabungsarbeiten in mehrere Teile zerbrach. In unzählige Scherben zerbrach auch "mein" alitärer Ahnentopf, nachdem ich am 90igsten Geburtstag meiner alleinerziehenden Großmutter (10./15. September 2003) vom haußmännischen Familiengrab mit dem Gefühl heimkam, dass der "Kopf" von der kontrolliert wird, die mir den Ahntopf verkaufte. "Dauerte die Geburt deiner Großmutter 5 Tage?" "Habt ihr nicht zugehör...!" An der Stelle drückte ich die Stopp-Taste, da mir einfiel, dass ich mich nur mit Soraya über den mütterlichen Geburtstag unterhalten hatte. Nachdem geklärt war, warum auch immer die deutschen Behörden den 10. 9. mit dem 11, sorry 15. 9 verwechselt haben, packte mich die Neugierde, was auf Seite 190 geschrieben steht. "Scha'ir, kawana, tachblanutt, jaschwann". Spricht aus dir der Heilige Geist", frage ich Soraya. "Du wolltest doch wissen, was auf Seite 190 geschrieben steht. "Aber doch nicht im Wörterbuch "Deutsch-Hebräisch", brummte ich und suchte nach dem 4. Mutterzeichen. "Könnte ich erfahren was Scha'ir usw. bedeutet?" "Hinterbliebener, Hintergedanke, Hinterlist und selbige ohne List", übersetzte mein brünettes Jerusalem Syndrom, das immerhin einen Yale-Abschluss nachweisen kann, bevor es mich davon in Kenntnis setzte, dass das 4te MK-Zeichen "Erneuerung" heißen würde. Die, da kann ich mich genau entsinnen, befand sich ebenfalls symbolisch auf dem irdenen Al-Lydi-Topf. Es dauerte eine Weile bis ich in meinen Unterlagen eine Kopie des Symbols fand, das die Kehrseite bzw. den "Jaschwann" des Topfes schmückte, den ich, bevor ich ihn in der Eisbachwelle hinter dem Haus der Kunst entsorgte, im Eibenwald auf einem Stein..."
"Congratulation", knurrte Condoleezza, die mir sofort unter die Nase reiben musste, dass ein halbes Jahr nach der Aktion Baron Samedi auf der Matte stand, um mir einen ariden Heiratsantrag zu machen.."Dein Mann heißt Arid?" "Like Aridea", verpetzte mich die "Schwarze", die der Prinzessin brühwarm erzahlte, dass mich der konstantinische "Kaiser aus Aridea" einst Kale nannte, was im Griechischen nicht Blacky sondern Geliebte heißt. Eigentlich hätte es an dieser Stelle "klick" machen müssen, doch ich stand nach wie vor auf einem Schlauch, welcher sich auf dem zweiten Blick als Boreas entpuppte, der dem pelasgischen Schöpfungsmythos zufolge die Taubengöttin Eurynome schwängerte. "Eurynome zeigte dem Nordwind (griechisch: boreas), der sich in ihrem Nest nicht an die Spielregeln hielt, die rote Karte", murmelte ich und offenbarte den Ladies, dass mein Ex-Freund Konstantinos from Aridea, welcher am Fuße des Boreas aufgewachsen ist, in der Silvesternacht 1995/96 in "unserem" Stammlokal eine Tracht Prügel einstecken musste. "Der KK ist in der Antarkis aufgewachsen?". Ich schüttelte den Kopf. "Da liegt ein geographisches Mißverständnis vor, der Boras befindet sich an der mazedonisch-makedonischen Sprachgrenze und nicht am Südpol. "No my Dear, Mount Boreas is between Mount Aeolus and Mount Dido in the Olympus Range of Victoria Land.", widersprach mir Hillary energisch. "Aiolos wie das argonautische Arschloch aus Volos", stammelte ich wie die Phytia in ihren besten Tagen und stürzte mich auf den PC um die Suchbegriffe "NeuSchwabenland + Hyperborear" einzugeben: Betrachtet man das Thema um die „Hohle Erde“ etwas länger kommt man früher oder später auf das 3. Reich oder vielmehr auf die Geheimgesellschaften welche die Macht zu dieser Zeit besaßen. Gerade beim Thema Geheimgesellschaften und ihre Macht während des 3. Reiches stößt man immer wieder auf zwei Persönlichkeiten. Da wäre zum einen Freiherr Rudolf von Sebottendorf und zum anderen Karl Haushofer. Nach einer konspirativen Zwischenlandung auf der grönländischen Thule-Airbase schloss ich mich den arischen Argonauten an, die, unter der Schirmherrschaft von Hermann Göring ein Jahr vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges an der Antarktischen Expedition von 1938/39 teilnahmen. "Die Theorie, dass sich eine Elite aus dem 3. Reich anhand modernster Technologie (U-Boote, ...) in die Antarktis abgesetzt hat, wird erhärtet, wenn man die Bemühungen der Alliierten betrachtet, welche durch die Operation Highjump in Neuschwabenland landen wollten".
http://www.hohle-erde.de/body_neuschwabenland.html

Volltreffer, OP-Highjump versenkt", knurrte ich und erbat mir diskrete Aufmerksamkeit: Auf der Rückfahrt von der Expedition gewährte Highjump-Kommandant, Admiral Byrd einem Journalisten ein Exklusivinterview, welches am 5. März 1947 in der El Mercurio (Santiago de Chile), der damals größten Zeitung Lateinamerikas wie folgt veröffentlicht wurde: "Ich möchte niemanden erschrecken, aber die bittere Realität ist, dass im Falle eines neuen Krieges die Vereinigten Staaten durch Flugzeuge angegriffen werden, die über einen oder beide Pole fliegen werden. [...] "Die fantastische Eile, mit der die Welt zusammenschrumpft” - erklärte der Admiral - "ist eine der objektiven Lektionen, die wir auf der antarktischen Erforschung gelernt haben, Ich kann nur die Mahnung an meine Landsleute aussprechen, dass die Zeit vorbei ist, in der wir uns in eine komplette Isolation zurückziehen konnten und in dem Vertrauen entspannen konnten, die Entfernungen, die Meere und die Pole böten uns eine Garantie der Sicherheit...”.
(Quelle: Tarot Margarete Petersen, XXI, Die Welt)

"Endstation", rief Fährmann Pollux und reichte mir die Hand. "Wo san de andern zwoa", rief ich erstaunt. "Was für andere?", antwortete der Tutzinger mit elegant eingefärbtem Würmsee-Akzent. "Vermutlich ist mein duales J-Syndrom bei Normalsterblichen unsichtbar", überlegte ich und sprang schwungvoll an Land. Zum Glück, so glaubte ich, waren wir bei dem Sauwetter mutterseelenallein auf dem Eiland, so dass ich, ohne für verrückt gehalten zu werden, nach den abtrünnigen blinden Passagieren rufen konnte. "Hillaryyyy...Lizaaaaaaaaaaa!" "Rufen sie nach ihren Hunden?" Erschrocken drehte ich mich um. Vor mir stand eine schwarz gekleidete spindeldürre Dame mit Hut, hauchdünnem Schleier und Sonnenbrille. "Nein", stotterte ich verlegen, "ich übe Jod'ln". "Jodeln?", wiederholte das Echo erstaunt, das, so nahm ich an, aus Hannover stammen musste, da ich keinerlei Dialekt heraushören konnte. "Na ja, sie wissen schon, diesen bajuwarischen Urgesang, mit denen sich z. B alpenländische SennerInnen Nachrichten austauschten. Einer meiner Lieblingsjodler ist der vom Kaserweibl, den ich ihnen leider nicht vorsingen kann, da ich mich erst in der Anfangsphase befinde. Um jeglichen Verdacht, dass ich nicht alle Tassen im Schrank haben könnte im Keim zu ersticken, klärte ich die Roseninselbesucherin auf, dass das Kaserweibl keine Kaiserin, sondern ein weiblicher Senngeist sei, der im Kaisergebirge, das die alpine Grenze zwischen Bayern und Tirol markiert, sein Unwesen treibt nach der Devise: Und wannst Di gleim hinhucktst und des Gsicht umabiagst, dann kann da passiern, das'd an Hexenschuss kriagst. Ja, und den kriagst nimmer weg, das kannst tuan, was Du magst, wann Du net an Skalpuli unterm Leiberl drein tragst. Bei olle besen Weiber und besen Geister und solch an Zeug was ummadumlaft, verschon uns in Ewigkeit Amen.
"Hexenschuss", wiederholte die Spindeldürre und ließ ein zerschlissenes Buch fallen, das mir so vertraut war, wie die Münchner Twin-Towers. "Ach", rief ich entzückt und bückte mich automatisch um es aufzuheben, doch kaum hatte ich den Umschlag berührt, fuhr mir "Die kleine Hexe" ins Kreuz, so dass ich mich nicht mehr aufrichten konnte. "Die Jodlerin trägt offenbar kein Skapulier unter Leiberl", hörte ich die..."Schwa' Witwe?" "Madame Al Lydi?" "Bei olle besen Weiber und besen Geister und solch an Zeug was ummadumlaft, verschon uns in Ewigkeit", erwiderte daraufhin die niedersächsische Erscheinung, als hätte sie eine Maria-Hellwig-Schallplatte verschluckt. "Lui...? Nein, die hätte ich gleich an der Stimme erkannt, außerdem bevorzugt die Salamandra wie meine Huosi-Ahngeister das Ambacher Ostufer..."Annamirl...?" "Einen Joker hast du noch, andernfalls wird dich die Lumpago eine Ewigkeit plagen." Sogleich fiel mir das Märchen vom Rumpelstilzchen ein, das sich in zwei Stücke riss, als die schöne Müllertochter, die vor der Hochzeitsnacht ihre Mitgift vergolden musste, den Braugeist "soheißichnicht" beim richtigen Namen nannte. Noch immer in einer Haltung vor meiner Peinigerin stehend, die im Yoga Parsvottanasana (Pyramide) heißt, musste ich an meine Leibhaftige denken, die bei ihrem genetischen Vater, von dem sie vor der Einschulung adoptiert wurde, auf dem Koasaberg aufgewachsen ist. "Si...". Die Silbenwiederholung schenkte ich mir vorsichtshalber, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass die österreichische Kaiserin... "Oder doch?". Sogleich verwarf ich den frisch geborenen Gedanken, da ich an deren Stelle lieber auf Korfu herumspuken würde, Sisi' Trauminsel, auf der sie sich zu Lebzeiten einen Palast zu Ehren des Amazonenköniginmörders Achilleus errichten hat lassen. Beim Stichwort "Amazone" kam mir die Situation "spanisch" vor, da ich mit esoterischen Feministinnen, die einen Fabel für Espaniola und Lateinamerika haben, überdurchschnittlich negative Erfahrungen gemacht habe. Während ich an die drogenabhängige Anästhestistin dachte, die ich zu "Lebzeiten" Kore (griechisch: Tochter) nannte, weil sie mich optisch an meine Leibhaftige erinnerte, kam mir die tablettenabhängige "Möchtegerndiva" Liz I, in den Sinn, die mich nicht nur auf meiner kurdischen Hochzeitsreise nach Südfrankreich, sondern auf meiner Jungferfahrt zum Drachenberg begleitete. Die spielte solange den sterbenden Schwan, bis die femenistische Sexbombe aus Schäftlarn, die mit eiserner Disziplin andere für ihr selbstgestricktes Schicksal verantwortlich macht, einen positiven Frührentenbescheid bekam. Jetzt hospitiert die vitale "Vox-Auswanderin" in Marbella, wo sie ihre bescheidene Pension mit der Vermietung eines Pseudo-Luxus-Ferienhauses aufbessert. "Neidisch?" "Warum sollte ich auf eine Trickserin neidisch sein, die sich selbst nur mit Antidepressiva erträgt?" Für einen Moment schweifte ich ab, indem ich an die Synchronität zwischen meiner jungfräulichen GroßMama und der im Sternzeichen Fische geborenen "Pflegemutter" Liz dachte. Beide Ebenbildern hatte Liebesgöttin Aphrodite mit außergewöhnlicher Schönheit gesegnet, beide träumten von einem Leben als Diven, denen die Männerwelt zu Füßen liegt. Alterssbedingt nahm sich Baba Anka, die in jungen Jahren Ähnlichkeit mit Leni Riefenstahl hatte, Greta Garbo als Vorbild, Nachkriegsmodell Liz Shamrock geb. Schreck konzentrierte sich auf Gina Lollobrigida, die sie in der Blüte ihres Lebens, die bei Frauen mit 30 und bei Männern auf dem Sterbebett endete, durchaus hätte doubeln können. Da das Schicksal beiden "Hauptdarstellerinnen" die Schauspielkarriere vermasselte, verwirklichten sie ihren Lebenstraum in der Realität, die sich von Hollywoodfilmen dadurch unterscheidet, dass die Drehbücher postum geschrieben werden...
"Am Ufer des Schwanensees, in der Nähe des Schlosses, erscheint im Mondlicht, aus dem Wasser tretend, das wunderschöne Schwanenmädchen. Der Prinz kommt hinzu und will schon seine Armbrust anlegen, als das Schwanenmädchen als Schwanenkönigin vor ihn tritt. Die Königin erzählt Siegfried, sie sei Prinzessin Odette, die vom Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt worden sei. Von diesem Zauber könne sie nur derjenige erlösen, der ihr ewige Liebe schwört. Siegfried, von ihrem Liebreiz überwältigt, schwört ihr ewige Liebe und Treue", hörte ich die Unbekannte sagen. von der ich aufgrund meiner ischiasbedingten Pyramidenhaltung nur die Netzstrümpfe im Spinnwebenlook wahrnehmen konnte, die nicht zum eleganten Erscheinungsbild passten. "Kennst du Schwanensee?" "Nicht als Primaballerina, nicht als Zuschauerin, da ich weder Ballett noch Springreiten leiden kann", knurrte ich gereizt, da ich die Frage aus meiner Sicht ziemlich provokant empfand. Kaum hatte ich Dampf abgelassen, fiel mir der Thriller "Black Swan" ein, welcher sich auf Tschaikowskis Meisterwerk bezieht. Dort findet im 3. Akt wie bei Aschenputtel im Schloss ein Ball statt, zu dem die künftige Schwiegermutter, die nicht ahnt, dass ihr Prinz frisch verliebt ist, alle heiratsfähigen Kandidatinnen geladen hat. Völlig unerwartet taucht ein fremder Gast auf, der sich nicht als Kaiser Barbarossa sondern Baron Friedrich Rotbart zu erkennen gibt. Er ist in Begleitung von Odette, die im Gegensatz zum Vortag kein weißes, sondern verführerisches schwarzes Walkürenkostüm trägt. "Und wenn sie nicht gestorben sind...", hörte ich die schwarzen Netzstrümpfe sagen, die offenbar meine Gedanken lesen konnten.
"Sind sie schon gestorben?" "Machen wir jetzt heiteres Beruferaten und wenn ja, ich bin nicht Dr. Marianne K., der die - verdammt wie hieß die BR-Nachrichtensprecherin noch mal, deren Tochter am 21. Juni 2001 von einem lebensmüden Geist..." "Schürmann, 15. September 1933", antwortete ich wie in Trance und sah mich im Geiste als Kind an der Seite meiner Patentante, die uns an der Bushaltestelle erwartete, den Milchberg passieren, der am Kempfenhausener Sanatorium und am Schürmann-Bungalow vorbeiführte. "Woher kennst du Hildegard Petra Susanna Schürmanns Geburtstag?", reagierten die Netzstrumpfträgerin erstaunt "Ganz einfach, meine Mutter, die in Wirklichkeit meine Großmutter ist, wurde laut deutscher Einbürgerungsurkunde am 15. September 1913 geboren, obwohl sie gemäß serbischer Geburtsurkunde fünf Tage früher das Licht einer Welt erblickte. Bevor Ihnen einfällt, dass die österreichische Kaiserin Elisabeth, die eine Passion für ungarische Grafen verspürte, am 10. September 1898 in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet wurde, möchte ich Sie, wer immer sie sind, darauf aufmerksam machen, dass Sie bei mir an der falschen Adresse sind. Ich mag zwar mit Zweitnamen Rosalie heißen, aber das bedeutet nicht, dass Rose Island mir gehört. Falls Sie meine Prinzessin adoptieren wollen, muss ich Sie ebenfalls enttäuschen, da in diesem Fall nicht ich, sondern deren Adoptivmutter Rosemarie die geeignete Ansprechpartnerin ist. Die residiert seit ihrer Traumhochzeit auf dem Kaiserberg und kann, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, im Gegensatz zu mir, Stroh zu Gold spinnen:
Oba des is no garn nix, in Oberndorf drom,
da huckt a klans Gankerl ganz gleim drunt im Graben.
A ganz a klanes Löterl mit kohlschwarze Augen
Da siagst bald den Himmel, bald die Höll ausaschaugn.
Da Ruas und der Hexenschuss, ja des war nu a leichts,
hat die des in de Kralln, ja dann hüft da nix gweichts.
In diesem Moment entlud sich über der Roseninsel ein orkanartiges Unwetter, das den Anschein erweckte, die Welt gehe unter. Da mir der Blick in den Himmel versperrt war, konzentrierte sich meine Weltanschauung auf Miss Rumpelstilz schwarze Netzstrümpfe, die offenbar nicht wasserfest waren. Das Nebelhorn, das aus der Ferne ertönte, brachte die rettende Idee. "Gell, wir beide hocken im selben Boot, du bekommst den schwarzen Ruß und ich mein Hexenschuss ned los?" Der einzige, der sich zu Wort meldete, war Otto, der Blaue Pfau, der mit einem Gärtner die Roseninsel bewohnt , welche seit 1978 nicht den Oligarchen sondern dem Freistaat Bavaria gehört. "Schweigen ist Gold, zumal der Sonnenvogel einen wichtigen Hinweis für des Rätsels Lösung gab", triumphierte meine innere Sauhündin trotz Hexenschuss und überlegte, ob sie mit der Tür ins Schloss fallen und alles auf eine Karte setzen sollte. Frei nach dem Motto "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" entschied mich für das oder, griff in meine Handtasche die an meinem Hals hängend dem Gesetz der Schwerkraft folgte, entsicherte meine wasserdichte Pentax und drückte ab:

"Soraya, Prinzessin Esfandiary - Bekhtiary". Bevor ich den komplizierten Namen ausgesprochen hatte, lösten sich Unwetter und Hexenschuss in Wohlgefallen auf. Im ersten Moment war ich verwirrt, da ich mich auf der Roseninsel wähnte, doch dann bemerkte ich anhand des Olympiaturmes, dass ich mich auf der Gerner Toteninsel neben dem Dantebad befand. "Was ist das für ein Gefühl, vor dem eigenen Grab zu stehen", fragte ich die ehemalige persische Zarin, die ihre makelose Fugur durch ein schwarzes Kostüm betonte, das ihr Karl Lagerfeld vermutlich persönlich auf den Leib geschneidert hatte. "Ach wissen Sie, Frau Maußhammer, ich finde keine Ruhe, der Lärm der Autobahn... und diese Nachbarin" - der linke schwarze Handschuh der Prinzessin zeigte auf den Grabstein von Trude Paris - die Paris schnarcht an Neumond in einer Lautstärke, das eine normale Untote kein Auge zubekommt". "Verzeihung, ich bin nicht Frau Maußhammer, sondern eine geborene Haußma..." "Pardon, dann habe ich sie nach dieser schlaflosen Mondfinsternis mit Frau Braun...". "Stopp, bevor noch weitere Irrtümer entstehen, möchte ich betonen, dass mein Mädchenname nicht Maußhammer sondern Haußmann ist. Ehrlichkeitshalber sei erwähnt, dass ich mit einer falschen Identität aufgewachsen bin und in Wahrheit eine geborene Hilger bin". "Hilger, Hilger, den Namen habe ich schon irgendwo..." "Bis vor drei Jahren befand sich das Denkmal meiner Großtante...". Jetzt fällt es mir wieder ein Hildegard und Maria Hilger. Ein schönes Mädchen ihre Mutter!" "Die Hilde ist meine Tante, meine Matrix, Heidemarie Paletti geb. Hilger ist noch am Leben, insofern Pflegestufe III noch als solches bezeichnet werden kann." "Ist ihr Vater romanischer Herkunft?" Ich schüttelte den Kopf. "Nein Serbe, als sie den Paletti heiratete, ging ich schon in die Schule." "Wenn ihr Vater ihre schwangere Mutter geheiratet..." "Was tut das zur Sache, Heidi war erst 14...!!!" "In Persien heirateten viele Frauen in dem Alter..." "Wie alt waren Sie bei der Eheschließung, auch 14 oder noch ein bißchen jünger?", knurrte ich in einer Tonlage, die GrenzüberschreiterInnen die Möglichkeit zum Rückzug signalisiert. "Am 22. Juni 1932 in Esfahan – nesf-e dschahan geboren, war ich bei meiner Hochzeit am 12. Februar 1951 wie alt?" "Noch nicht volljährig", erwiderte ich, bevor ich mich nach der geografischen Lage von Sorayas Geburtsort erkundigte. "Esfahan – nesf-e dschahan ist ein persisches Sprichwort und bedeutet Isfahan ist die Mitte der Welt. Die Griechen nannten den zentralpersischen Namen der Welt Gabai wie Gabriel und die Osmanen al-Yahūdiyya was soviel wie Judenstadt heißt". "Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass Sie Protestantin sind". Dann gehe ich wohl richtig in der Annahme, dass die Familie Esfandiary jüdischen Ursprungs ist?" "Sind wir das nicht alle", erwiderte die Diplomatentochter und fragte erneut nach dem Namen meines Vaters: "Aleksander, Nachname Rosenwitch!" "Der Ehemann von Eva Esther Hartzmann?" Der Schlag saß. "Sie kennen Tante Evitaaa?", röchelte ich nach einer gefühlten Ewigkeit. "Evas Großmutter mütterlicherseits ist eine geborene Bekhtiary, die nicht in Esfahan sondern Agram geboren ist. Vermutlich hätten wir über den Zweig unserer Familie nie etwas erfahren, wenn dem Münchner US-Konsul Edwin A. Lightner, welcher mit meinem Vater eng befreundet war, nicht die verblüffende Ähnlichkeit zwischen mir und der jungen Übersetzerin Eva Hartzmann aufgefallen wäre. Da es mir, wie Sie sicherlich aus den Medien wissen, nicht vergönnt war, einen Thronfolger zu gebären, kam die pragmatische Karl-Omama auf die Idee, mit meiner Doppelgängerin einen "Teufelspakt" zu schließen und dem Schah einen paradiesischen Thronfolger unterzujubeln". "Tante Evita sollte den iranischen Thronfolger zur Welt bringen", stöhnte ich wie im 10. Monat schwanger. "Die Karl-Omama redete mit Engelszungen auf sie ein und versprach ihr einen Märchenprinzen einschließlich Schloss und Chaffeur, doch Eva schwärmte zu dieser Zeit für einen protestantischen Pastor, der mit einem Studenten aus Teheran befreundet war, der mit Amiat Edschtemai negative Erfahrungen gemacht hatte. Folglich lehnte deine Tante die verlockende Offerte ab. "Wer ist Amiat..Edsch...?" "Eine mit der Gestapo vergleichbaren politische Polizei, die sich im Iran "Gesellschaftsschutz" und später SAVAK (Sazeman-e Ettela’at va Amniat-e Keshvar) nannte, was soviel wie Organisation zur Information und zum Schutz des Landes heißt. "Verstehe, Leihmutter Eva "Hartzmann" Bakhtiary hätte die göttliche Geburt aus Gründen des arischen Gesellschaftsschutzes nicht überlebt". Ein intensiver Geruch nach Chanel Nr. 5 veriet mir, dass die "Berlinerin auf dem Pfauenthron" ziemlich schwitze. "Nach der Scheidung haben wir uns persönlich kennengelernt. Azika...!" Ich zuckte zusammen. Dass Soraya Evitas ehemännlichen Kosenamen kannte, machte sie zu einer engen Vertrauten. "Waren Sie zu Lebzeiten mit Evita Rosenwitch befreundet?" "Befreundet ist übertrieben, eher seelenverwandt". "Haben Sie auch Seelenverwandte, - Psychaki?" Ich erstarrte zur Steinsäule, jedenfalls hatte ich das Gefühl ein Grabstein zu sein, auf dem jemand Name und Todestag tätowiert: Medea Kolchis **6. August 2013. "Haben Sie auch Seelenverwandte in Volos oder wie kommen Sie darauf mich Psychaki zu nennen?" "Stammen wir nicht alle von Eva ab", entgegnete Soraya und gab mir zu verstehen, dass ihr Name in Farsi soviel wie Siebengestirn heißt. Kaum hatte ich das Wort "Plejaden?" hervorgewürgt, verwandelte sich das schwarze Lagerfeld-Modell in eine Krähe, die sich hinter der Buchenhecke, die den Bekhtiary' Rückendeckung gibt, auf einem nach Norden ausgerichtetem Eisenkreuz niederließ, dessen Inschrift ich vielleicht hätte lesen können, wenn mir die jugendliche Weitsicht optisch nicht abhanden gekommen wäre.

"Ach so, jetzt kapiere ich warum Sie die Haußmänner mit den Maußhammers verwechselt haben, zumal Eva, die Schwester meiner Gebärmutter, weder Prinz, Fürst noch Stein sondern Braun heißt", rief ich nach dem Aha-Effekt und erklärte dem Gespenst, dass der Mann meiner Tante, nicht mit jener Eva verwandt ist, die den Führer in der Hochzeitsnacht mit seiner Pistole erschoss". "There is Eva Hilger, but there is also Eva Hitler...", krächzte die Krähe und gab sich mit der biologischen Frage, ob ich noch diese fabalhaften Schmetterlingsblütler vorrätig hätte, als jene Mitbewohnerin zu erkennen, die auf meine Peanuts scharf war. Da ich mir schon als kleine Hexe einen sprechenden Raben gewünscht hatte, der statt Mutti die Vormundschaft übernimmt, versprach ich ich der Krähe eine ganze Tüte frisch gerösteter Aschanti-Nüsse, falls Hillary & Condoleezza sich nicht während meiner Abwesenheit über die Erdnüsse hergemacht hätten. "Hillary Clinton & Condoleezza Rice?", kreischte "Soraxa" und setzte zum Sturzflug an. "Tempo, Tempo, ich lenke, du trittst in die Pedale", schrie das geflügelte Gespenst und scheuchte mich den olympischen Würmkanal entlang, als müssten wir die Tour de France gewinnen.
"How was it", begrüßte mich mein duales Jerusalem-Syndrom im Duett, als ich vollkommen verschwitzt und ausgepowert aus der Münchner Unterwelt zurückkehrte. "Very nice", schnaufte ich und ließ mich erschöpft auf den Winksessel plumpsen. Um die beiden Ladies noch ein wenig auf die Folter zu spannen, teilte ich ihnen mit, dass ich in der Nymphenburger Stadtbücherei doch tatsächlich einen "Inspector Barnaby Volume 7" entdeckt hätte, bei dem ich noch nicht eingeschlafen sei: Die tote Königin, Der Krieg der Witwen, Die Spur führt ins Meer, Erst Morden, dann Heiraten. "Zum Teufel mit diesem Barnaby, wir wollen wissen wie der Besuch bei den Bakhtiarys ablief". "Also,...zuerst war ich in der gruseligen Urnengruft unter der Aussegnungshalle und anschließend notgedrungen im Damen-WC neben dem Aufbewahrungsflur. Wahrlich, ich sage euch, hätte mich diese heimtückische Diarrhoe am Soraya-Grab heimgesucht, wäre ich aus Scham im Erdboden versunken, doch zum Glück überstand ich das fäkale Coming Out ohne Blamage. Auf dem Weg von der Westfriedhofstoilette, die ich so wie es auf dem 3sprachigen Zettel stand, so sauber verließ, wie ich sie vorgefunden hatte, ins Diplomatenviertel, machte ich einen Abstecher in die Sektion 200, um vergeblich nach dem Grab von Kriminalassistent "Fröschl" (Maxl Graf) Ausschau zu halten, der mich als digitales Speichermedium zu den Esfandiarys in die Sektiom 143 begleitete. Dort ist mir...", an der Stelle machte ich eine Sprechpause, um die Spannung zu erhöhen, "dort ist mir..." "Published a spirit?" Ich schüttelte den Kopf und starrte wie Condoleezza auf den Englischen Sekretär, der bis vor einem Jahr noch im Traumzimmer stand. "Sammelst du ausgestopfte Vögel?" Ich spürte wie mir das Blut zu Kopf stieg. "Da...da...das ist ein großväterliches Erbstück, da gab es noch einen Auerhahn und einen in Öl gemalten Fuchs, der richtig lebendig aussah wie diese präparierte Cr..." "Komm auf den Punkt der teuflischen Allianz die neue Perspektiven öffnet, oder hattest du eine Begegnung mit einer Außerirdischen?" "Sozusagen", erwiderte ich noch immer den Schreck in den Gliedern und zauberte meine wasserdichte Pentax aus der schwarzen Neopren-Tasche: "Voila: Trude Paris".
"That's all?" Ich schüttelte energisch den Kopf: "Der Begriff Drude geht auf das mittelhochdeutsche Trute oder das gotische Trudan zurück, was soviel wie treten oder stoßen bedeutet. Im Alpenraum wurde deshalb die Druidin nicht Pfarrei sondern Stampfe oder Stampa (italienisch: Briefmarke) genannt. Das bairische Truderer für Zauberer ist ebenfalls mit einer Nachtmahr verwandt, die zur Wilden Jagd gehört wie der Wild Turkey zum Thanksgiving-Day. Truden bzw. Druden können, ähnlich den Alben, verschiedenste Formen annehmen, wie z. B. eine Feder, Rauchwolke, Hummel, Schlange, Kröte (Fröschl) oder Truthenne. Es heißt, dass eine von sieben Schwestern eine Trude ist. Besagte Trude ist wiederum eine Grabnachbarin der Prinzessin Soraya", für einen Moment hielt ich inne und dachte an Hitchcocks Film "Die Vögel", "die in Paris gestorben ist". "Indeed", gähnte Hillary und ergoogelte auf ihrem iPhone eine Schauspielerin namens Trude von Molo, die nicht wie Trude Paris am 30. Oktober 1989 sondern am 25. Oktober 2001 in Paris gestorben ist. Die gebürtige Wienerin stand 1931 in "Der Raub der Mona Lisa" als weibliche Hauptrolle u. a. Willy Forst und Gustav Gründgens vor der Kamera. "Was zum Teufel hat diese Trude Paris mit den Bakhtiarys zu tun", funkte Condoleezza dazwischen, die nach dem Joint, richtig miese Laune hatte. "Brauchst du eine Aspirin?" "I need Spirit und keine Kopfschmerztabletten", knurrte die Ex-Außenministerin und zupfte Abraxsoraya eine Bauchfeder aus, die nicht wie die anderen in Reihe und Glied stand". Ich hielt die Luft an. "Du brauchst deinen Frust nicht an meinem ausgestopften Erbstück auslassen", brüllte ich mit 30 Dezibel, bevor ich nach der Explosion den Rückwärtsgang einlegte: "Kennt ihr den Boulevard Haussmann...?" "Soviel ich weiß starb die Bakhtiary in der Avenue Montaigne 46" "Seit ihr noch immer zugedröhnt, ich sagte nicht Montaigne sondern H.a.u.s.s.m.a.n.n. " "Pardon Madame, da sind Sie hier am Englischen Garten an der falschen Adresse, hier wohnt zwar ein Fräulein Haußmann, doch der gleichnamige Boulevard befindet sich in Paris. Es gibt zwar in der Allacher Lohe eine Hausmannstraße, aber dort gibt es weder Opera noch die Galeries Lafayette, in der sich jede Bürgerin wie Lady Di fühlt", zickte Lady Hillary und zählte in alphabetischer Reihenfolge sämtliche Modelabel auf, die im Lafayette angeboten werden." "Du hast Krauss-Maffei vergessen", unterbrach ich das monotone Haute-Couture-Gebet meines J-Syndroms, um ihm selben Atemzug einen Fauxpas zu begehen, der sich hätte vermeiden lassen, wenn ich "Bild der Frau" lesen würde. "Gehört der Laden Mohamed Al Fayed?" "Täusche ich mich, oder ist dein großväterliches Heirloom soeben zusammengezuckt?", übertönte Condoleezza die Totenstille. "Das war bestimmt der Wind?" "Welcher Wind, draußen regt sich kein Lüftchen!" "Dann waren's die Maden", sagte ich mit einer Unschuldsmine, mit der ich mir durchaus den Oscar für die beste Nebenrolle verdient hätte und hakte nach: "Lavayette wie Al Fayed?" Hillary zuckte mit den Schultern: "Gegründet wurde das Jugendstil-Kaufhaus von Théophile Bader und seinem Cousin Alphonse Kahn, heutzutage gehört die Aktiengesellschaft der Societé Anonyme des Galeries Lafayette SA à Directoire et Conseil de surveillanceau capital de 26.762.290 Euros Siège social: 40, Bld Haussmann- Paris 12ème 542 094 065 RCS Paris. Dem Al Fayed gehört das Kaufhaus Harrods in London, der Fußballclub FC Fulham sowie das Hotel Ritz in Paris, in dem Coco Chanel von 1936 bis zu ihrem Tod residierte oder Marcel Proust und Lady Diana zu Gast war. Gelegentlich dient das Ritz als Filmkulisse, zuletzt für den Thriller "The Da Vinci Code"

Ich hielt die Luft an. Die unheimliche Szene im nächtlichen Louvre in Union mit dem blutigen Venuspentagramm und der Tatsache, dass ich am 14. Juli 2004 (Sturm auf die Bastille/ Französischer Nationalfeiertag) über den Jordan flog, um an Maria Magdalena meine Identität zu wechseln, ging mir beim Lesen des Dan-Brown-Bestsellers (*2003/2004) unter die Haute Couture. Dass Trude von Molo, die in "Raub der Mona Lisa" die Hauptrolle spielte, eine Nacht vor Samhain starb ist kein "Zufall", ebenso das Marcel Proust im Ritz verkehrte. Ich warf einen verstohlenen Blick auf Soraxa, die tatsächlich die Dreistigkeit besaß mir aufmunternd zuzuzwinkern. Um von meinem vermeintlichen Geheimnis abzulenken, öffnete ich die nächste Büchse mit dem Absender "Verdruss kehrt zurück, Gruß Al Pandora". "Mohamed Al Fayete ist überzeugt, dass sein Sohn und Lady Di die Opfer einer Verschwörung sind, an der Prinz Philip und der MI5 beteiligt waren". "Das wäre ich an seiner Stelle auch", knurrte "Bushido" Condoleezza Rice, die in Oliver Stones Komödie "W-Ein missverstandenes Leben" von der britischen Schauspielerin Thandie Newton, Tochter einer Shona-Prinzessin aus Simbabwe, dargestellt wird. Bevor sie Al Fayetes Vita auf den Tisch knallte, schoss "Miss Newton" den Vogel ab, indem sie mir erklärte, dass die Shonas nicht wie die NigerianerInnen Hausa sondern Bantu sprechen würden. Oberster Gott der Shona-Religion sei nicht Jahwe sondern der in den Himmel entrückte Mwari. Um mit ihm in Kontakt zu treten, werden die Ahngeister im Bira-Ritual als Vermittler aufgerufen. "Die arachaische Bier-Rituale kenne ich aus dem Englischen Garten", unterbrach ich Miss Newton, die mich mit einem bösen Blick bestrafte, von dem meine alleinerziehende Großmutter einst behauptete, dass einer dabei der Arsch auf Grundeis gehen würde. Zu Baba Ankas Lebzeiten (**7. April 1991) hatte ich noch keinen blassen Schimmer, dass die unterste Höllenstufe in Dante Alighieris "Divina Commedia", Judecca genannt, kein unterirdisches Flammeninferno, sondern die Arktis ist, die u. a. der Titanic zum Verhängnis wurde. Zu Dantes Lebzeiten (**9/14-1321) steckte Luzifer noch bis zu den Brustwarzen im "Ewigen Eis", im Atomzeitalter hat sich Santa Lucia freigeschwitzt. Dantes Rückweg ins Paradies führt über den Läuterungsberg, ich persönlich greife lieber ins Goldene Vlies des fliegenden Widders, der sich im 66er Zoom als Bienenkönigin entpuppt". Hillarys Applaus galt mir und auch Miss Newton musste zähneknirschend zugeben, dass ich ins Schwarze getroffen hatte. Um die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken, klärte sie uns über "Bira" auf, eine Art Totenkult, die ein Jahr nach dem Begräbnis als ein zweites Totenritual stattfindet, um der ansonsten ruhelos umherstreifenden Seele eine Heimat im Familienkreis zu geben. An diesem Tag begibt sich die Familie mit Essen und traditionell gebrautem Hirsebier zum Grab, um die Ahnenseele zur Heimkehr zu bewegen. Das eigentliche Ritual findet nach Sonnenuntergang statt, wenn ein vorher bestimmtes oder plötzlich unheilbar krank gewordenes Familienmitglied, von dessen Geist ergriffen, in Trance fällt. Dazu werden stundenlange Tänze aufgeführt, die von speziellen Mbira Dza Vadzimu-Musikern begleitet werden.Während des Bira.-Ritual sind alle ist das tragen moderner Gegenstände (Handys, Digitaluhren usw.), die den Geist von der Rückkehr abhalten könnten, verboten. Am nächsten Morgen wird der Rest des Hirsebieres über einen Ochsen geschüttelt. Wackelt dieser mit dem Kopf, war die Rückkehr erfolgreich. Dies ist notwendig, um den Kontakt mit den Ahnen aufrechtzuerhalten, da diese als Vermittler mit dem ansonsten unerreichbaren Himmelsgott Mwari gebraucht werden. Das Ritual kann auch als Mittel benutzt werden, um die gesellschaftliche Moral zu stärken, wenn der Ahn durch das Medium, während es sich in Trance befindet, Missstände oder ein Abweichen von der Tradition anprangert. Eine weitere Kategorie sind die von Fremden abstammenden Mashawe (Shona: Geister), die ruhelos umherstreifen, bis sie sich in einem Lebewesen niederlassen, das daraufhin erkrankt. Verschwindet der Krankmacher nicht von selbst, benötigt der Kranke die Hilfe eines Heilers (Nganga), der keine Medikamente verschreibt sondern ein Mashawe-Besessenheitsritual durchführt. "Ach", murmelte ich und "schwebte" in den Livingroom, um mich bei Flickr einzuloggen:


"Ist das der Rosenkreuzer-Opa, welcher dir die ausgestopfte Krähe vererbte oder Franz Kafka?" Ich schüttelte den Kopf: "Weder noch sondern der iranischen Dramatiker Sadegh Hedayat (** 9. April 1951), der Bassarido und mir postum im Le Cimetière du Père-Lachaise erschienen ist, um uns auf seinen palästinensischen Grabnachbarn aufmerksam zu machen, der nach München 72 bzw. vom Mossad in die Luft gesprengt wurde. Hedayat, der u. a. Kafka und Rilke übersetzte und laut Basler Zeitung, zu den schwärzesten Pessimisten der Weltliteratur zählt, outete sich im Kurzroman "Die Blinde Eule"...(ich würgte den Kloß im Hals unauffällig hinunter)...die im Iran bis Reza Schah' Pahlevis Abdankung zensiert wurde. Der Schatten einer Eule beginnt mit den autobiographisch Satz: "Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren." In Folge beschreibt Hedayat die Wein- und Opiumdelirien eines verstörten Federkastenmalers, der sich nach Zärtlichkeit und Schönheit sehnt, Allah und die Welt des "Pöbels" angeekelt meidet und schließlich seine Frau, die "Dirne", die sich ihm verweigert, aus Liebe bestialisch ermordet. Alle Romanfiguren, so die Kulturredaktion der Basler Zeitung "sind eins im Mythos und doch in der abgründigen Einsamkeit ihrer Existenz dissoziiert." Aus der W-Perspektive nimmt Sadegh Hedayat indirekten Bezug auf das Tibetische Totenbuch (Bardo Thodol), in dem es u. a. praktische Tipps (Rezepte) für die Übergangsphase am Lebensende gibt, in der die/der sterbende Optimist nach dem Goldenen Schuss zur erlösenden Einsicht gelangen kann, wie sich die Psyche (griechisch: Seele) aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) befreien könnte. Nach der Wallstreet-Maxime "Time is Money", verbleiben der obdachlosen Seele nach dem Exodus im Google-Zeitalter exakt 1176 Stunden (49 Tage), um eine neue Bleibe (Adresse) zu finden. Da meine Psyche (griechisch: Soul) zu jenen vogelwilden Spinnerinnen gehört, die nach ihrem eigenen Rhythmus leben, lasse ich mich nicht in ein temporäres Korsett zwängen, sondern nehme mir beim Abseilen den nötigen Freiraum, um dorthin zurückzukehren, wo ich hergekommen bin. Als ich in Anlehnung an Dantes Läuterungsberg jene Stelle passierte, in der mich die "Blinde Eule" auf ihren Grabnachbarn, den PLO-Repräsentanten Dr. Mahmoud Hamshari aufmerksam machte, den die Mossad-Sondereinheit Caesarea am 8. Dezember 1972 in seiner Pariser Wohnung in die Luft gesprengt hat, bekam ich das erste Mal das Gefühl, dass Condoleezza mich ernst nahm. "Hedayat' Ahngeist hat dich auf das Grab von Dr. Hamshari aufmerksam gemacht?" Ich nickte: "Zunächst verlief alles normal. Nichts deutete daraufhin, dass der Mann auf der Parkbank, der uns beobachtete, wie wir die Per-Lachaise-Krähen mit Kirschen fütterten, die ich zuvor auf dem orientalischen Markt..."
"Pardon" murmelte ich und stürzte mich auf die Bücherkiste, in der sich die Werke von Luisa Francia befinden. Die Botschaft lautet, berühre Wega und kehre zur Erde zurück. Al de Baran, bestrahlt das 11. Haus, vor dem ein Kirschbaum steht. Der rote "Aldebaran" leuchtet zwischen den Gorgonensternen, den Hyaden und deren jüngeren Schwestern, den Plejaden im Sternbild Stier, welcher, nach dem Kastrieren mit Hirsebier übergossen, mit dem Kopf wackelt, um die Rückkehr der Ahngeister zu dokumentieren. Der Riesenstern, der 35mal größer wie die Sonne ist, ist eine Arte kosmische Sende- und Empfangsstation für sämtliche Energien (während ich diese Worte abtippe, setzt sich ein Eichelhäher auf den Ahornast aus dem Westfriedhof, der mich an meinem 46ten Geburtstag in Begleitung der Hirsefrau mit einer riesigen Mistel beglückte)...welche mit einem Medium in Kontakt treten. Aldebaran hilft als kosmischer Freund und Gönner die Gesamtheit der Existenz zu rekunstrieren...

"Cat got your tongue?" Zum Glück spuckte die germanische Katze meine Stimme wieder aus, sodass Aldebaran (die letzte Mondfinsternis war am 26. Jänus 1999, die nächste ist am 5. September 2015) wieder zum Vorschein kam: "Ach mir kam nur das Foto in den Sinn, das ich auf dem Wochenmarkt von einer blinden Schaufensterpuppe gemacht habe, die Ähnlichkeit mit Nofretete hat" Condoleezza alias Miss Newton runzelte die Stirn: "Nach dem shooting ist deren Leibwächter total ausgeflippt!" "Woher...?" Bevor ich meine Frage vollenden konnte, fiel mir Hillary ins Wort: "Ganz einfach, die "Schwarze" kennt sich in der Branche aus! Solche Lockvögel sind ein simpler Voodoo-Trick um ahnungslosen Bleichgesichtern, die den Fetisch mit ihrem "Dritten Auge" verewigen, einen Fluch aufhalsen zu können. "Wie bitte?", rief ich vollkommen konsterniert ohne an Kali (Sanskrit: die Schwarze) zu denken "diese Methode ist ja noch perfider wie der Al Lidy-Trick". Die "Schwarze" schüttelte den Kopf: "Das ist kein Trick, sondern Schwarzmagie: Hätte Condoleezza "Kalizauber" gesagt, hätte ich mir den Umweg sparen können, so aber blieb mir nichts anderes übrig als mein Reisegepäck verzollen zu lassen: "Im folgenden Sommer verließ Apollon aus Delphi dein Labyrinth, bald darauf die beiden Katzen, die sich wie Herrchen nach 7jähriger Lebensgemeinschaft ein neues Asyl suchen mussten. Ein Jahr später bist du über den Jordan geflogen, um eine neue Identität anzunehmen. Anlässlich eures 4ten Hochzeitstages seit ihr im TGV nach Paris gerast, um im Père-Lachaise u. a. den Rosenkreuzer-Ahnherrn Baron Haussmann, Jim Morrison, Edith Piaf, Maria Callas, Oskar Wilde, Marcel Proust usw. zu besuchen. Auf dem Friedhof habt ihr die Corneille vom 20. Arrondissement mit jenen Belleville-Kirschen angelockt, die du nach diesem Voodoo-Zwischenfall auf dem Markt gekauft hast." An der Stelle machte Miss Newton, die wie alle Medien auf der Aldebaran-Frequenz funkt, eine kurze Sendepause, um mich zu fragen, ob dieses ominöse Digitalfoto noch existieren würde. "Oui", reagierte ich beflissen und suchte sogleich in meiner Publish-Fotocommunity nach besagtem Corpus Delicti. "Voila...".
"Mon Dieu, which looks like...".In dem Augenblick wäre ich am liebsten im Erdboden versunken. "Surprise, vermaledeite Vogel nicht den Schnabel halten. Natürlich hatte die Puppe eine gewisse Ähnlichkeit mit Condoleezza Rice bzw. Thandie Newton, aber in dieser peinlichen Situation half mir die Erkenntnis auch nicht weiter. Bis auf die Knochen blamiert blieb mir nichts anderes übrig, als das letzte As aus dem Ärmel zu schütteln: "Die Quersumme ist 66". "Welche Quer...!" "Die Gleichung geht auf", dachte ich erleichtert: "Die der Societé Anonyme des Galeries Lafayette SA à Directoire et Conseil de surveillanceau capital de 26.762.290 Euros Siège social: 40, Bld Haussmann- Paris 12ème 542 094 065 RCS Paris. "Quersumme von 66 ist 12, Quersumme von 12 ist III. Aldebaran' Botschaft lautet entweder Kaiserin (Crowley Tarot) oder - drei Margarete-Petersen-Tarot-Federn: Berührung und Schmerz. Ein notwendiger Schnitt, der dich von vergangenen Ängsten und Schuldgefühlen trennt. Erinnerungen, die dich an alte Erfahrungs- und Gedankenmuster binden wollen. Sowie die Bluttropfen der Federn nicht wirklich, sondern nur rote Farbe sind, so sind sich immer wiederholende Erinnerungen an vergangenes Leid blutleer, ohne Wirklichkeit und Substanz. Durch einen Schnitt, eine Trennung wird Neues berührt. Neue Bestimmung und Erweiterung der Denkräume.
"Angriff ist die beste Selbstverteidigung", soufflierte meine innere Sauhündin und zog das Herz-As aus dem Ärmel: "Darf ich vorstellen: Ihre Majestät, Soraya, Prinzessin Esfandiary - Bekhtiary!" Condoleezza strafte mich mit einem zornigen Blick, der sich wie Sodbrennen anfühlte: "Sehr angenehm, ich heiße Bushido" "Das müssen Sie nicht extra betonen", krächzte die Krähe und schwebte elegant ins Badezimmer, um dort, ich kann nicht sagen wie, erneut menschliche Gestalt anzunehmen. Wie in diesen Kreisen üblich hatte sich Prinzessin während ihrer Verwandlung umgezogen und trug statt des schwarzen Kostüms einen khakifarbenen Fliegeroverall der iranische Luftwaffe. "Ihr könnt Zorya, Zorza oder Soraya zu mir sagen. Für alle die es noch nicht wissen, Soraya bedeutet in der persischen Sprache (Farsi) soviel wie "Siebengestirn" in Klammern: (auch Sieben Schwestern, Sieben Mütter, Plejaden, Atlantiaden oder Gluckhenne genannt). Das Stichwort "Plejaden" erweckte erneut meine Aufmerksamkeit, da Madame Al Lydi das 5. Zeichen für Mutterkraftzeichen den Plejaden zugordnet hat, von denen jeweils eine eine Werwölfin oder eine kritische Trude ist. Auf Seite 191 ihrer M&M-Gebrauchsanweisung stellt die Autorin sich im Namen der Leserinnen die Frage wer von den sieben Schwestern die wehrhafte Wolfstrude sein mag. Da ich mich mit Zahlenmagie (bis auf Lotto) selten auf dem Holzweg befinde, tausche ich die "1" von Seite 191 gegen die "9" und siehe da, schon kommt eine Ziffer (911) zum Vorschein, die seit 2001 mit einstürzenden Neubauten in Verbindung gebracht wird. Dass Kiria Ouroboros im Sonnenzeichen "Zwilling" geboren ist, grenzt die Suche nach der ominösen 7. Schwester ein, da die "Schwarze Witwe" auf "meinen" Ahnentopf, den sie mir für 1260 Schillinge verscherbelte, von ihrer Zofe die fettleibige Venus von Lespugue in Acryl malen ließ. Das ca. 25.000 Jahre alte Vorbild wurde aus dem Stoßzahn eines Wollhaarmammuts geschnitzt, das bei den Ausgrabungsarbeiten in mehrere Teile zerbrach. In unzählige Scherben zerbrach auch "mein" alitärer Ahnentopf, nachdem ich am 90igsten Geburtstag meiner alleinerziehenden Großmutter (10./15. September 2003) vom haußmännischen Familiengrab mit dem Gefühl heimkam, dass der "Kopf" von der kontrolliert wird, die mir den Ahntopf verkaufte. "Dauerte die Geburt deiner Großmutter 5 Tage?" "Habt ihr nicht zugehör...!" An der Stelle drückte ich die Stopp-Taste, da mir einfiel, dass ich mich nur mit Soraya über den mütterlichen Geburtstag unterhalten hatte. Nachdem geklärt war, warum auch immer die deutschen Behörden den 10. 9. mit dem 11, sorry 15. 9 verwechselt haben, packte mich die Neugierde, was auf Seite 190 geschrieben steht. "Scha'ir, kawana, tachblanutt, jaschwann". Spricht aus dir der Heilige Geist", frage ich Soraya. "Du wolltest doch wissen, was auf Seite 190 geschrieben steht. "Aber doch nicht im Wörterbuch "Deutsch-Hebräisch", brummte ich und suchte nach dem 4. Mutterzeichen. "Könnte ich erfahren was Scha'ir usw. bedeutet?" "Hinterbliebener, Hintergedanke, Hinterlist und selbige ohne List", übersetzte mein brünettes Jerusalem Syndrom, das immerhin einen Yale-Abschluss nachweisen kann, bevor es mich davon in Kenntnis setzte, dass das 4te MK-Zeichen "Erneuerung" heißen würde. Die, da kann ich mich genau entsinnen, befand sich ebenfalls symbolisch auf dem irdenen Al-Lydi-Topf. Es dauerte eine Weile bis ich in meinen Unterlagen eine Kopie des Symbols fand, das die Kehrseite bzw. den "Jaschwann" des Topfes schmückte, den ich, bevor ich ihn in der Eisbachwelle hinter dem Haus der Kunst entsorgte, im Eibenwald auf einem Stein..."
"Congratulation", knurrte Condoleezza, die mir sofort unter die Nase reiben musste, dass ein halbes Jahr nach der Aktion Baron Samedi auf der Matte stand, um mir einen ariden Heiratsantrag zu machen.."Dein Mann heißt Arid?" "Like Aridea", verpetzte mich die "Schwarze", die der Prinzessin brühwarm erzahlte, dass mich der konstantinische "Kaiser aus Aridea" einst Kale nannte, was im Griechischen nicht Blacky sondern Geliebte heißt. Eigentlich hätte es an dieser Stelle "klick" machen müssen, doch ich stand nach wie vor auf einem Schlauch, welcher sich auf dem zweiten Blick als Boreas entpuppte, der dem pelasgischen Schöpfungsmythos zufolge die Taubengöttin Eurynome schwängerte. "Eurynome zeigte dem Nordwind (griechisch: boreas), der sich in ihrem Nest nicht an die Spielregeln hielt, die rote Karte", murmelte ich und offenbarte den Ladies, dass mein Ex-Freund Konstantinos from Aridea, welcher am Fuße des Boreas aufgewachsen ist, in der Silvesternacht 1995/96 in "unserem" Stammlokal eine Tracht Prügel einstecken musste. "Der KK ist in der Antarkis aufgewachsen?". Ich schüttelte den Kopf. "Da liegt ein geographisches Mißverständnis vor, der Boras befindet sich an der mazedonisch-makedonischen Sprachgrenze und nicht am Südpol. "No my Dear, Mount Boreas is between Mount Aeolus and Mount Dido in the Olympus Range of Victoria Land.", widersprach mir Hillary energisch. "Aiolos wie das argonautische Arschloch aus Volos", stammelte ich wie die Phytia in ihren besten Tagen und stürzte mich auf den PC um die Suchbegriffe "NeuSchwabenland + Hyperborear" einzugeben: Betrachtet man das Thema um die „Hohle Erde“ etwas länger kommt man früher oder später auf das 3. Reich oder vielmehr auf die Geheimgesellschaften welche die Macht zu dieser Zeit besaßen. Gerade beim Thema Geheimgesellschaften und ihre Macht während des 3. Reiches stößt man immer wieder auf zwei Persönlichkeiten. Da wäre zum einen Freiherr Rudolf von Sebottendorf und zum anderen Karl Haushofer. Nach einer konspirativen Zwischenlandung auf der grönländischen Thule-Airbase schloss ich mich den arischen Argonauten an, die, unter der Schirmherrschaft von Hermann Göring ein Jahr vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges an der Antarktischen Expedition von 1938/39 teilnahmen. "Die Theorie, dass sich eine Elite aus dem 3. Reich anhand modernster Technologie (U-Boote, ...) in die Antarktis abgesetzt hat, wird erhärtet, wenn man die Bemühungen der Alliierten betrachtet, welche durch die Operation Highjump in Neuschwabenland landen wollten".
http://www.hohle-erde.de/body_neuschwabenland.html

Volltreffer, OP-Highjump versenkt", knurrte ich und erbat mir diskrete Aufmerksamkeit: Auf der Rückfahrt von der Expedition gewährte Highjump-Kommandant, Admiral Byrd einem Journalisten ein Exklusivinterview, welches am 5. März 1947 in der El Mercurio (Santiago de Chile), der damals größten Zeitung Lateinamerikas wie folgt veröffentlicht wurde: "Ich möchte niemanden erschrecken, aber die bittere Realität ist, dass im Falle eines neuen Krieges die Vereinigten Staaten durch Flugzeuge angegriffen werden, die über einen oder beide Pole fliegen werden. [...] "Die fantastische Eile, mit der die Welt zusammenschrumpft” - erklärte der Admiral - "ist eine der objektiven Lektionen, die wir auf der antarktischen Erforschung gelernt haben, Ich kann nur die Mahnung an meine Landsleute aussprechen, dass die Zeit vorbei ist, in der wir uns in eine komplette Isolation zurückziehen konnten und in dem Vertrauen entspannen konnten, die Entfernungen, die Meere und die Pole böten uns eine Garantie der Sicherheit...”.
Bevor
ich die Katze aus dem Sack ließ, erzählte ich in kurzen Stichworten von
meiner "großen Liebe" aus Volos, der sich im Laufe der Jahre als Baron
Münchhausen entpuppte. Der Zufall wollte es, dass der griechische
Lügenbaron unmittelbar vor der Finanzkrise in Begleitung einer Kale
(Geliebten) in München auftauchte. Das "Deja vu" verlief nicht so wie
von Argonaut Jorgos erwartet, jedenfalls verglich ich ihn postum mit
einem Faschisten, da sich der einstige "kommunistische Umweltschützer"
in den 17 Jahren, in denen wir uns zuletzt im August 95 auf einen
One-night-Stand in meinem herzoglichen Jagdsschloss trafen, zu einem
primitiven Faschisten entwickelt hatte, der seinem unerträglichen
Benehmen zufolge die "Chrysi Avgi" ins Parlament wählte. "The Golden Dawn?",
hakte Hillary nach. "Wenn dawn die englische Morgendämmerung ist
befinden wir aus auf der selben Frequenz". Miss Clinton nickte
zustimmend. Während ich mich über den CA-Führer Nikolaos Michaloliakos
echauffierte, der den Hitlergruß seiner Parteifunktionäre damit
erklärte, dass dies ein antiker griechischer Gruß sei, um die Mörgenröte
des homophilen Sonnengottes Apollon zu grüßen, verpasste mir die
"Schwarze" den nächsten Schlag, indem sie mir im Zusammenhang mit der
faschistischen Morgenröte das hermetische Rosenkreuz um die Ohren haute.
"Da tönt die Richtige", giftete ich zurück. "Der Rosenkreuz-Opa war
bereits vor meiner Geburt eine familiäre Legende, aber du bist, wie
unschwer zu erkennen, dem Bush zu Lebzeiten in den Arsch...". Nach
dieser verbalen Grenzüberschreitung biss ich mir freiwillig auf die
Zunge: "Sorry, ich bin keine arische Rassistin, aber die bittere
Realität ist, dass fanatische "Idealisten" wie den Ex-Boss, mein
griechischer Ex-Lover oder die patriarchatsfreie Schlangenpriesterin auf
unterschiedliche Weise Nazis sind". Condoleezza sah mich nachdenklich
an: "Theory of justification?"."Ich soll mich rechtfertigen, besser
gesagt begründen was mich zu dieser Aussage bewegt - Gedankenstrich:
Admiral Byrd bzw. der El Mercurio Reporter, dem dieser
neuschwabenländische Polarforscher aus Virginia..." In diesem Augenblick
klopfte es an die Wohnungstür. Im Normalfall ignoriere ich
unangemeldete Gäste, die mir ein Zeitschriften-Abo oder den
"Zeugen-JehWachturm" andrehen wollen, doch die/derjenige, die
ihren/seinen Daumen auf meiner Messingklingel parkte, ließ nicht locker,
bis mir der Gaul durchging und ich ohne einen Blick durch den Spion zu
werfen die Tür aufriss: "έκπληξη αγάπη μου eίμαι προίκα σας". Ich
traute meinen Augen nicht, vor mir stand ein Melina-Merkouri-Double in
einem rotgelben DHL-Overall und hielt mir ein goldenes Päckchen mit der
Aufschrift "Susanne von Schubert, geb. Haußmann, Schleusenweg 16, 80803 Nymphenburg" unter die Nase. "Sie sehen wie Mel..." "Eίμαι Μελίνα Μερκούρη", erwiderte die Paketbotin und legte los: Ich
bin ein Mädchen von Piräus und liebe den Hafen, die Schiffe und das
Meer Ich lieb das Lachen der Matrosen und Küsse die schmecken nach See,
Salz und Teer. Mich lockt der Zauber von Piräus, drum stehe ich Abend
für Abend hier am Kai und warte auf die fremden Schiffe aus Hongkong,
aus Java, aus Chile und Shanghai...und jetzt alle zusammen...Ein Schiff wird kommen und das bringt mir den einen den ich so lieb wie keinen und der mich glücklich macht...
Fortsetzung folgt...
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